Kindesmissbrauch in Münster! Ausmaß noch nicht absehbar…
Mehrere medienträchtige Fälle von sexueller Gewalt an Kindern führten in jüngster Zeit bundesweit zu Entsetzen. Aktuell versetzt der Skandal um Kindesmissbrauch in Münster die Menschen in Bestürzung. Ein 27-jähriger IT-Spezialist soll laut Staatsanwaltschaft in einer Kleingartenanlage mit drei weiteren Verdächtigen mehrere Jungen über Jahre missbraucht haben. Auch der Sohn der Lebensgefährtin des Hauptverdächtigen soll unter den Opfern gewesen sein.
Täter war den Behörden bekannt
Der 27-jährige Münsteraner soll den Behörden bereits wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials bekannt gewesen sein. Die Videos seiner Gräueltaten soll der Verdächtige anschließend im Darknet angeboten haben. Ermittler konnten mehr als 500 Terabyte an Datenmaterial, Fotos und Videos sicherstellen. Dabei ist die drängende Frage: Wie konnte der bereits vorbestrafte Verdächtige solange unentdeckt bleiben?
Doch wie erkennt man Opfer von Kindesmissbrauch überhaupt?
Wie kann man Kinder im Vorfeld effektiv richtig schützen?
Die Sicher-Stark-Organisation gibt Antworten auf die dringlichsten Fragen. Der Fall aus Münster: Mahnendes Beispiel dafür, wie Fälle von Kindesmissbrauch oft über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte unentdeckt bleiben.
Für die meisten Menschen ist dies nicht nachvollziehbar.
Oftmals fehlt es nicht nur an Personal in öffentlichen Einrichtungen, genauso häufig fehlt eine adäquate fachliche Ausbildung, um solche Missbrauchsfälle frühzeitig zu erkennen bzw. präventiv tätig zu werden. Dieser Missstand wird mit Blick auf die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes zum Missbrauch an Kindern umso deutlicher.
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte das BKA erst kürzlich neue Zahlen vor. Es gab im letzten Jahr 14.600 Fälle von Kindesmissbrauch in Deutschland. Dies sind 40 Opfer pro Tag. Darin ist die hohe Dunkelziffer von Fällen, die nicht zur Anzeige gebracht werden, noch nicht eingerechnet.
Jedes Kind, das missbraucht wird, ist ein Kind zu viel!
Wird ein Täter oder eine Täterin dingfest gemacht, ist es Aufgabe der Gerichte, die Fälle zu verhandeln. Immer mehr steht die Frage im Raum, wie wir der wachsenden Zahl von sexueller Gewalt an Kindern dauerhaft begegnen können. Neben präventiven Maßnahmen ist das Aufdecken solcher Fälle die wichtigste Möglichkeit, um Opfern zu helfen.
Die Sicher-Stark-Organisation geht einen anderen Weg und hilft Kindern, Eltern und Fachkräften im Vorfeld, bevor überhaupt Missbrauch stattfindet und macht Kinder sicher und stark! Der Name ist Programm und deutschlandweit haben bereits viele Kitas und Grundschulen teilgenommen.
Wie erkennen wir, ob Kinder missbraucht werden und was sollten wir im Verdachtsfall tun?
All diese Fragen werden regelmäßig in Sicher-Stark-Fachkräftefortbildungen, Webinaren, Vorträgen und Sicher-Stark-Kursen beantwortet. Daneben bietet das Sicher-Stark-Team viele verschiedene Lehrmittel (CDs, DVDs, Bücher) für Eltern, Kinder und PädagogInnen an, die Kinder vor Missbrauch und Gewalt schützen.
Digitale Medien, insbesondere die Nutzung von Smartphone und Tablet, spielen im Alltag von Schülerinnen und Schülern der Primarstufen seit Jahren eine prägende Rolle.
Spätestens seitdem die Hersteller die neuen Smartphones mit noch mehr Technik und Funktionen ausgestattet haben, begegnen auch Lehrkräften verstärkt Phänomene wie „Cybermobbing“ und „Gewaltspiele“, die mit einer deutlich steigenden Tendenz im Schulalltag verzeichnet werden.
Sicher durchs Netz!
Häufig nutzen Lehrkräfte aber auch die Vorteile, die der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht mit sich bringen kann.
Jedenfalls so weit, wie es die technische Infrastruktur in der Grundschule oder Kita zulässt. Mediennutzung spielt dementsprechend im Alltag der Schülerinnen und Schüler, aber auch vieler Lehrerinnen und Lehrer inzwischen eine unverzichtbare Rolle. Diese Thema gewinnt gerade in Zeiten von Corona eine noch größere Bedeutung.
„Homeschooling“ ist für viele Schülerinnen und Schüler zum Alltag geworden. Auch Erzieherinnen in Kita, Kindertageseinrichtungen und Hort erleben in diesem Zusammenhang neue Herausforderungen. Daher ist es essentiell, Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrkräfte und Eltern hinsichtlich der Internetsicherheit adäquat zu schulen.
Medienkompetenz in Grundschule und Kita!
Nachdem sich Grundschulen bei der Unterrichtsentwicklung zunächst vielfach auf den Anwendungs-Aspekt von Mediennutzung und Medienkunde konzentriert haben, hat sich in den letzten Jahren, auch durch die leichteren Zugangsmöglichkeiten, der Schwerpunkt vielfach zu Medienkritik bzw. Mediensicherheit verschoben.
Die Sicher-Stark-Organisation hat dies bereits vor Jahren erkannt und liefert alles zum Thema „Sicherheit in der Primarstufe bei Kindern, Eltern und Lehrkräften“. Die Sicher-Stark-Organisation war die Erste in Deutschland, die Sicherheits-WEBinare für Kinder, Eltern und Fachkräfte anboten.
Mittlerweile gehören viele weitere Module zu den Sicher-Stark-Veranstaltungen, um die Sicherheit von Kindern zu erhöhen. Aber auch die Fachkräftefortbildungen sind sehr gut ausgebucht.
Jede Woche werden Sicher-Stark-Kurse an den Grundschulen und in den Kitas durchgeführt.
Sicher durchs Netz!
Ohne Zweifel ist es die Aufgabe der Schulen, den Schülerinnen und Schülern eine solide Medienkompetenz zu vermitteln. Dafür müssen jedoch auch Lehrkräfte regelmäßige Fortbildungen erhalten.
Durch das Sicher-Stark-Team erhalten die Lehrkräfte neue Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und die Bereitschaft, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien zu befähigen, sachgerecht, selbstbestimmt, kreativ und gleichzeitig kritisch und sozial verantwortlich zu handeln.
Sicher durchs Netz!
Umgang mit den neuen Medien!
In der Praxis stoßen Lehrkräfte und ErzieherInnen jedoch bei der Vermittlung von medialen Kompetenzen häufig an ihre Grenzen, vor allem bei dem Thema Sicherheit, Hacker-Angriffe und Umgang in den sozialen Netzwerken wissen viele Lehrer / Erzieher nicht genug.
Auch und gerade Systeme für Videokonferenzen (z.B.: Skype, Microsoft Teams etc.) sind für viele Lehrkräfte Neuland. Doch stellen diese Systeme und Schulclouds Gefahren für die Datensicherheit der Schülerinnen und Schüler dar.
Der Grund hierfür liegt in der Trennung zwischen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler und der ihrer Lehrkräfte, die sich im Umgang mit neuen Medien in doppelter Hinsicht zeigt. Zunächst einmal besitzt die jüngere Generation der Lernenden per se einen Vorsprung bei der Nutzung neuer Medien.
Selbst wenn die Lehrkraft medienaffin ist, ziehen Schülerinnen und Schüler eine Grenze, wenn es darum geht, dass Lehrerinnen und Lehrer ihnen, ob mit oder ohne erhobenen Zeigefinger, die Risiken und Probleme ihres digitalen Lebens verdeutlichen wollen.
Hier greift die Sicher-Stark-Organisation mit externen, hochqualifizierten Dozenten ein.
Hier setzten die verschiedenen Sicher-Stark-Module, die die Schüler begeistern, ein. Die Schüler, aber auch Erwachsene, können den Medienexperten Fragen zum Thema „Mediennutzung und Sicherheit“ stellen. Sie schließen die Lücke, die sich zwischen Lehrerinnen und Lehrern und ihren Schülerinnen und Schülern öffnet, sobald es um Themen geht, bei denen Lehrkräfte nicht als adäquate Ansprechpartner wahrgenommen werden.
Nach den Sicher-Stark-Schulungen wissen die Schüler und Schülerinnen viel besser mit den Schwerpunkten Internet und Sicherheit, Social Communities und Computerspielen umzugehen.
So können die Sicher-Stark-Medien-Experten als kompetenter Partner im Austausch über Medien und beim Auftreten von Problemen im Umgang mit Medien herangezogen werden.
Kinder, Computer, Sicherheit. Immer dann, wenn es um die Internetnutzung durch Vorschul-/und Grundschulkinder geht, werden Sie einen Begriff immer wieder hören oder lesen: „Medienkompetenz in Grundschule und Kita!“
Dieses neumodisch klingende Wort bedeutet ganz einfach, dass man mit einem Medium nicht nur technisch, sondern auch vor allem kritisch umgehen muss. Dazu gehört auch ein selbstbestimmter und reflektierender Umgang damit, in diesem Falle mit dem Medium „Internet“, womit unsere Kinder aufwachsen.
Jugendliche und erst recht Kinder besitzen eine hohe Medienkompetenz bereits in jungen Jahren, wissen aber sehr wenig über Gefahren und Kostenfallen. Sie können meist nicht entscheiden, welche Inhalte geeignet sind und welche nicht und können auch nicht entscheiden, ob sie einer Information vertrauen können oder nicht.
Sie als Eltern müssen Ihr Kind aktiv dabei unterstützen, diese Kompetenz selbst zu entwickeln.
Nur wie mache ich das, wenn ich selbst wenig Ahnung vom Internet habe?
Wann diese Entwicklung beginnt, dürfte bei jedem Kind unterschiedlich sein. In der Regel können Kinder mit dem Beginn des Schulalters, also mit etwa 5 Jahren, langsam an das neue Medium herangeführt werden.
Verbieten sollten Sie Ihren Kindern den Umgang mit dem Internet nicht, denn schnell ist der Freund oder Freundin zu Hilfe, die das Tablet oder Handy ausleiht, um zu surfen. Das weltweite Datennetz ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden und ein verantwortungsvoller und sinnvoller Gebrauch kann also nur von Vorteil sein.
Im Umgang Ihres Kindes mit dem Internet sollten Sie jedoch einige Grundregeln beachten.
Diese Tipps dürfen gerne der Grundschule oder Kita übermittelt werden:
Kinder, Computer, Sicherheit
Internet-Tipps für Kita und Grundschule
Erklären Sie Ihrem Kind genau und verständlich, dass es im Internet nicht nur wertvolle und unterhaltsame Informationen finden kann, sondern das es auch Seiten gibt, die Angst machen oder nur für Erwachsene sind. Erklären Sie ihm, dass es ebenso auf Personen und Dinge treffen kann, die unangenehm oder gar gefährlich sein können.
Ihr Kind sollte das Internet zu Beginn nur mit Ihnen zusammen nutzen. So haben Sie die Kontrolle, welche Inhalte Ihr Kind erreichen. Zudem können Sie es gleichzeitig gezielt schulen und es kann jederzeit Fragen stellen.
Erklären Sie Ihrem Kind verständlich, warum es auf keinen Fall persönliche Daten – insbesondere keine Adressdaten – über das Internet preisgeben darf.
Sagen Sie Ihrem Kind, dass es auf keinen Fall irgendwelche Passworte an Fremde oder auch Freunde herausgeben darf. Erklären Sie Ihrem Kind auch, dass es Menschen gibt, die sich als jemand anderer ausgeben, nur um sich das Vertrauen von Kindern und so auch geheime und vertrauliche Informationen zu erschleichen. Es sollte misstrauisch werden, wenn dubiose Angebote gemacht werden.
Erinnern Sie Ihr Kind regelmäßig daran, dass es mit Ihnen jederzeit über Dinge reden kann, die es beunruhigen oder ängstigen. Nehmen Sie sich diese Zeit in jedem Falle!
Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Kind, während es das Internet nutzt, und bleiben Sie in seiner Nähe. Lenken Sie das Gespräch auf ein Thema, das ein Einbeziehen des Internets in das Gespräch ermöglicht, wie etwa der letzte Urlaub oder die morgige Klassenarbeit.
Begrenzen Sie die Zeit, die Ihr Kind am Handy, Laptop oder Computer im Allgemeinen und im Internet im Speziellen verbringt. Es gibt dazu bereits gute Kindersoftware, die alle auf dem Internet-DVD-Paket vorgestellt werden. Achten Sie darauf, dass es soziale Kontakte nicht vernachlässigt.
Versuchen Sie, die Nutzung von Chats so lange wie möglich zu unterbinden. Erst, wenn Ihr Kind die gesetzten Grundregeln zu beachten in der Lage ist, können moderierte Chats in Betracht gezogen werden. Moderierte Chats verfügen quasi über eine Art „Aufsichtsperson“, die darauf achtet, was im Chat gesagt wird und wer diesen Chat nutzt.
Kinder, Computer, Sicherheit
Stellen Sie den Computer keinesfalls im Kinderzimmer auf. Fertigen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Favoriten-Liste an, in der Sie gemeinsam ausgesuchte Webseiten festhalten, die Ihrem Kind gefallen haben oder legen diese in den Kinderbrowser. Was das ist und wie das geht, erklärt das Internet-DVD-Paket. So haben Sie und Ihr Kind die geeigneten bzw. Lieblingsseiten schnell zur Hand. Stellen Sie im Browser eine Startseite ein, die ein spezielles Angebot für Kinder bietet. Webseiten wie Seitenstark oder Blinde Kuh sind gute Angebote.
Wenn Sie über einen DSL-Router verfügen, prüfen Sie, ob Sie eine Webseitensperre einrichten können. Bei vielen Modellen können Sie Webseiten oder bestimmte Schlagworte sperren. Legen Sie sich eine Liste von Worten oder Webseiten an.
Achten Sie bei Ihrer eigenen Internetnutzung darauf, ob Ihr Kind Sie dabei beobachten kann. Rufen Sie auf keinen Fall für Kinder ungeeignete Inhalte auf, wenn die Möglichkeit besteht, dass Ihr Kind dies unbemerkt beobachten kann. Löschen Sie die Historie des Browsers, wenn Sie die Internetnutzung beenden.
Versehen Sie sämtliche Benutzerkonten Ihres Handy, Tablets oder Computers mit einem Passwort. Behalten Sie diese Passwörter immer für sich, um mögliche Mobbing-Attacken gegen Ihr Kind im Vorfeld zu unterbinden. Denn es besteht immer die Möglichkeit, dass Ihr Kind unbedacht einem Freund sensible Daten verrät, mit diesem in Streit gerät und ihm so ungewollt Tür und Tor für solche Attacken öffnet – sofern der Freund sich das Kennwort gemerkt hat und in der Lage ist, ein Login durchzuführen.
Bundesgeschäftsstelle bildet Kita-Fachkräfte in Deutschland aus!
Die Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark ist deutschlandweit gefragt – seit der Gründung im Jahr 1994 hat die Sicher-Stark-Organisation über 500 000 pädagogische Fachkräfte, Eltern und Kinder weitergebildet. Die Qualität der Seminare und Vorträge spricht sich herum. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Fachkräfte in der Kinderbetreuung sind zentral geworden, denn jeden Tag wird ein Kind missbraucht, erfährt Mobbing, Gewalt oder Übergriffe. Mittlerweile gehören viele Kitas in ganz Deutschland zum Kundenkreis der Bundesgeschäftsstelle.
Bereits bei den Kleinsten sollte man mit Gewaltprävention beginnen.
Kinder stark und sicher zu machen, das ist in den Kindertageseinrichtungen schon seit vielen Jahren ein relevantes Thema. Zusätzlich ist die Internet-Sicherheit und der Umgang mit mobilen Geräten im Kita-Alter in den letzten Jahren immer stärker in den Vordergrund getreten. Ralf Schmitz ist seit Jahren im Sicher-Stark-Team als Dozent dabei und hat bereits zahlreiche Schulungen abgehalten. Kindertageseinrichtungen benötigen mindestens einmal im Jahr eine Fort- und Weiterbildung.
Eine regelmäßige Fortbildung der Angestellten ist heutzutage wichtig. Dabei wird Wissen aufgefrischt und neue Erkenntnisse und Methoden in den Einrichtungen können umgesetzt werden. Die Einrichtungsträger wollen für ihre Angestellten neue Workshops und interessante Fortbildungen nach deutschen Standards erhalten.
Im Zuge der Fortbildung spielt das Internet und die Gewaltprävention eine wichtige Rolle. Vielen Erzieherinnen und Erziehern fehlt in diesem Bereich oft die Fachkenntnis. Auch Eltern fragen immer mehr:
Welche Kita-Apps sind für mein Kind geeignet?
Welche Kita-Seiten sind sicher und können Sie empfehlen?
Was kann ich tun, wenn es schüchtern ist?
Wo finde ich Browser für Kinder und wie werden sie installiert?
Wie lange darf mein Kita-Kind im Internet surfen?
Was kann mein Kind tun, wenn es ängstlich ist?
Wie schütze ich mich gegen Viren, Würmer und Maleware?
Was kann ich tun, wenn es noch nicht „nein“ sagen kann?
Wie vermittle ich Selbstbewusstsein?
Es werden aber nicht nur Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte bei der Bundesgeschäftsstelle angefragt. Auch Eltern- und Kinderschulungen sowie WEBinare werden seit Jahren wöchentlich in Deutschland umgesetzt.
Oft schickt die Bundesgeschäftsstelle ihre hochqualifizierten Experten direkt in die jeweiligen Einrichtungen, sodass weder der Kita-Leitung noch den Erzieherinnen und Erziehern Fahrtkosten bzw. Übernachtungskosten entstehen, da die Schulungen in den eigenen Seminarräumen stattfinden können. Manchmal werden auch Schulungen in der Bundesgeschäftsstelle gewünscht. Die Bundesgeschäftsstelle ist sehr flexibel und stellt sich auf die jeweiligen Bedürfnisse ein.
Fachpädagogische Tage für Kitas!
Da viele Kindertageseinrichtungen einmal im Jahr fachpädagogische Tage veranstalten, konnte dies auch in der Sternenwinkel-Kita in München umgesetzt werden. „Kinder sicher und stark machen!“ ist ein wichtiges Thema, dazu gehören sowohl Internetsicherheit als auch Gewaltprävention. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten während der Fort- und Weiterbildung viele neue Strategien und Methoden erlernen und in den Kita-Praxisalltag integrieren.
Alle pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen besuchten trägerübergreifend eine ganztägige Fachtagung beim Sicher-Stark-Team. Am Dienstag wurden in den Kindertageseinrichtungen die Kinder und Eltern geschult und sicher und stark gemacht. Die Veranstaltung wurde von der Leiterin Frau Hopfensberger organisiert.
Der Vormittag wurde mit einem Vortrag zum Thema „Umgang mit den neuen Medien in Kindertagesstätten und den mobilen Geräten“ eingeleitet. Der Sicherheitsexperte Ralf Schmitz ist ein gefragter Referent in Deutschland, wenn es um Fragen der Sicherheit in Kindertagesstätten mit Fachkräften, Eltern und Kindern geht.
Die Arbeit der Pädagoginnen und Pädagogen in den Einrichtungen erfordert ein hohes Maß an Fachkompetenz. „Deshalb ist es wichtig, sich stetig fortzubilden“, schilderte die Leiterin Frau Hopfensberger. Aus diesem Grund werden jedes Jahr solche Fachtagungen vor Ort durchgeführt. Zudem soll die Veranstaltung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch bieten.
Am Nachmittag stand schließlich das Thema Gewaltprävention und die Frage „Wie mache ich Vorschulkinder sicher und stark!“ im Vordergrund: Gewaltprävention, Traumreisen für Kinder, Deeskalationstraining, Schreispiele, Kämpfen nach Regeln, Selbstbewusstseinsstärkung, Selbstbehauptung, gewaltfreies Lernen, realitätsbezogene Rollenspiele, Kleinkindpädagogik und Mimik-Gestik-Training. Über diese Methoden konnten sich die Erzieherinnen und Erzieher vom fachkundigen Referenten Schmitz, der über eine 25-jährige Berufserfahrung verfügt, informieren lassen. Schließlich werden an die Fachkräfte, die sich mit den alltäglichen Herausforderungen auseinanderzusetzen haben, hohe Anforderungen gestellt. Wie geht man mit Kita-Apps um und wo findet man sie im weltweiten Internet, wie mit Mobbing oder einer Kindeswohlgefährdung, oder was tun, wenn es in der Einrichtung zu sexuellen Übergriffe unter gleichaltrigen Kindern kommt?
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen in diesem Fort- und Weiterbildungstraining beispielsweise wichtige Tipps, wie sie ihre Stimme erhalten und Mimik und Gestik trainieren. Die Erzieherinnen und Erzieher aus den Kindertageseinrichtungen waren hochmotiviert bei der Sache, auch der Dozent war begeistert.
Pressemeldung – „Starke Kinder können sich wehren“ Film schützt Kinder vor Missbrauch und gefährliche Situationen! Es passiert jeden Tag! Kita-Kind grausam misshandelt! Sexueller Missbrauch an Stieftochter! Erwachsener missbraucht 7-jähriges Mädchen, 56-mal! Kinderschänder missbraucht 6-jährigen Jungen auf dem Spielplatz!
Gewalt an Kindern nimmt zu! Solche und ähnliche Schlagzeilen können wir immer wieder in der Zeitung und im Internet lesen. Sie nehmen kein Ende. Trotz der größten Anstrengungen vieler Kinderschutzeinrichtungen, der Polizei und bestehender Gesetze von der Bundesregierung scheint es nicht möglich, Kinder zu schützen. Gewalt und sexueller Missbrauch stehen leider an der Tagesordnung. Keine Pressemeldung und schon gar keine statistischen Zahlen lassen erahnen, was Kindern angetan wird. Kinder leiden jahrelang, wenn nicht ein Leben lang. Jährlich etwa 14 000 Missbrauchsfälle an Kindern in Deutschland werden erfasst. Die Dunkelziffer soll acht- bis zehnmal größer sein. Schätzungen von Experten gehen weit darüber hinaus. Auch bei uns gibt es jedes Jahr Kindesmisshandlungen und Gewalt auf den Schuhöfen und zu Hause.
Kinder schreiben im Sicher-Stark-Film auf, wen sie kennen und wo Sie Hilfe bekommen können, wenn Sie in Gefahr sind.Folgen von Kindesmissbrauch sind gravierend
Die Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern ist der Sicher-Stark-Initiative ein besonders wichtiges Anliegen. Denn die Folgen von Kindesmissbrauch sind für die Opfer gravierend und beeinflussen nicht selten die Schulzeit und das spätere Leben. Kinder müssen gestärkt und geschützt werden und Kindern muss vermittelt werden, dass sie das Recht haben, „Nein“ zu sagen. Genauso wichtig ist es, Fachkräfte, Eltern und Erziehungsberechtigte für das Thema zu sensibilisieren.
Die Sicher-Stark-Initiative hat gemeinsam mit Psychologen, Pädagogen, Ärzten und Polizeibeamte einen bundesweiten Lehrfilm für Eltern, Lehrkräfte und Kinder 2018 gedreht, der in jeder Buchhandlung in Deutschland oder im Sicher-Stark-Shop im Internet erhältlich ist.
Es passiert oft im vertrauten Umfeld Viele sexuelle Übergriffe an Kindern werden bei der Opferbetreuung des Weißen Rings oder bei der Polizei nicht gemeldet, aus Scham oder Mitgefühl für den Täter. Die Dunkelziffer ist noch immer hoch. Missbrauch an Kindern geschieht überwiegend im vertrautem und nahen Umfeld. Verdachtsmomente werden eher verdrängt. Neben den vielen Präventionskursen, die die Sicher-Stark-Initiative jede Woche deutschlandweit umsetzen, können aber nicht alle Kinder in den Städten geschützt werden.
Genau so wichtig sind aber auch gute Präventionskurse, um den Selbstschutz und die Sicherheit von Kids zu erhöhen.
In diesen Sicher-Stark-Kursen wird ebenfalls das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt. „Mut tut Gut!“, lautet das Projekt der Sicher-Stark Initiative, was jede Woche an Grundschulen läuft.
In diesen „Sicher-Stark-Kursen(c)“ wird nicht nur ein Selbstschutztraining, sondern auch Gewaltprävention vermittelt. Der Film ergänzt die Kursinhalte und unterstützt das Bemühen, Kinder sicher und stark zu machen.
„Deshalb ist der Film so wichtig“, so Filmemacher Christop Schlanzke, der die kompletten und umfangreichen Dreharbeiten geleitet hat. Fachkräfte können den Film in der Kita oder Grundschule als Lerneinheit einsetzen, um Kinder wirkungsvoll zu schützen. Aber auch erziehungsbewusste Eltern können die Prävention vom Wohnzimmer aus mit diesem Lehrfilm auf- und ausbauen.
Es werden viele praktische Beispiele gezeigt, wie Lara und Felix, zwei Kinder im Grundschulalter, sich gegen die vielen Gefahren und gefährlichen Situationen zu Wehr setzen.
Kinder lernen, sich in der Grundschule gegen Missbrauch und Gewalt zu schützen!
Der Film zeigt spielerisch, wie Kinder im Grundschulalter geschützt werden. Der Film erzählt von dem Schulweg, wie ein Autofahrer das Kind anspricht, wie es richtig reagieren soll und wie das Kind sich richtig verhalten muss. Eine bedrohliche Situation für jedes Elternteil, wissen die Sicher-Stark-Experten zu berichten. Aber auch Situationen mit der lieben Oma und dem feuchten Küssen werden den Kindern lehrreich gezeigt. Aber auch das Vertrauen gilt im Besonderen gegenüber Menschen und Verhaltensweisen, die nicht guttun. Schon die Kinder in dieser sensiblen und selbstschützenden Wahrnehmung zu stärken und das Selbstbewusstsein aufbauen, kann durch den Film erreicht werden. Die Eltern werden in den Film gut informiert und auch mit Übungen eingebunden. Gemeinsam mit bundesweiten Promis und Politikern will die Sicher-Stark-Initiative möglichst vielen Kindern, Eltern und Fachkräften in Deutschland ermöglichen, die DVD “Starke Kinder können sich wehren!” Gewaltprävention in der Grundschule – aber richtig! zu erleben und sich gezielt über die Prävention zu informieren. Dieser Film begeistert Kinder und bringt sie auch zum Lachen. Ganz nebenbei stärken Felix und Lara das Selbstbewusstsein der Kinder und sensibilisieren sie für Grenzverletzungen. Die zahlreichen praktischen Tipps und Informationen auf der DVD helfen Eltern, sich dem schwierigen Thema anzunähern, und bringen bei Bedarf Hilfe und Beratung in greifbare Nähe. Aber auch Fachkräfte (LehrerInnen, SozialarbeiterInnen) können den Film als Schulung in Ihrer Kita, Grundschule oder Einrichtung gut einsetzen.
Hintergrund: Die Sicher-Stark-Organisation steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention, für moderne zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten. In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zu dem sensiblen Bereich des Kinderschutzes geht. Mit gemischtgeschlechtlichen, pädagogisch geschulten Mitarbeitern, führt das Sicher-Stark-Team in ganz Deutschland Grundschul-Präventions-Kurse, WEBinare und Vorträge für Kinder durch und leistet somit seinen Beitrag zum Kinderschutz. Circa 4200 Grundschulen haben bereits teilgenommen.
Verbreitung von Kinderpornos… nimmt dramatisch zu! Einmal im Jahr werden in einer Bundespressekonferenz die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik zum Thema “Gewalt gegen Kinder in Deutschland” veröffentlicht. Die Entwicklungen grade in den Bereichen “Sexueller Missbrauch” und “Kinderpornografie” sind seither dramatisch.
Doch dieses Jahr werden wir uns alle gemeinsam die Frage stellen müssen: Kann es eine Steigerung von „dramatisch“ geben? Die Antwort lautet (leider): Ja!
Die Zahl der Verstöße wegen Verbreitung pornografischer Schriften ist nach Informationen des BKA vom 23.03.2020 im Jahr 2019 um 52 Prozent gestiegen. Im Bereich „Kinderpornografie“ sogar um 65 Prozent!!!
Verbreitung von Kinderpornos nimmt…
Der Straftatbereich „Sexueller Missbrauch von Kindern“ verzeichnet eine deutliche Zunahme um 11 Prozent – so die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern.
Polizeiliche Kriminalstatistik ! Misshandlung und Missbrauch von Kindern
Dies ist die Entwicklung nur eines Jahres! Wir von der Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark setzen uns seit vielen Jahren für Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern ein. So scheint es mehr als grotesk, dass sich die Bundesjustizministerin, Frau Christine Lamprecht, erst noch im November 2019 gegen die Erhöhung des Strafmaßes in Bezugnahme auf den Besitz und die Verbreitung von „Kinderpornografischen Materials“ ausgesprochen hat. So hat die Bundesjustizministerin auch die Verantwortung für diese katastrophale Steigerung zu übernehmen.
Wir fordern Bund und Länder auf, aus dieser dramatischen Entwicklung entsprechende Konsequenzen zu ziehen und nachhaltige Maßnahmen, auch personeller Art, in Grundschulen und Kitas vorzunehmen.
Verbreitung von Kinderpornos nimmt dramatisch zu!
Die Sicher-Stark-Organisation findet es erschreckend zu sehen, dass Grundschulen, Kindergärten und Vereine noch immer keine flächendeckenden Schutzkonzepte entwickelt und umgesetzt haben. Und häufig auch nicht umsetzen können – weil sie aktuell (bis zur COVID-19 Krise) bereits personell völlig überlastet waren bzw. sind. Begriffe wie Kosten-Leistungsrechnung sind nicht platt auf alle Berufsgruppen übertragbar. Grade in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheit, Soziales und Sicherheit braucht es mehr als das. Es muss verstanden werden, dass der von Betriebswirten gerne genutzte Begriff „Nutzwertanalyse“ spätestens dort endet, wo ethische Grundsätze beginnen. Insofern beginnt hier schon der Konflikt zwischen einer betriebswirtschaftlichen und einer volkswirtschaftlichen Betrachtung auf gewisse Bereiche. Einsparungen sind sicher gut und sinnhaft – aber nicht, wenn sie zu Lasten des Kinderschutzes gehen, denn jedes Kind, das missbraucht wird, ist ein Kind zu viel.
Diese Entwicklung zeigt, dass Deutschland ein Entwicklungsland im Bereich des Kinderschutzes ist.
Wir wissen nicht, wie es Ihnen mit diesen Fakten geht, wir jedenfalls schämen uns, was wir in unserem Land als Prävention oder Kinderschutz deklarieren – und um eines deutlich herauszustellen: So sollte es auf keinen Fall weitergehen!
Corona-Vorbeugung: Was kann ich in meiner Familie tun?
Corona-Virus! Meine Familie… Corona-Virus! Was kann ich in meiner Familie tun?
Corona-Virus! Meine Familie…Corona-Vorbeugung: Wie gehe ich als Familie damit um? – Ein Interview mit Ralf Schmitz Gewaltpräventionsexperte der „Sicher-Stark-Initiative“
8:02 Min. Sendung: DOMRADIO Der Tag
Corona-Virus! Was kann ich in meiner Familie tun? Der Virus belastet uns seit Monaten. In einem Interview möchte Ralf Schmitz klären, was gemacht werden kann. Das Thema „Corona“ ist unter Familien zunehmend ein Thema geworden. Für manche waren die ersten schulfreien Tage schon anstrengend, wie soll das wochenlang weitergehen? Webinare statt Fernsehen, empfiehlt der Experte weiterlesen oder anhören. Corona-Virus! Meine Familie…
Wie sollte man sich denn als Eltern richtig verhalten?
Eltern sollten sich deshalb selbst fragen: Habe ich unbegründet starke Angst vor dem Coronavirus und übertrage ich es auf mein Kind? Eltern können keinen ruhigen Umgang mit dem Thema vermitteln, wenn sie ängstlicher als das Kind sind oder wenn es zu oft thematisiert wird. Corona-Virus! Was kann ich in meiner Familie tun?
Um ein Vorbild im Umgang mit Ängsten zu sein, sollten Eltern eigene Ängste überwinden. Ziel ist es nicht, den Kindern Angstfreiheit zu ermöglichen, sondern den Umgang mit Ängsten zu üben.
Wie erkläre ich den Kindern denn das Coronavirus und seine Folgen?
Man kann das gut anhand der Erkältung erklären, was Kinder alle schon einmal im Leben gehabt haben. Hier können sich die Kinder am besten hineinversetzen, weil sie wissen, was der Körper mit ihnen macht.
Das Coronavirus ist eine sehr ähnliche Erkrankung, die ebenfalls durch Viren hervorgerufen wird.
Corona-Virus! Meine Familie…
Viren versuchen immer, sich auszubreiten, ähnlich wie bei einem PC – und genau hier können wir das Virus stoppen.
Wir müssen vermeiden, dass sich das Virus überall einnistet, also auch in den Kindergärten oder in den Grundschulen. Das ist so lange nötig, bis die Ausbreitung unter Kontrolle ist oder im besten Fall gegen dieses neue Virus eine Impfung entwickelt wurde. Viele Ärzte und Kliniken forschen auf Hochtouren, wie ein neuer Impfstoff aussehen könnte.
Mehr unter diesem Link. Corona-Virus! Meine Familie…
Hintergrund:
Die Sicher-Stark-Initiative steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention in Familienzentren, Kitas und Grundschulen für moderne zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten. In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zum sensiblen Bereich des Kinderschutzes geht. Mit pädagogisch und polizeilich hochqualifizierten Experten führt das Sicher-Stark-Team in ganz Deutschland Präventionskurse, Fachkräftefortbildungen, WEBinare und Vorträge für Kinder durch und leistet somit seinen Beitrag zum Kinderschutz. Über 500.000 Kinder, Eltern und Fachkräfte konnten bereits deutschlandweit geschult werden.
Selbstsicherheitstraining ist wichtig und in der Großstadt von Bonn passiert jeden Tag etwas. Streitereien, Mobbing, Gewalt, Übergriffe, Beschimpfungen. Deshalb ist ein Selbstsicherheitstraining für Kinder sehr wichtig. Schon im Kindergarten und später in der Schule müssen Kinder sich zu wehren wissen. Wie Eltern ihre Kinder stark und selbstbewusst erziehen, lernen sie in einem der Sicher-Stark-Kurse. Der, um den es im Folgenden geht, fand am 14.03.20 im Jugendzentrum Auerberg in Bonn statt.
Als
Elternteil in Bonn erlebt Cornelia Neuhaus zunehmend fehlende Selbstständigkeit
und mangelndes Selbstbewusstsein bei den Kindern. „Man kann ja nie sagen,
woher es kommt. Aber Zuhause anzufangen, ist schon mal ein Ansatz“, so
Cornelia Neuhaus. Deshalb organisierte sie den Sicher-Stark-Kurse „Mut-tut-Gut – wie mache ich mein Kind
stark und selbstbewusst“ mit dem führenden Gewaltpräventionsexperten Ralf
Schmitz im Bonner Jungendzentrum Auerberg.
„Die Eltern konnten sich dort viele Ratschläge und Ideen zum Schutz ihrer Kinder einholen. Außerdem sollte der Kurs sie dazu anregen, das eigene Erziehungsverhalten zu überdenken. Während des Kurses konnten sie live sehen, was sie ändern können oder was sie vielleicht schon richtig gemacht haben“, sagte Cornelia Neuhaus. Auch die Kinder waren sichtlich von dem Sicher-Stark-Kus angetan, riefen am Ende laut „Zugabe“ und wollten noch gar nicht nach Hause gehen.
Selbstsicherheitstraining für Kinder
Den Sicher-Stark-Kurs leitete Ralf Schmitz, der über 25 Jahre Erfahrung besitzt und sich jede Woche auf Deutschlandtournee befindet. Seine Motivation ist es, Kinder sicher und stark zu machen, denn Kinder sind unsere Zukunft! Außerdem möchte er ihnen beibringen, auf ihre Gefühle zu hören, diese auszudrücken und auch „Nein“ sagen zu können.
Selbstsicherheitstraining für Kinder
Selbstsicherheitstraining für Kinder ist wichtig. Deshalb dauern die Schulungen vom Sicher-Stark-Team auch 4 Stunden, die sehr umfangreichen Hauptkurse sogar mehrere Tage.
„In
den Sicher-Stark Kursen wird die Persönlichkeit der Kinder weiterentwickelt und
ihr Selbstbewusstsein gestärkt, denn ein hohes Selbstwertgefühl ist der beste
Schutz vor Mobbing, Gewalt, Drohungen, Erpressung und (sexuellen) Übergriffen“,
erklärt Ralf Schmitz.
Die
Eltern-Kind-Kurse sind methodisch gut
aufgebaut und haben hohe Nachhaltigkeit. Aber auch für Großeltern und alle, die
sich mit der Kindererziehung konfrontiert sehen, sind die
Sicher-Stark-Veranstaltungen geeignet.
Nicht nur für Eltern gibt es Workshops bei der Bundesgeschäftsstelle sondern auch für Fachkräfte in Kita und Grundschule.
Wie ich mein Kind vor dem Coronavirus schützen kann!
Gespräch mit den Sicher-Stark-Experten
Am Thema «Coronavirus» kommt derzeit kaum jemand vorbei – auch die Kinder
in der Kita und Grundschule nicht. Sie hören beunruhigende Meldungen und werden
mit neuen Hygieneregeln konfrontiert.
Was können Eltern tun, um ihnen die Ängste zu nehmen? Antworten gibt Angelika
Stabenow, Pädagogin des Sicher- Stark-Teams.
Wie erleben die Kinder die momentane Situation?
Das Coronavirus ist klar ein Thema in Kita und Grundschule. Wie die
Kinder die Situation aufnehmen, hängt vor allem auch davon ab, wie die Eltern
selbst damit umgehen. Eltern sind die Coachs und Vorbilder ihrer Kinder.
Zeigt die Mutter ständig Angst, überträgt sie dieses Verhalten auf das
Kind.
Kinder beobachten das Verhalten von Erwachsenen, die Reaktionen der
Eltern und hören selbstverständlich Gespräche mit.
Hier sollten Eltern ruhig und in Kindersprache ihren Kindern den Virus
erklären und was man tun kann.
Auch in den Sicher-Stark-Kursen wurden Fragen zum Coronavirus gestellt.
Ziel ist es den Kindern die Ängste zu nehmen und ihnen zu erklären, was da konkret passiert.
Wie sollte man sich denn als
Eltern richtig verhalten?
Eltern sollten sich deshalb selbst fragen: Habe ich unbegründet starke
Angst vor dem Coronavirus und übertrage ich es auf mein Kind? Eltern
können keinen ruhigen Umgang mit dem Thema vermitteln, wenn sie ängstlicher als
das Kind sind oder wenn es zu oft thematisiert wird.
Um ein Vorbild im Umgang mit Ängsten zu sein, sollten Eltern eigene
Ängste überwinden. Ziel ist es nicht, den Kindern Angstfreiheit zu ermöglichen,
sondern den Umgang mit Ängsten zu üben.
Wie erkläre ich den Kindern
denn das Coronavirus und seine Folgen?
Man kann das gut anhand der Grippe erklären, was Kinder alle schon einmal
im Leben gehabt haben. Hier können sich die Kinder am besten hineinversetzen,
weil sie wissen, was der Körper mit ihnen macht.
Das Coronavirus ist eine sehr ähnliche Erkrankung, die ebenfalls durch
Viren hervorgerufen wird.
Viren versuchen immer, sich auszubreiten, ähnlich wie bei einem PC – und
genau hier können wir das Virus stoppen.
Wir müssen vermeiden, dass sich das Virus überall einnistet, also auch in
den Kindergärten oder in den Grundschulen. Das ist so lange nötig, bis die
Ausbreitung unter Kontrolle ist oder im besten Fall gegen dieses neue Virus
eine Impfung entwickelt wurde. Viele Ärzte und Kliniken forschen auf
Hochtouren, wie ein neuer Impfstoff aussehen könnte.
Soll man das Thema als Eltern
selbst ansprechen oder auf Fragen der Kinder warten?
Sie sollten warten, bis Ihr Kind Sie anspricht, denn es wird in der
Grundschule und im Kindergarten früh genug damit konfrontiert. Auch Lehrkräfte sollten
bereits geschult werden, wenn Kinder Fragen zu diesem Thema stellen.
Wir sollten nicht auf das Kind zugehen und es bedrängen, dass es darüber
sprechen muss. Das Kind soll frei entscheiden können, ob es mehr wissen will
oder nicht.
Natürlich sollten Eltern dennoch Vorsorge treffen und ein häufigeres
Händewaschen zum Ritual machen.
Wenn das Kind sich aber zurückzieht, Kummer hat, es sich gar nicht äußert
und immer stiller wird, sollte man den Grund erfahren.
Vielleicht liegt es auch nicht an dem Coronavirus. Deshalb nehmen Sie
sich immer mindestens 15 Minuten Zeit am Tag, um Ihrem Kind zuzuhören.
Was macht Dir sorgen?
Was denkst du darüber?
Was machen die anderen Kinder in der Kita / Grundschule?
Besonders wichtig ist das Eingehen auf Fragen von Kindern. Das Kind soll
wissen, dass jemand zuhört, es nicht alleine gelassen wird und in der Familie über schwierige Themen sprechen
darf. Wenn Kinder nach einem Austausch aufhören zu fragen, sollte man das Thema
aber wieder beenden und sich schöneren Dingen widmen.
Soll man den Kindern sagen,
wie gefährlich das Virus sein kann?
Es kommt auf das Alter der Kinder an.
Kleinkinder haben noch keine Erfahrung mit dem Tod und seiner
Endgültigkeit. Sie hören zwar in Märchen, dass eine Figur gestorben ist, können
aber die weitreichenden Folgen noch nicht einschätzen.
Sie hören auch in den Nachrichten, dass man am Coronavirus sterben kann.
Der Tod gehört zum Leben, es ist wichtig, ihn nicht zu tabuisieren. Aber man
sollte die Kinder auch nicht mit Zahlen beunruhigen oder aktiv darauf
hinweisen, dass man an dem Virus sterben kann.
Fakt ist auch, dass bisher nur ältere und kranke Menschen daran gestorben
sind und bislang noch keine gesunden Kinder.
Die Kinder sollten wissen, wie man sich schützen kann.
Ein gesundes Immunsystem und vermehrtes Händewaschen können helfen. Man wird
bald wissen, wie man das Virus bekämpfen kann.
Was darf man den Kindern
zumuten?
Es kommt auf die Verfassung und das Alter des Kindes an.
Die Kinder bekommen viel im Kindergarten und in der Grundschule mit, wir
können es ihnen auch nicht ersparen. Das größte
Risiko ist wohl, dass wir Erwachsenen auch nicht wissen, ob es zu einer sehr
großen Infektionswelle kommen wird und wie sie ausgehen wird. Das müssen wir
auch eingestehen.
Ob wir dies aber den Kindern schon alles mitteilen, müssen die
Eltern entscheiden. Auf jeden Fall keine Panik schüren.
Das Kind sollte wissen, dass es selbst und wir alle nicht machtlos
ausgeliefert sind. Wir wissen, was wir dagegen tun können.
Da es sich bei dem Coronavirus um etwas ähnliches wie eine Grippe handelt,
sollte man sein eigenes
Immunsystem und das seines Kindes stärken; Heilpflanzen können hierbei
unterstützen.
Einige Kinder haben Angst, ihre Großeltern
könnten daran sterben.
Auch hier gilt wieder, die Angst nicht klein zu reden. Das Kind setzt
sich offensichtlich mit dem Tod auseinander. Die Kinder sollen aber wissen,
dass die geliebten Großeltern nicht schutzlos ausgeliefert sind,
sondern etwas gegen eine Ansteckung tun können. Die Kinder fühlen sich zudem
weniger machtlos, wenn sie wissen, dass sie mit jedem Händewaschen und Stärkung
des Immunsystems selbst mithelfen können.
Wie damit umgehen, falls das
Kind wirklich erkrankt und Angst bekommt?
Es ist wichtig, das Kind ernst zu nehmen und zu fragen: Was könnte dich
stark machen gegen deine Angst?
In der Regel geht dies gut mit Geschichten oder Traumreisen, wissen die
Sicher-Stark-Experten zu berichten.
Man kann dem Kind auch erklären, dass man aus eigener Kraft gegen die
Krankheit ankämpfen kann. Der Körper hat ein eigenes Abwehrsystem (Virenpolizei)
entwickelt, das meistens sehr gut mit Viren zurechtkommt. Kinder haben sogar ein
besseres Abwehrsystem wie ältere Menschen, deshalb sind auch Kinder noch nicht
schwerwiegend an dem Coronavirus erkrankt bzw. weil ihr Immunsystem so
robust ist, wirft es sie nicht in der gleichen Weise um, wie einen Erwachsenen.
Außerdem erholen sich Kinder leichter als Erwachsene, so die Epidemiologin
Krys Johnson vom Temple University College of Public Health in Philadelphia.
Sollte man die Kinder nun von den Medienberichten
fernhalten?
Nein, den Konsum zu verbieten, ist eine falsche Entscheidung, dann
schauen sie heimlich oder bei einer Freundin. Das kann mehr Ängste schaffen.
Reden Sie offen in der Familie über dieses Thema.
Man muss den Kindern aber erklären, dass das, was sie in den Nachrichten
sehen, nur ein Teil des Ganzen ist und unter Umständen auch nicht immer der
Wahrheit entspricht.
Hier ist es für Sie als Elternteil wichtig, die richtige Sendung für Ihr
Kind zu finden.
Es gibt ja auch positive Nachrichten, die wir aber nicht sehen. Was die
Kinder sehen, wirkt auf sie so, als ob das direkt bei uns wäre. Darum unbedingt
erklären, dass vieles weit weg ist und mit dem Medienkonsum haushalten.
Viel wichtiger ist, dass Sie sich als Coach/Vorbild im Umfeld der Kinder adäquat
verhalten und äußern. Denn diese Haltung wirkt sich auf Ihr Kind sowie auf
dessen Reaktion und spätere Handlungen aus.
Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig! Wie Sie bereits wissen, ist das Sicher-Stark-Team einer der führenden Präventionskonzepte in Deutschland. Mit mehr als 200 Mitarbeitern und hochqualifizierten Pädagogen, Psychologen, Doktoren und Polizeibeamten werden jeden Tag die Sicher-Stark-Veranstaltungen in Wohnzimmern, Kitas und Grundschulen in Deutschland umgesetzt.
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Wir möchten Ihnen heute ein unverbindliches Angebot unterbreiten. Wenn Sie einen Vierjahresvertrag mit der Bundesgeschäftsstelle abschließen, können Sonderkonditionen für das Schulungsmaterial von bis zu 20 % vereinbart werden. Natürlich sind auch einmalige Sicher-Stark-Veranstaltung, die einmal im Jahr stattfinden, weiterhin möglich. Dieses Angebot ist bis Ende Mai 2020 gültig.
Kinder frühzeitig schützen!
Prävention macht am meisten Sinn, wenn jedes Jahr langfristige Schulungsmaßnahmen für Kinder, Eltern und Fachkräfte durchgeführt werden, um Kindesmissbrauch, Internetgefahren, Mobbing, Übergriffe und Gewalt zu verhindern.
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Weitere Informationen zu den Abläufen und Preisen finden Sie auf den Internetseite.
Bitte beachten Sie, dass wir in diesem Jahr nicht mehr viele Termine frei haben und bereits Buchungen für 2020/2021 im zentralen Reservierungssystem haben und Sie ggfls. mit Wartezeiten rechnen müssen.
Viele Grundschulen und Kitas sowie Eltern wünschen sich eine Erhöhung der Sicherheit ihrer Kinder.
Deshalb möchte die Bundesgeschäftsstelle Ihnen heute viele kostenlose Tipps und Tricks zur Verfügung stellen. Ein paar tausend Kitas und Grundschulen haben die Sicher-Stark-Veranstaltungen bereits durchgeführt – mit vielen positiven Rückmeldungen.