Geilenkirchen macht Kinder stark!

Region Aachen/Baesweiler /Geilenkirchen – In Geilenkirchen war es wieder soweit. Geilenkirchen macht Kinder stark! Das bundesweit bekannte Kinderpräventionskonzept von der Sicher-Stark-Organisation wurde von Eltern und Kindern sehr gut angenommen. Eingeladen hatte Mutter und Ausrichtern Sabine Fischer und durchgeführt in der AWO-Kita in Geilenkirchen

Geilenkirchen macht Kinder stark!
AWO Kita Geilenkirchen macht Kinder stark!

Missbrauch, Gewalt und Mobbing gibt es auch in Aachen. Umso wichtiger ist es, Kinder in der Region mit dem Sicher-Stark-Konzept zu stärken. Und genau darum kümmert sich die Bundesgeschäftsstelle mit dem seit 1992 immer weiter verzweigten „Starke Kids Netzwerk“. „Viele Kitas, Grundschulen, Vereine und Präventionsinitiativen konnten bereits durch das bundesweite Netzwerk und Elternforum gefördert werden. In Baesweiler wurde jetzt wieder ein kompletter Projekttag genutzt, um Kinder vor Missbrauch, Gewalt und Mobbing zu schützen. Die Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit,“ weiß Ausrichterin Sabine Fischer zu berichten, „denn in der Region gibt es Eltern, die der Auffassung sind, dass ihr Kind ausreichen geschützt wäre.“

Die polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet aber andere Zahlen: Der sexuelle Missbrauch an Kindern ist weiter gestiegen, ca. 40 neue Fälle pro Tag werden gemeldet, die Dunkelziffer ist aber weitaus höher!

Aus diesem Grund ist es wichtig, im Vorfeld aktiv zu werden, denn jedes Kind, das missbraucht wird, ist ein Kind zu viel.

AWO Kita Geilenkirchen macht Kinder stark!

Deshalb findet am 13. Juli 2019 ein Sicher-Stark-Kurs für Vorschulkinder und Kinder der ersten und zweiten Klasse statt.

Wie beim Fußball steht dabei der Teamgedanke im Zentrum. Die Vorschulkinder stellten Gruppenregeln mit dem Sicher-Stark-Trainer auf und nahmen an einem eintägigen Training zum Thema „Mut-tut-Gut“ teil. Alle Kinder waren sehr von den Puppen Felix und Lara, die bei keiner der Sicher-Stark-Veranstaltungen fehlen dürfen, angetan.

AWO Kita Geilenkirchen macht Kinder stark!

Das Kinderpräventionskonzept von der Sicher-Stark-Organisation ermöglicht Kindern ein besonderes Lernerlebnis in den Räumlichkeiten der AWO-Kita. Jedes Kind erfährt Stärken, wovon es vorher noch nichts wusste. Seit Jahren werden auch große Schulklassen in mehrtägigen Workshops geschult.

AWO Kita Geilenkirchen macht Kinder stark!

Dazu gehört als Schwerpunkt die Gewalt- und Suchtprävention. Wir hoffen, dass die Vorschulkinder diesen Sicher-Stark-Tag lange in guter Erinnerung behalten und nie in solche Gefahrensituationen kommen.

Besonders Lob gab es an die Ausrichtern Sabine Fischer, die die Veranstaltung perfekt vorbereitet hatte und mit viel Herzenswärme die Kinder und Eltern in Empfang nahm.

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

Mettmann / Wie Kinder im Mehrgenerationenhaus (MGZ) in Mettmann sicher und stark werden und alles rund um Gewalt, Mobbing, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Selbstbewusstsein lernen. Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann.

Der führende Präventionsexperte an Grundschulen und Ex-Polizeitrainer Ralf Schmitz, durfte die Veranstaltung leiten.

Der Präventionsexperte Ralf Schmitz war bereits in ein paar tausend Einrichtungen in Deutschland unterwegs und verfügt über viel Erfahrung zu diesem Thema.

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

 Eingeladen hatte Oliver Scharfschwerdt aus Mettmann in das MGZ (Mehrgenerationshaus).

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

Die Kinder und Eltern wurden am 07. Juli 2019 im Mehrgenerationshaus Mettmann geschult. Im Rahmen des Projektes „Mut-tut-Gut“ brachte Ralf Schmitz den Kindern bei, was zur Gewaltprävention gehört.

Kinder stark machen mit dem Sicher-Stark-Team

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann.

Wenn eine Siebenjährige auf dem Weg zur Schule von einem Autofahrer angesprochen wird, dann stehen allen Eltern die Haare zu Berge, denn jeden Tag werden Kinder angesprochen oder entführt.

Im Mehrgenerationenhaus (MGZ) wurden diese und viele andere Situationen trainiert weil dies sehr wichtig geworden ist.

In diesem lernten die Sechs-, Sieben- und Achtjährigen den richtigen Umgang mit gefährlichen Situationen. „Das gehört selbstverständlich mit dazu,“ sagt Präventionsexperte Ralf Schmitz, der für die Bundesgeschäftsstelle mit dem Programm „Mut-tut-Gut“ tätig ist.

Die Kleinen stark zu machen,ihnen zu erzählen und in praktischen Übungen zu zeigen, wie sie sich schützen können, ist seine Lebensaufgabe. Projekt zur Gewaltprävention sowie im Mehrgenerationenhaus  Mettmann sind wichtig.

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

Max hat festgestellt, dass Selbstverteidigung richtig Spaß machen kann. Melanie konnte ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie hat gelernt, jetzt auch mal „Nein“ zu sagen.

„Der spielerische Umgang mit den Themen Gewalt, Mobbing, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Selbstbewusstsein lernt sich am besten mit Spaß und Freude,“ so Ralf Schmitz.

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Selbstbewusstsein lernen. Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

Zu Beginn des Projekts hat er mit den Kindern ein Plakat mit „Regeln“ aufgebaut. Die Kinder waren überrascht, was es alles gebe, sagt der Ex-Polizeitrainer Ralf Schmitz. Jedes Plakat wurde noch einmal in einer Moduleinheit behandelt.

Bei den realitätsbezogenen Rollenspielen durften die Kinder selber mitwirken, was ihnen viel Spaß bereitete.  

Vor allem bei der Autosituation gab es einen Aha-Effekt, als Ralf Schmitz veranschaulichte, wie schnell man in das Auto gezogen werden konnte. Das sei auch vielen Eltern nicht bewusst. So haben auch sie am Ende von dem Projekttag profitiert und wurden in den letzten 60 Minuten geschult.

Gewaltprävention im Mehrgenerationenhaus Mettmann

„Die Frage, ob sich denn schon merkliche Effekte gezeigt hätten, wurde bereits von einer Mutter bejaht,“ so Ausrichter Oliver Scharfschwerdt. Viele Eltern haben das Familienpasswort umgesetzt. Denn die Kinder erzählen davon zu Hause. Im Kindergarten und in der Grundschule selbst achte man nun auf dem Nachhauseweg mehr darauf.

„Aber am wichtigsten sind die Rollenspiele beim „Mut-tut-Gut-Kurs“, denn sie haben einen prägenden Effekt für die Kinder,“ weiß Ralf Schmitz zu berichten.

Auch wenn es nicht alle Kinder gleich umsetzen, so haben sie doch schon mal das ein oder andere gesehen, gerochen und gefühlt, was sie noch nicht kannten.

Mit allen Sinnen hat er die Welt der Gewaltprävention mit den Kindern erkundet. Das präge sie für die Zukunft. Im Juni wird er wieder mit dem Projekt „Mut-tut-Gut“ in Kindergärten und Grundschulen unterwegs sein.

Selbstbehauptung für Jungs und Mädchen

Selbstbehauptung für Jungs und Mädchen  

Die Mädchen und Jungen in Roßdorf haben gelernt, wie sie am besten mit eigenen und fremden Aggressionen umgehen können. Bei den Sicher-Stark-Kursen geht es aber noch um viel mehr: Gefahrenerkennung und Gefahrenvermeidung sind auch bereits für Vorschulkinder ganz wichtig, den bald geht die Schule los. Selbstbehauptung für Jungs und Mädchen.

Eingeladen hatte Mutter und Ausrichterin Julia Lehn.

Der Präventionsexperte und ehemalige Polizeitrainer Ralf Schmitz durfte einen ganzen Tag lang in Roßdorf die Vorschulkinder schulen.

Ihm hörten die Mädchen und Jungen konzentriert zu, wenn er sie aufforderte, das „Nein sagen“ zu üben. Verschiedene Rollenspiele hatte der Präventionsexperte Schmitz mitgebracht.

Die Übungen zur Gewaltabwehr und Mobbing kamen ebenfalls an bei den Kindern. Die Ausrichterin Julia Lehn hatte durch eine Sicher-Stark-WhatsApp-Gruppe zu diesem Präventionsprojekt in der Region aufgerufen, und es meldeten sich viele Eltern und Kinder an.

Selbstbehauptung für Jungs und Mädchen

„Ein Junge war von einem fremden Mann in einem Auto angesprochen worden. Dieses Ereignis hatte besonders unter Eltern und Erzieherinnen für Aufregung und Unruhe gesorgt. Die anderen Eltern hatten mich gebeten, etwas in Sachen Prävention zu unternehmen,“ so Julia Lehn. Auf die Sicher-Stark-Organisation ist sie durch das Internet gestoßen und die vielen positiven Referenzen haben Sie überzeugt: „Die Mitarbeiter der Organisation sind sehr gut ausgebildet und arbeiten professionell. Da kann man selbst als Erwachsener viel lernen. Entsprechend lange sind die Wartezeiten auf freie Termine. Aber wegen des Vorfalls in unserer Stadt haben wir zeitnah einen Präventionskurs angeboten bekommen.“

Polizei-Trainer Ralf Schmitz versicherte, dass es nicht nur um Selbstverteidigung gehe: „So etwas lernt man nicht an einem Tag. Das ist nur Teil des Trainings, damit die Kinder wissen, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen.“ Wegrennen und mit lauter Stimme um Hilfe rufen sei immer noch die beste Reaktion, neben den vielen anderen Tricks die vermittelt wurden. Zudem lernen die Kinder, mit eigener und fremder Aggression und Aggressivität richtig umzugehen.

Die 6-jährige Rebecca, hat der Sicher-Stark-Kurs beeindruckt: „Es war echt gut! Ich weiß jetzt, was ich machen muss, wenn mich jemand fremdes anspricht.Ich fühle mich jetzt sicherer!“, Das Mädchen Maria ging mit der Erkenntnis nach Hause, dass sie entscheiden könne, was sie möchte und was nicht: „Wir haben gelernt, nein zu sagen, wenn wir etwas nicht wollen.“

Präventionstrainer Ralf Schmitz, der bereits über 20 Jahre Erfahrung verfügt, leitete die Kinder gezielt und spielerisch in gestellte Alltagssituationen und führte ihnen vor Augen, welches Verhalten richtig ist und welches falsch: „Es geht auch darum, mit Konflikten richtig umzugehen. Die Kinder lernen unter anderem, wie sie Aggressionen vermeiden. Sie bewerten ihr eigenes Verhalten kritisch und überlegen, wie richtiges Verhalten aussehen könnte.“ Auch die Eltern werden immer bei der Sicher-Stark-Veranstaltung geschult. Von der Mitarbeit der Kinder war Ralf Schmitz begeistert: „Das ist hier eine super Gruppe. Die machen gut mit. Ich habe auch das Gefühl, dass die Kinder gut mit dem Vorfall umgehen können.“

Selbstbehauptung für Jungs und Mädchen in Roßdorf

Schmitz sagte aber auch, dass er in der kurzen Zeit des Präventionskurses lediglich Basiswissen vermittelt, die Schutzerziehung beginnt immer zu Hause. Die gute Vorarbeit und die Nacharbeit seien entscheidend. Julia Lehn hatte der Kurs überzeugt: „Man lernt hier auch viel über sich selbst und über die Kinder in Gefahrensituationen. Sie haben über ihre Gefühle gesprochen, sind an ihre Grenzen gegangen, haben Reaktionen hinterfragt. Ich bin sehr beeindruckt.“

Kontaktformular: http://www.sicher-stark-team.de/kontakt.cfm

Polizeiliche Kriminalstatistik

Polizeiliche Kriminalstatistik! Sexueller Missbrauch an Kindern gestiegen, laut neuster polizeilicher Kriminalstatistik! 40 neue Fälle pro Tag werden gemeldet, die Dunkelziffer ist aber weitaus höher!

40 neue Fälle pro Tag, meldet das BKA in der neuen Polizeistatistik, die jetzt veröffentlicht wurde in der polizeiliche Kriminalstatistik.

Eine unvorstellbare Zahl, denn hinter jedem Fall verbirgt sich ein neues Opfer, was jahrelang an den Folgen leidet.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Die Therapiekosten für die Krankenkassen gehen in die Millionen.

Ist es da nicht sinnvoll, im Vorfeld Prävention zu betreiben und zu fördern, wie es die Sicher-Stark-Organisation schon seit Jahren in Grundschulen und Kitas umsetzt?

Gewalt gegen Kinder ist selten ein einmaliges Ereignis. Meist werden nach und nach immer mehr Grenzen überschritten. Jedes missbrauchte Kind ist ein Kind zu viel, weiß die Sicher-Stark-Organisation aus ihrer jahrelangen Arbeit zu berichten.

Warum werden noch immer so viele Kinder missbraucht oder fallen Gewalt zum Opfer? 

„Die Wachsamkeit von Lehrern, Erzieherinnen, Nachbarn und Mitarbeitern des Jugendamtes kann deshalb viel Leid verhindern. Doch zu oft wird weggeschaut“, weiß der Missbrauchsexperte Ralf Schmitz zu berichten, der sich schon seit über 25 Jahren für den Kinderschutz in Deutschland einsetzt.  

Polizeiliche Kriminalstatistik
Polizeiliche Kriminalstatistik ! Misshandlung und Missbrauch von Kindern!

Die neusten Zahlen sind schrecklich und werfen viele Fragen auf: Deutschlandweit sind im vergangenen Jahr 136 Kinder gewaltsam zu Tode gekommen – fast 80 Prozent von ihnen waren jünger als sechs Jahre.

Die polizeiliche Kriminalstatistik weist für 2018 zudem 98 versuchte Tötungsdelikte auf, bei denen die Opfer Kinder waren. Die Sicherheitsbehörden registrierten zudem 4.129 Fälle, in denen wegen der Misshandlung von Kindern ermittelt wurde. Bei diesem Delikt dürfte die Zahl der nicht angezeigten Taten noch viel höher liegen. Im Bereich sexuelle Gewalt sind die Delikte des sexuellen Missbrauchs von Kindern nach den §§ 176, 176a und 176b um 6,43 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 14.606 Kinder von sexueller Gewalt betroffen – etwa 40 Fälle pro Tag und jeden Tag kommen weitere Fälle hinzu. „Laut Erkenntnissen der Polizei stammen die Täter meist aus der eigenen Familie, der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis der Eltern. Dementsprechend hoch ist die Hürde, eine Misshandlung anzuzeigen“, so  Ralf Schmitz.

Ralf Schmitz, Missbrauchsexperte von der Sicher-Stark-Organisation, empfiehlt mehr Aufmerksamkeit bei Kindern:

„Wachsam  sein und nicht wegschauen. Jeder, der auf strafbare Handlungen aufmerksam wird, sollte nicht zögern und Strafanzeige bei der Polizei erstatten, um das Leid der Kinder zu beenden. Wer wegschaut, macht sich mitschuldig!“

Polizeiliche Kriminalstatistik  

                                       
Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der ständigen Kindervertretung, benennt den Grundstein allen Kinderschutzes: „Wenn wir Kinderschutz ernst nehmen wollen, muss zunächst jeder einzelne seine Haltung kritisch hinterfragen. Erst wenn wir realisieren, dass Gewalt gegen Kinder jeden Tag und direkt vor unseren Augen geschieht, können wir uns dazu befähigen, dieser Gewalt entgegen zu treten. Für den Kinderschutz bedeutet dies, genauer hinzusehen und hinzuhören, sensibel zu sein für potenzielle Gefährdungslagen von Kindern sowie einen angemessenen, altersgerechten Umgang mit Kindern zu pflegen. Generell sind Kinder zu beteiligen und vollumfänglich als Träger eigener Rechte anzuerkennen. Dafür braucht es Engagement und Beharrlichkeit.“

Auch die Zahl der aufgedeckten Fälle zu Herstellung, Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie stieg im vergangenen Jahr um mehr als 14 Prozent auf 7.449 Fälle. Kein Wunder, denn das Internet ist überall abrufbar und so können schnell Filme auf dem eigenen Rechner landen. Das weiß auch das Bundeskriminalamt (BKA), welches mit neuen technischen Möglichkeiten versucht, mehr Verbrechen aufzuklären.

Anfang Mai sei beispielsweise eine Bilderserie aus den USA an die deutschen Behörden geschickt worden. Dank «technischer Ermittlungen» habe dann der Ort, an dem das Material hergestellt wurde, schnell identifiziert werden können. Vier Tage später habe die Polizei den Täter geschnappt. Aber das ist ein Einzelfall und aus BKA-Sicht nur ein Teilerfolg.

Die weiteren Ermittlungen zeigten laut Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, dass die Körper der Opfer „vernarbte Spuren“ sexueller Misshandlungen aufwiesen. Es habe sich herausgestellt, dass es schon ein Jahr zuvor einen Hinweis auf den im Internet unter Pseudonym agierenden Mann gegeben habe. Da seine konkrete Rechneradresse (IP-Adresse) aber nicht gespeichert worden sei, habe die Polizei ihn damals nicht ausfindig machen können.

Polizeiliche Kriminalstatistik

Die Pädagogik-Professorin Kathinka Beckmann von der Hochschule Koblenz sprach von „erheblichen Schwächen“ im Kinderschutz. Der größte Schwachpunkt seien Jugendämter, denen Fachkräfte fehlten und eine Instanz für Beschwerden.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, sagte, „unverbindliches Mitgefühl“ nutze den Kindern nicht. Er riet den Landesregierungen – auch mit Blick auf den jüngsten Missbrauchsfall in Lügde – zu eigenen Missbrauchsbeauftragten.

Die Sicher-Stark-Organisation hatte auf Ihren Internetseiten und im Blog auf den Missbrauchsfall in Lügde auf einem Campingplatz berichtet. Dort soll ein 56 Jahre alter arbeitsloser Dauercamper mit einem 34-jährigen Komplizen über Jahre hinweg mehr als 40 Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Die Anklagen gegen den 56-Jährigen und einen dritten Beschuldigten (49) aus Stade in Niedersachsen liegen bereits vor..

Kontaktformular: http://www.sicher-stark-team.de/kontakt.cfm

Gefühlskarten für Kinder

Gefühlskarten für Kinder in Grundschule und Kindergarten

Nicht immer ist es leicht, über seine Gefühle zu sprechen. Deshalb ist es wichtig, Kinder in der Kita und Grundschule darin zu schulen und zu stärken. Kinder, die Ihre Gefühle bereits frühzeitig beschreiben und benennen können, sind besser geschützt und können Stärken entwickeln, von denen sie vorher noch nichts wussten.

Daher ist Unterstützung in der Identifikation und dem Umgang mit Emotionen wichtig – wozu dieses Kartenspiel beitragen soll.

Viele Gefühle zeichnen den Körper
Ärger, Traurigkeit oder Glück: Gefühle finden nicht nur im Kopf statt. Sie manifestieren sich auch als körperliche Empfindungen. Finnische Forscher konnten dies bereits wie auf einer Landkarte zuordnen, welche Körperbereiche bei welchen Gefühlen aktiviert werden und wo die Aktivität sinkt.

Gefühlskarten für Kinder in Grundschule und Kindergarten


Gefühlskarten für Kinder in Grundschule und Kindergarten

Deshalb ist es sehr wichtig, Kinder in Grundschule und Kindergarten zu vermitteln, welche Gefühle es gibt und wie sich auswirken. Das Mut-tut-Gut-Kartenspiel umfasst umfangreiche Spielanleitungen, um Sie bei Kindern in der frühkindlichen Pädagogik richtig einzusetzen. Über die dargestellten Bilder und Situationen kommen Eltern, ErzieherInnen / LehrerInnen und Fachkräfte schnell und sicher mit den Kindern über die verschiedenen Emotionen ins Gespräch und können erfolgreicher Lösungen für den Umgang auch mit schwierigen Gefühlen anbieten.

Die Mut-tut-Gut-Gefühlskarten machen es den Kindern leichter, diffuse »Bauchgefühle« zu beschreiben. Mithilfe der Mut-tut-gut-Karten können auch Therapeuten und Fachkräfte die Kinder spielerisch zu Wahrnehmung, Benennung und Deutung ihrer Stimmungslage animieren.
Auf der Rückseite der Karten sind zusätzlich positive Sätze formuliert, die Kinder helfen Ihr Selbstwerterleben und Selbstsicherheit weiter aufzubauen.

Die Gefühlskarten wurden auf Grund von 20-jähriger Erfahrung, von Pädagogen, Psychologen, Polizeibeamten der Sicher-Stark-Organisation entwickelt, die regelmäßig Präventionskurse, Vorträge und Webinare in Deutschland anbieten.
Auf den Mut-tut-Gut-Karten werden 60 unterschiedliche – hauptsächlich für das Lern-/Arbeitsverhalten relevante – Emotionen dargestellt. Die Gefühlskarten machen diffuse Bauchgefühle greifbar: Mithilfe der Gefühlskarten können Sie die Kinder spielerisch zur Wahrnehmung der eigenen Stimmungslage animieren, so dass Ressourcen und Energien produktiv für die (Zusammen-)Arbeit genutzt werden können.

Gefühlskarten für Kinder in Grundschule und Kindergarten

Die Karten erleichtern Ihnen die Arbeit in allen Situationen, in denen mit Emotionen gearbeitet wird. Die Karten können in Gruppen- oder Einzelsitzungen, Lern-Coaching, in der Beratung oder im pädagogischen Kontext eingesetzt werden.

Die illustrierten Gesichter repräsentieren dabei Lara und Felix, die in den Sicher-Stark-Veranstaltungen immer zum Einsatz kommen.


Mit ausführlicher methodischer Anleitung, die Ihnen verrät, wie Sie dieses Mut-Tut-Gut-Gefühlskarten wirkungsvoll in der Praxis anwenden! Die Arbeit mit den Gefühlskarten ist einfach und anschaulich, besonders für Gruppen geeignet, zeiteffektiv und mit geringem Aufwand durchzuführen.

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Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder

„Mut-tut-Gut“ Gewaltprävention in Weilerswist

Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder

„Mut tut gut“- Gewaltprävention in Weilerswist

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Kinder in Weilerswist, einer kleinen Stadt in der Nähe von Bonn, in diesem Jahr auch in den Genuss der Sicher-Stark-Kurse gekommen sind“, so Ausrichterin und Mutter Katja Müße. Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder, so die Ausrichterin. Sie würde am liebsten jedes Jahr das Programm ,,Mut tut gut“- Gewaltprävention für Grundschulkinder durchführen.

Kinder stark machen!

Am Sonntag, dem 26.05.19, war es soweit. Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder

In der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr durften die Kinder und Eltern den hochqualifizierten Präventionsexperten Ralf Schmitz, der die Sicher-Stark-Veranstaltung leitet, erleben.

Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder
Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder

Ralf Schmitz ist seit über 20 Jahren in Deutschland unterwegs und hilft Eltern, ihre Kinder zu schützen. Er führt jede Woche Seminare, Workshops und Vorträge durch und gehört zu einem der gefragtesten Experten in Deutschland.

„Es ist wichtig, Kinder im Vorfeld zu schützen“, weiß er zu berichten, „denn die Erwachsenen sind nicht immer in Sicht, gerade in der Schule oder auf dem Spielplatz.“

In dieser Woche er,,Mut tut gut“-Training alle Erst- und Zweitklässer aus den 2 Grundschulen, die sich in Weilerswist befinden, durchgeführt.

Alle Kinder haben sich schon intensiv mit den Themen Gewalt, Mut und Selbstbehauptung auseinandergesetzt.

Es ist sehr wichtig, dass qualifizierte PräventionstrainerInnen immer die Maßnahme leiten, auf spielerische Art und Weise an das Thema heranführen und sie durch motivierende Übungen, Rollenspiele und Teamaufgaben für das Thema begeistern.

„Wir wünschen uns, dass alle unsere Kinder gestärkt und sensibilisiert werden für die Themen Gewalt, Mobbing und Streit und auf diese Weise Gewalt auch schon im Vorfeld verhindert werden“, waren sich alle Eltern einig.

Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder
Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder

Sowohl die Kinder als auch die Lehrerinnen konnten an diesem Tag eine Menge lernen. Sie hatten auch einen riesen Spaß dabei und die Kinder waren am Ende es Kurstags begeistert.

Selbstschutz und Selbstsicherheit immer wichtiger für Kinder

„Mut-tut-Gut“ Gewaltprävention in Weilerswist

Ohne die gute und herzliche Vororganisation von Frau Katja Müße wäre dieses intensive Mut-tut-Gut-Training nicht möglich gewesen.

Selbstbewusstsein für Kindergartenkinder

Selbstbewusstsein für Kindergartenkinder
− ein Präventionsprojekt in der Kita

„Nein“ und „Stopp“: Kinder sollen ganz klar ihre Grenzen aufzeigen können. Damit beschäftigt sich das Expertenteam von Sicher-Stark schon seit über 15 Jahren. Nun wurde es bereits zum zweiten Mal im Familienzentrum Annapark in Alsdorf unter Leitung von Birgit Bahnen durchgeführt. Selbstbewusstsein für Kindergartenkinder
− ein Präventionsprojekt in der Kita.

Selbstbewusstsein für Kindergartenkinder    − ein Präventionsprojekt in der Kita
Selbstbewusstsein für Kindergartenkinder − ein Präventionsprojekt in der Kita

Das Kindergartenpräventionsprojekt von Sicher-Stark stellt sich vor:
„Fühlt sich das Streicheln oder die Berührung komisch an, dann lasse ich keinen an mich ran.“ „Es ist dein Recht zu bestimmen.“ „Dein Körper gehört Dir!“ Oder: „Ob Treten, Boxen, Kämpfen – ich lasse mich zu nichts zwingen.“ Sätze wie diese werden den Kindern in Alsdorf im Bewegungsraum vermittelt.


Sie standen beispielhaft für das Thema, das die Mädchen und Jungen der Kita sowie ihre Erzieherinnen seit Jahresbeginn präventiv und regelmäßig begleitet. Denn das Familienzentrum hat erkannt, dass Prävention bereits in der Vorschule wichtig ist.
„Gemeinsam stark machen für Kinder“ zum Schutz vor sexuellem Missbrauch – das weiß die Leitung Birgit Bahnen − ist sehr wichtig.


Ein Kind, das den Körper bereits benennen kann, ist besser geschützt als Kinder, die die Körperstellen noch nicht kennen. Deshalb hatte sie die Sicher-Stark-Experten wieder in das Familienzentrum eingeladen.


„Dieses Präventionsprojekt richtet sich nicht nur an uns Erzieherinnen. Schließlich werden nicht nur unsere Kompetenzen gestärkt, vertieft und wir sensibilisiert. Es geht in erster Linie um die Kinder“, erklärte die Kita-Leiterin Birgit Bahnen. „Sie sollen lernen, ‚Nein‘ zu sagen oder ‚Stopp, höre auf‘ zu sagen, um zu starken Persönlichkeiten zu werden.

Selbstbewusstsein für Kindergartenkinder


Kinder alleine können sich nicht schützen. Sie brauchen immer Erwachsene, die sich für sie einsetzen“, betonte Leiterin Birgit Bahnen im Hinblick auf Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung des Familienzentrums Annapark.

Ebenso wies sie darauf hin, dass es kein kurzes Angebot sei, sondern sich die Begleitung über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken soll. „Wir wollen damit zeigen, wie man so ein Thema an die Kinder, ihre Eltern und ihre Bezugspersonen herantragen kann, ohne sie zu ängstigen, sondern sie zu stärken“, berichtete sie.

Insgesamt ist das Projekt mehrgliedrig angelegt. „Beim Training wurden beispielsweise verschiedene Rollenspiele gemacht“, erzählte Birgit Bahnen. Einige davon wurden ebenfalls während des Präsentationsnachmittages gemeinsam mit den Eltern durchgespielt.

„In Kindern steckt viel mehr – die Spiele sollen das bewusst zeigen“


„Fühlt sich das Streicheln komisch an, dann lasse ich keinen an mich ran, weiß die Puppe Felix den Kindern zu berichten. Es ist dein Recht zu bestimmen, denn Gefühle sind wie Farben. Sätze wie diese sind prägnant für die Kinder aber auch für Eltern.
„In Kindern steckt viel mehr – die Spiele sollen das bewusst zeigen“, erläuterte der Sicher-Stark-Trainer. Sie zeigen im Kurs „Stärken“ der Kinder, von denen sie vorher noch nichts wussten.

Das Tolle: Die älteren Kinder geben das erlernte Wissen an den jüngeren Nachwuchs weiter. Der Sicher-Stark-Tag ist immer gut besucht, zu dem auch viele Besucher, Kinder und ihre Familienangehörigen in das Familienzentrum kommen, um weitere Informationen zu erhalten oder ihr Wissen aufzufrischen.


Ebenso wurde ein Kurzfilm mit dem Titel „Starke Kinder können sich wehren!“ über das Präventionsprojekt gezeigt und in einer Elternecke Material zum Thema angeboten.

Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen?

Wie können Kinder besser vor sexueller Gewalt geschützt werden?

Weilerwist (red). Die zunehmende Berichterstattung in den Medien über diese Thematik beunruhigt und verunsichert Eltern sehr. Kinder besser vor sexueller Gewalt schützten.„Wie kann ich mein Kind besser vor sexueller Gewalt schützen?“

„Was sollte unser Kind wissen, ohne es zu verunsichern?“

„Sollten wir dem Kind Misstrauen gegenüber jedem Erwachsenen einschärfen?“

„Wie können Kinder geschützt werden, ohne sie zu verängstigen?“

„Wo gibt es Hilfe und Unterstützung?“

Das alles sind Fragen, die sich besorgte Eltern in ganz Deutschland stellen. Die Pädagogen, Psychologen, Therapeuten und Polizeibeamte des Sicher-Stark-Teams möchten in Kursen und bundesweiten Vorträgen Aufklärung, Anregungen und Informationen vermitteln, wie Eltern ihre Kinder stark machen können.

Denn der beste Schutz vor sexueller Gewalt ist Selbstbewusstsein und ein gesundes Selbstvertrauen.

Wie können Kinder besser vor sexueller Gewalt geschützt werden?

Dies erreichen die Sicher-Stark-Experten regelmäßig in den bundesweiten Kursen. Im Monat Mai war das Expertenteam zu Gast in Weilerwist und schulte Kinder und Eltern. Ausrichterin und Mutter Katja Müße  hatte lange warten müssen, bis Sie einen Termin bei der Bundesgeschäftsstelle bekam, denn die Warteliste ist lang.

Wie können Kinder besser vor sexueller Gewalt geschützt werden?
Wie können Kinder besser vor sexueller Gewalt geschützt werden?

Am Sonntag dürfen die Kinder das „Nein sagen“ in Weilerwist üben, denn das muss man auch lernen. Kinder können sich optimal entwickeln, wenn sie spüren, dass sie bedingungslos angenommen und so geliebt werden, wie sie sind; wenn sie aber auch Herausforderungen bestehen können, wenn ihnen etwas zugemutet und zugetraut wird und wenn sie das Gefühl haben, dass sie von Erwachsenen begleitet werden, die mit liebevoller Klarheit Grenzen setzen können, wenn es vonnöten ist.

Kinder besser vor sexueller Gewalt schützen? 

Wir sind gespannt ob in Weilerwist auch wieder die Kinder und Eltern begeistert werden können, den dies gelingt den Präventionsexperten zu 99%, bei den täglichen Sicher-Stark-Veranstaltungen die in Deutschland stattfinden. Viele Rückmeldungen auf der Homepage bestätigen die hohe Nachhaltigkeit des Kinderpräventionsprojektes.  

Sie benötigen mehr Informationen zu den Sicher-Stark-Kursen?                          

Kindergärten in Deutschland schützen Ihre Kinder

Kindergärten in Deutschland schützen Ihre Kinder und machen Sie stark fürs Leben!

Euskirchen – „Kinder sicher und stark machen“, so hört man immer wieder – doch muss die Gesellschaft auch etwas dafür tun. Genau hier setzt das Programm „Mut-tut-Gut“ der Sicher-Stark-Organisation für das Kind an. Kindergärten in Deutschland schützen Ihre Kinder.

In gezielten Fortbildungen für ErzieherInnen, insbesondere in den Kinder- und Elternkursen, geht es um die Bildung und vor allem die Förderung emotionaler Kompetenz, um das Kind auf das spätere Leben vorzubereiten und stark zu machen. 

Unter emotionaler Kompetenz versteht man das Vermögen, eigene Gefühle und die anderer wahrzunehmen, auszudrücken und angemessen mit anderen zu interagieren.

Auch die Themen Entführung, Mobbing, Gewalt und Pöbeleien unter den Kindern werden geschult, denn in den Grundschulen häufen sich in letzter Zeit die Vorfälle, weiß die Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark zu berichten. Ein paar hundert Anrufe werden über die landesweite Hotline-Nummer bereits abgearbeitet. Hier gilt es im Vorfeld in den Kindergärten und Einrichtungen frühzeitig zu schulen und Prävention vor Ort zu betreiben.  

Kindergärten in Deutschland schützen Ihre Kinder und machen Sie stark fürs Leben!
Kindergärten in Deutschland schützen Ihre Kinder und machen Sie stark fürs Leben!

Das Mut-tut-Gut-Programm fördert die Persönlichkeitsbildung in Kindergärten und richtet sich an die Vorschulkinder.

Man weiß, dass sich frühkindliche Erfahrungen und Lernprozesse im heranreifenden Gehirn manifestieren und sich positiv auf die geistige und körperliche Entwicklung auswirken. „Emotional und sozial kompetente Kinder können ihre geistigen Potentiale besser nutzen und erzielen im späteren Leben bessere Ergebnisse.“

Der Sicher-Stark-Organisation ist die Förderung sinnvoller Projekte für Kinder in Deutschland sehr wichtig. Neben dem Programm „Mut-tut-Gut“ ist das Programm „Sicher im Netz“ auch eine Herzensangelegenheit, um die Medienkompetenz in Kitas weiter zu fördern. Die ersten Medienkompetenzkitas wurden in Deutschland schon ausgebildet.

Kindergärten in Deutschland schützen Ihre Kinder

So hat die Bundesgeschäftsstelle bereits 2010 die ersten „Kinderwebinare in Deutschland“ entwickelt. Mittlerweile laufen diese Webinare jeden Monat.

Aktuell trafen sich am Dienstag, dem 07.05.19 im kirchlichen Kindergarten St. Dionysius Immenhausen Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und natürlich die Kinder, um zum zweiten Mal an dem Mut-tut-Gut-Programm des Sicher-Stark-Teams teilzunehmen.

Insgesamt nahmen bereits über 1.000 Kitas teil, ein beachtlicher Erfolg.

Alle berichteten überaus positiv über die praktische Anwendung in ihren Kitas.

Das Sicher-Stark-Programm besteht aus verschiedenen Modulen, die aufgeteilt sind in sensomotorische, emotionale, soziale und lernmethodische Kompetenzen. In der Praxis werden die Inhalte in den Alltag des Kindergartens integriert. An den Schulungstagen werden viele Rollenspiele durchgeführt. Eine wichtige Rolle nehmen dabei die Handpuppen Felix und Lara ein, die bei keiner Sicher-Stark-Veranstaltung fehlen dürfen.

Eltern machen Kinder in Köln stark!

Eltern machen Kinder in Köln stark!

Im Pfarrsaal der Kita Beerenratherstraße findet bereits am 04.05.19 wieder ein Sicher-Stark-Kinderprojekt unter dem Thema „Kinder sicher und stark machen – Mut tut gut“ statt. Eltern machen Kinder in Köln stark!

Köln – „Man kann nicht früh genug damit anfangen, Kinder zu schützen!“ sagt Simone Hellmann, die zum zweiten Mal eine Sicher-Stark-Veranstaltung organisiert. Sie ist sowohl Mutter als auch Ausrichterin und spricht voller Anerkennung über das Sicher-Stark-Projekt. „Das Präventionsprojekt ist sehr kindgerecht und genau das richtige für das Alter”, unterstreicht Simone Hellmann. So sehen das auch Eltern, die immer in die Sicher-Stark-Kurse mit eingebunden werden.
Das Sicher-Stark-Projekt soll das Selbstbewusstsein von Kindern fördern, sie eben sicher und stark machen. Seit über 20 Jahren gibt es dieses Kinderpräventionsprojekt, das für Vorschulkinder und Grundschulkinder deutschlandweit entwickelt wurde. Allein in den Kölner Kitas und Grundschulen wurden in den letzten Jahren einige Sicher-Stark-Veranstaltungen durchgeführt.

Skepsis nur am Anfang

„Ich war am Anfang eher skeptisch”, räumte eine Mutter und Grundschullehrerin ein. Aber je tiefer sie in dieses Präventionsprojekt eintauchte, desto mehr wich die Skepsis der Begeisterung. „Ich bin mittlerweile positiv gestimmt und finde das Projekt total klasse, da die Präventionsexperten auch eine Menge Erfahrung vorzuweisen haben. Meine Kinder werden bestimmt gestärkt aus dem Projekt hervorgehen“, ist sie überzeugt. „Mittlerweile halte ich das Sicher-Stark-Präventionsprojekt für sehr wichtig und verstehe nicht, warum es noch nicht in jeder Stadt in anderen Kitas läuft.”

Was nicht ist, kann ja noch werden. Es müssten mehr Jugendämter und Kinderschutzbeauftragte auf dieses umfangreiche Kinderpräventionsprojekt aufmerksam gemacht werden, denn die vielen positiven Rückmeldungen auf der Homepage sprechen für sich.

Eltern machen Kinder in Köln stark!
Eltern machen Kinder in Köln stark!

Sexueller Missbrauch findet jeden Tag in Deutschland statt!

„Auch der sexuelle Missbrauch, der jeden Tag in Deutschland stattfindet, wird in dem Sicher-Stark-Projekt behandelt“, so die Pädagogin Angelika Stabenow vom Expertenteam.

„Eltern können dafür sorgen, dass Kinder sich selbstbewusst in der Welt bewegen, Vertrauen zu ihren Bezugspersonen haben, Worte für ihre Gefühle, ihre Erlebnisse und all ihre Körperteile finden und Fragen stellen dürfen. Kindern zu helfen, selbstbewusst und selbstsicher durch die Welt zu gehen, ist der beste Schutz.”

Daraus entstehen im Präventionsprojekt „Kinder sicher und stark machen – Mut tut gut“ Ziele. Dazu gehören für Kinder die Stärkung kindlicher Selbstsicherheit, die Einübung von Möglichkeiten, bedrohliches, gefährliches und übergriffiges Verhalten abzuwehren. In Bezug auf Eltern und Erzieherinnen geht es um Kommunikationsmöglichkeiten und Strategien zu den Themen Gefühle, Körper oder Gefahren. Eltern und Erzieherinnen werden über Elternabende konsequent ins Sicher-Stark-Projekt eingebunden. Wie auch der Lehrfilm „Starke Kinder können sich wehren” vom Sicher-Stark-Team. Dieser Film versteht sich nicht als theoretischer Abriss zum Thema Gewalt und Kindesmissbrauch, sondern als wichtiges praxisbezogenes Handwerkszeug für Erzieherinnen und Eltern und kann im Sicher-Stark-Shop von jedem erworben werden.