So werden Kinder mutiger

So werden Kinder mutiger

In der heutigen Zeit ist es wichtig, das Selbstbewusstsein bei Kindern zu erhöhen.

Denn mutiger und selbstbewusste Kinder fallen seltener einem Gewaltverbrechen zum Opfer, können sich im Leben durchsetzen und wissen sich zu wehren.

Was bedeutet Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein bedeutet die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen, das Bewusstsein, sich selbst zu erkennen, und sich seiner Stärken und auch seiner bisherigen Schwächen bewusst zu sein. Meist wird es mit selbstsicherem Auftreten, Durchsetzungskraft und Willensstärke assoziiert, was mit einem hohen Selbstwertgefühl einhergeht. Es ist wichtig, dass Kinder lernen, beides zu erreichen – Selbsterkenntnis und positives Selbstwertgefühl. Ein hoher Selbstwert gilt demnach als großes Selbstbewusstsein oder Arroganz.

Warum müssen Kinder Selbstbewusstsein und somit ein positives Selbstwertgefühl erlangen?

Es ist wichtig, dass sich Kinder so früh wie möglich ihrer Fähigkeiten und Stärken bewusst werden:

  • Was kann ich schon?
  • Was kann ich gut?
  • Was mögen andere an mir?
  • Was sind Stärken an mir?
  • Was sind meine Schwächen?
  • In welchen Situationen war ich unsicher?
  • Woran erkannten die anderen meine Unsicherheit?
  • Was kann ich verbessern im Leben?

 

Ein positives Selbstwertgefühl bei Kindern strahlt ein sicherer aufrechter Gang aus. Sicheres Auftreten und Durchsetzungsfähigkeit funktionieren dann am besten, wenn Kinder mit Experten aktiv daran arbeiten, ihre Stärken weiter auszubauen. Das gelingt in Gruppen genauso gut wie im Elternhaus. Es sollte lustig und kindgerecht und natürlich freundlich vermittelt werden. Die Kinder lernen, dass weder der Rückzug noch zielloses Draufhauen zum Ziel führen.

Neue Verhaltensweisen und sicheres Auftreten kann man schnell lernen. Man vermeidet so von vornherein gefährliche oder brenzlige Situationen.

Selbstbewusst auftreten, sein Selbstwertgefühl steigern, sein Selbstbewusstsein stärken und trainieren kann man lernen.

 

So werden Kinder mutiger

So werden Kinder mutiger 

Ein Aspekt eines gesunden Selbstbewusstseins von Kindern ist die Fähigkeit, „Nein“ sagen zu können.

Beispiele:

  • Ihre Tochter erzählt Ihnen nach der Schule, dass Thomas immer versucht, sie auf den Mund zu küssen. Sie will das aber noch nicht. Sie traut sich nicht, Thomas die Meinung zu sagen oder sich Hilfe zu holen.
  • Ihr Sohn soll morgens alleine den Schulweg gehen, denn Sie haben 3 Monate mit ihm gemeinsam den Weg besprochen und geübt. Er traut sich aber noch immer nicht und möchte von Ihnen zur Schule gebracht werden.
  • Svenja soll vor den anderen Mitschülern, vor der Klasse, an der Tafel eine Mathe-Aufgabe lösen. Sie hat zu wenig Selbstbewusstsein und traut sich noch nicht, vor die Klasse zu treten.

So werden Kinder mutiger

Kennen Sie solche oder ähnliche Situationen?  Mangelt es Ihrem Kind auch noch an Selbstbewusstsein? Wir helfen Ihnen. 

Der Tag ist hinüber, weil es dem Kind an Mut mangelt. Sie wollen nicht riskieren, dass andere Kinder Ihr Kind auslachen.

 

Warum wir uns schwertun, „Nein“ zu sagen

Wir lernen von anderen durch Imitation oder durch Beobachtung.

Hatten wir Eltern, die uns vorlebten, dass man nicht Nein sagen darf, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Kinder es uns „abgeschaut“ haben.

Ältere Geschwister, bei denen jüngere Kinder den Kürzeren zogen, weil sie körperlich und geistig stärker waren, sind nicht förderlich, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

Was kann daran hindern, „Nein“ zu sagen und selbstbewusst zu handeln?

Nein sagen zu können ist ein erlerntes Verhalten. Es gibt kaum Kinder und natürlich auch nicht nur Erwachsene, die es in jeder Situation schaffen, Nein zu sagen.

Man sollte es aber frühzeitig mit den Kindern trainieren.

So werden Kinder mutiger

Selbstbewusstsein bei Kindern stärken

Prüfen Sie sich selbst. In welchen Situationen fällt es Ihnen leicht   „Nein“ zu sagen und wann schwer? Wovon ist das abhängig?

  • Bei welchen Menschen fällt es ihrem Kind es leicht „Nein“ zu sagen?
  • In welchen Situationen fällt es Ihrem Kind leichter, selbstbewusst zu denken und zu handeln?
  • In welcher Situationen schafft es Ihr Kind nicht?
  • In welchen Situationen schafft es Ihr Kind nur mit äußerster Anstrengung oder mit einer gehörigen Portion Wut oder Hass im Bauch?
  • Welche Gedanken hindern Ihr Kind daran, selbstbewusst „Nein“ zu sagen?

Die meisten Kinder haben Schwierigkeiten, „Nein“ zu sagen, weil ihnen das Selbstbewusstsein noch fehlt:   

 Wie kann ich  Kindern mutiger machen ? Selbstbewusstsein vermitteln?

Bauen Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes auf. Selbstbewusste Kinder können sich besser wehren – nicht nur gegen Pädophile.  

Voraussetzung, um selbstbewusst und selbstsicher auftreten zu können, ist, dass sich Ihr Kind selbst annimmt, selbst liebt und über ein gesundes Selbstwertgefühl verfügt.

Wenn man negativ von sich denkt oder noch kein Selbstbewusstsein entwickelt hat, dann ist man von der Meinung und der Anerkennung der anderen in starkem Maße abhängig.

Das Kind traut sich dann (noch) nicht, selbstbewusst aufzutreten.

Wenn Sie ein starkes und sicheres Kind haben wollen, trainieren Sie Selbstbewusstsein, um das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken!

Wie baue ich das Selbstwertgefühl meines Kindes auf?

  • Verändern Sie die ängstlichen Gedanken Ihres Kindes, die das Selbstbewusstsein schwächen.
  • Loben Sie ihr Kind jeden Tag.
  • Je stärker sich Ihr Kind selbst annimmt, umso weniger Angst hat es, von anderen abgelehnt zu werden, und umso leichter fällt es ihm, selbstbewusst aufzutreten.
  • Nein-Sagen und selbstbewusst aufzutreten, beginnt in unserem Kopf. Trainieren Sie alltägliche Situation mit Ihrem Kind.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind eine selbstbewusste Körperhaltung.
  • Zeigen Sie, wie man sich selbstbewusst bewegt.

So werden Kinder mutiger!

Schauen Sie sich die Ängste an, die Ihr Kind davon abhalten, selbstbewusst zu handeln, als auch die Gründe, die Ihr Kind hat, um (noch) nicht „Nein“ zu sagen.

Sie können das Selbstbewusstsein dadurch stärken, dass Sie Ihr Kind zu einem Sicher-Stark-Kurs anmelden, sodass es sich wie ein selbstbewusster Mensch verhält und bewegt. Wenn Ihr Kind in jungen Jahren eine selbstbewusste Körpersprache einnimmt, dann fühlt es sich stark und selbstsicherer.

Merkmale einer selbstbewussten Körperhaltung und Körpersprache sind:

  • aufrechter Gang,
  • Schultern zurück,
  • Brustkorb raus,
  • Blick nach vorne,
  • dem anderen in die Augen schauen,
  • fester Händedruck,
  • feste Stimme.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Kinder stark machen gegen Übergriffe

PÄDAGOGIK: Frankfurter Kita Kinder  wurden sensibilisiert gegen sexualisierte Gewalt

Frankfurt – (red). In der Rolle des netten Mannes auf dem Spielplatz hört sich die Geschichte recht nüchtern an: „In dieser Inszenierung handelt es sich jedoch um eine nachgestellte Spielplatzentführung. Im Mittelpunkt steht Ralf Schmitz, ehemaliger Polizeibeamter mit GSG9-Erfahrung, und die Kita-Kinder der Montessori Kinderzentrum Frankfurt hatten eingeladen. Frau Melanie Schulz, die Ausrichtern der Veranstaltung, hatte das Sicher-Stark-Expertenteam jetzt bereits zum zweiten Mal eingeladen, um die Kinder stark zu machen und vor Übergriffe zu schützen.

Im Verlauf der Spielplatz-Situation werden die persönlichen Grenzen von den Kindern getestet, so Schmitz und viele private Informationen abgefragt. Ralf Schmitz weiß, dass Kinder sehr zutraulich sind und gerne viele private Informationen preisgeben, wenn man sie danach fragt. Hier gilt es, ein gesundes Misstrauen bei den Kindern aufzubauen, ohne die Kinder zu verängstigen.

Was Polizeibeamter Schmitz vom Sicher-Stark-Team dann jedoch nachspielte, sind Situationen, die leider jeden Tag in Deutschland stattfinden.

Emotional bewegend, mitreißend, engagiert – die Kita Kinder vier Stunden lang zu fesseln, ist sicher eine besondere Kunst bei diesem schweren Thema, denn so lernen Kinder am besten, Gefahren richtig einzuschätzen und auf das Bauchgefühl zu hören.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Bereits über 500.000 geschulte Kinder beweisen den Erfolg dieser außergewöhnlichen Methode!

„Live-Rollenspiele“ mit „Aha-Effekten“, die das Sicher-Stark-Team schon seit 25 Jahren deutschlandweit durchführen.

Hier gehört natürlich eine Menge Erfahrung und Sensibilität dazu, damit die Kinder in den vielen Rollenspielen Stärken erfahren, wovon sie noch nichts wussten und nicht verängstigt werden in den Sicherheitskursen.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Leider gibt es viele Semi-Trainer, die nicht hauptberuflich diese Präventionskurse durchführen und uns versuchen zu kopieren. Die Kinder haben dann nach dem Präventionskurs mehr Ängste als vorher.

Und die Botschaft in diesem Sicher-Stark-Kurs wurde den Kindern klar: Sie sollen lernen zu sagen: „Ich will das nicht.“ Stopp!“ Gegenüber Fremden, aber auch gegenüber vermeintlichen Freunden und gegenüber Verwandten.

Hinter dem Präventionsprogramm steckt eine intensive Vor- und Nachbereitung, die auch eine Erzieherfortbildung und einen Informationsabend für die Eltern immer beinhaltet. Leider stellt der Staat keine Fördergelder mehr zur Verfügung, sodass so ein Präventionsprojekt immer auf lokale Sponsoren oder Elternbeiträge angewiesen ist. Hier hat es funktioniert, denn Prävention macht nur Sinn, wenn alle sich beteiligen. 1 Kind, was missbraucht wurde, ist ein Kind zu viel in unserer Gesellschaft.

Es sind zwar ganz viele kompetente Beratungsstellen hier in Frankfurt, aber viele nutzen noch nicht das außergewöhnliche Präventionskonzept von Sicher-Stark, was bereits an über 500.000 Kindern umgesetzt wurde.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Die Frankfurter Kita-Kinder wurden auch diesmal nicht enttäuscht und verließen gestärkt die Mut-tut-gut-Veranstaltung. Fasziniert verfolgten die Kinder das Spiel mit der Puppe „Felix“, die bei keiner Sicher-Stark-Veranstaltung fehlen darf.

Sie erfuhren von dieser Identifikationsfigur „Felix“, die von Ralf Schmitz gespielt wurde, dass es „gute und schlechte Geheimnisse“ gibt und dass man sich immer Hilfe holen darf

– wenn nicht bei den Eltern, dann bei den Großeltern, Lehrern, Erziehern oder Freunden – sich jemandem anvertrauen und Hilfe annehmen.

Aber die trotz allem spielerische und kindgerechte Darstellung, in der Grenzverletzungen dargestellt, sexuelle Handlungen aber nicht gezeigt wurden, hat hoffentlich ihr Ziel erreicht: Kinder stark und sicher machen gegen Übergriffe.

Anti-Gewalt-Training

Anti-Gewalt-Training 

Neben dem Schreiben, Lesen und Rechnen ist die Sozialkompetenz und Anti-Gewalt-Training in der Grundschule und Kita immer wichtiger geworden. Weil immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist ein Anti-Gewalt-Training in der Kita und Grundschule für Erzieher und Lehrkräfte von zentraler Bedeutung, denn  Kinder können am schnellsten im Kindergarten und Grundschule lernen,  mit „Gewalt“ richtig umzugehen.

Die Politik fordert mehr Präventionskurse in der Grundschule und Kita, um die Gewalt einzudämmen und Übergriffe zu verhindern. Die soziale Initiative Sicher-Stark kommt dieser Forderung schon seit Langem nach und führt seit vielen Jahren Anti-Gewalt-Kurse, Workshops und Vorträge durch. Durch Aufklärung und Schulung gegen Missbrauch und Gewalt, lassen sich Spätfolgen in den Sekundarstufen verhindern. Auch Mobbing ist ein zentrales Thema und sollte frühzeitig verhindert werden.

Ein gewaltfreies Miteinander sollte an jeder Grundschule in Deutschland  ganz weit oben stehen. Aus diesem Grund haben viele Schulkonferenzen im Schuljahr 2016 beschlossen, das bisherige Anti-Gewalt-Programm von Sicher-Stark in umfassender Weise auf alle Jahrgangsstufen auszuweiten.

Anti-Gewalt-Training 

Dieses Präventionskonzept soll nun alle Jahrgänge einbeziehen und Jahr für Jahr aneinander anknüpfen und aufeinander aufbauen. Sofern Mittel und Kapazitäten vorhanden sind, soll das Anti-Gewalt- und Konflikttraining weiter ausgebaut und an den Grundschulen und Kitas in Deutschland umgesetzt werden.

Über 500.000 Kinder konnten so bereits geschult werden.

Anti-Gewalt-Training für Kinder!

Anti-Gewalt-Training für Kinder!

PRAEVENTION BESSER ALS THERAPIE

Leider sind die vielen Grundschulen und Kindergärten auf Spenden und Sponsoring bezüglich der Projektverwirklichung angewiesen, denn immer mehr Flüchtlinge haben nicht die finanziellen Mittel, um die Maßnahme zu bezahlen.

Mit dem Anti-Gewalt-Training von Sicher-Stark soll:

  • die Sensibilisierung der Selbst- und Fremdwahrnehmung in Kitas und Grundschulen gefördert werden
  • Förderung emotionaler und soziale-emotionaler Fertigkeiten
  • Förderung des Problemlöse- und Konfliktmanagements
  • Verbesserung der Selbstkontrolle und Selbststeuerung
  • Verbesserung der sozialen Wahrnehmung
  • Aufbau prosozialen Verhaltens

Das Anti-Gewalt-Training in der Praxis

Lara+Felix

Anti-Gewalt-Training für Kinder!

Durch die Puppen „Felix“ und „Lara, die den Kindern bereits aus Fernsehsendungen bekannt sein müssten, sollen die sozialen und emotionalen Fertigkeiten gestärkt und vermittelt werden.

In der Jahrgangsstufe führt die Schule in Absprache mit dem Sicher-Stark-Team ein Programm zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen durch. Das Training umfasst etwa 21 Trainingsstunden à 60 Minuten, welches in den Stundenplan der Erstklässler / Zweitklässler integriert ist.

Der Aufbau der Trainingsstunden ist abwechslungsreich strukturiert und wird nur von hochqualifizierten Diplom-Pädagogen, Psychologen, Kindertherapeuten und  Polizeibeamte in den Kitas und Grundschulen umgesetzt.

Die Trainingseinheiten sind immer anderen Themen gewidmet, sodass keine Langeweile aufkommen kann und die Kinder mit Elan und Begeisterung gut den Stoff aufnehmen und verarbeiten können.

Durch die Handpuppen wird eine hohe Motivation gefördert und auch schüchterene und ängstliche Kinder, trauen sich, Übungen umzusetzen.

 Soziales Lernen wird gefördert beim Anti-Gewalt-Training 

Mit diesem umfangreichen Anti-Gewalttraining, vom Sicher-Stark-Team kann ein Projekttag oder eine komplette Projektwoche ausgefüllt werden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen auf dem Weg zu einer intakten Klassengemeinschaft begleitet werden, indem Sozialkompetenz und Konfliktlösungsstrategien im Schulalltag thematisiert und trainiert werden.

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewalt an und unter Kindern ist leider kein Einzelfall und wird teilweise sogar als erhebliches Problem wahrgenommen. Eltern und Lehrer stehen großen Herausforderungen gegenüber, Kinder auf dem Weg in die Selbstständigkeit angemessen zu begleiten.

Auf der Basis eines erprobten Präventionskonzeptes stellen sich die Sicher-Stark-Präventions-Experten auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kinder ein und arbeiten mit ihnen praxisnah und lösungsorientiert.

Viele Kinder hatten bereits in allen Bundesländern die Möglichkeit, an dem Anti-Gewalttraining teilzunehmen. „Ich bin sicher und stark!“, so der Titel und sich im Rahmen der angebotenen Veranstaltung aktiv mit der Thematik auseinander zu setzen. Im Rahmen von insgesamt fünf Projekttagen sollen die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu starken und selbstständigen Persönlichkeiten durch ihr schulisches und soziales Umfeld begleitet werden.

Der Aufbau der Anti-Gewalt-Kurse ist so gestaltet, dass zu jeder theoretischen Einheit immer ein Spiel gehört, welches die anstehende Lernaufgabe für die Kinder spielerische eröffnet. Anschließend wird mit gezielten Übungen und Rollenspielen das Gelernte vertieft, um es besser begreifbar zu machen. Hier gilt es, das Unterbewusstsein anzusprechen und zu aktivieren. Die erfahrenen Gewaltpräventionsexperten haben hierzu verschiedene Traumreisen entwickelt.

GEWALTPRÄVENTION IN DER KITA

Auch die Eltern haben eine wichtige Rolle in diesem Anti-Gewalt-Präventionskonzept, denn es gibt nach jedem Projekttag „kleine Übungen für die Eltern“. Verbunden damit, gibt es eine umfassende Broschüre für die Eltern, damit sich das Gelernte vertiefen kann. Die Eltern und Lehrkräfte werden über die Inhalte des Anti-Gewalt-Präventionsprojektes kontinuierlich informiert. Kinder müssen es erleben, erspüren wie es sich anfühlt, um sich mit einem Erwachsenen austauschen zu können. Auch der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit Grundschule und Kindergarten ist wichtig. Die Schulleitungen, Lehrer, Erzieher können gesondert geschult werden. Die Ansprüche der Schülerinnen und Schüler haben sich im Laufe der Jahre verändert. Das Hervorbringen der eigenen Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit ist ebenso gefragt, wie Sozialkompetenz und Teamfähigkeit, wie später im Beruf. Deshalb werden viele Übungen mit Schwerpunkt der Selbsterfahrung gemacht und dienen der Stärkung und Unterstützung der eigenen Persönlichkeit. Die Kinder lernen ihre eigenen Grenzen kennen und Stärken, wovon sie vorher noch nichts wussten.

So wird ein hohes Maß an Teamgeist und Kommunikation entwickelt und jeder einzelne Schüler und Schülerin wird gefordert.

Hintergrund:

Der Name „Sicher-Stark“ steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention an Grundschulen  und Kitas, für moderne, zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten.

In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe bei anspruchsvollen Veranstaltungen zu dem sensiblen Bereich:

Wie kann ich mein Kind vor Gewalt, Mobbing und Missbrauch und das nicht nur im Internet, schützen?

Das Sicher-Stark-Team arbeitet nur mit hochqualifizierten Präventionsexperten auf dem Gebiet der Gewaltprävention.

Sie alle haben eine polizeiliche, psychologische, pädagogische oder kinder-therapeutische Ausbildung.

Das Außergewöhnliche an den Sicher-Stark-Veranstaltungen, die nur an Grundschulen und Kitas durchgeführt werden, sind die Videosequenzanalysen durch ein verstecktes Kamerateam. Durch sie lernen die Kinder, wie sie sich in Gefahrensituationen richtig verhalten sollen.

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Ein bewährtes und zugleich außergewöhnliches Grundschulpräventionskonzept des Sicher-Stark-Teams aus Euskirchen, soll Kinder in Rollenspielen stärken und in Rheinbach umgesetzt werden. Mit Rollenspielen Kinder stärken.

Hier lernen Kinder in Rheinbach sich zu schützen

Kinder stark machen mit viel Erfahrung  – das ist ein Ansatz, den das Sicher-Stark-Team seit seiner Gründung verfolgt. Und dabei sind die Präventionsexperten nicht alleine. Sie werden regelmäßig von Grundschulen, Kindergärten eingeladen, aber auch immer mehr private Elterninitiativen buchen das Expertenteam jetzt schon seit sehr vielen Jahren. Seit 1995 gibt es das Grundschulpräventionsprojekt jetzt schon und über 10.000 Grundschulen haben Anfragen an die Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Euskirchen gerichtet.

Viele Grundschulen lassen das Präventionskonzept jedes Jahr laufen. Frau Sandra Sahner organisierte die Gruppe jetzt in Rheinbach, um den Grundschülerinnen der 4. Klasse mehr Sicherheit zu geben.

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Mit Rollenspielen Kinder stärken

In der Grundschule in Euskirchen dauert es ewig, bis solche Projekte ans Laufen kommen, so Sandra Sahner. Deshalb war sie froh, so kurzfristig noch einen Termin bei der Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Euskirchen zu erhalten, denn die Warteliste von Sicher-Stark ist lang und vor 6 Monaten eigentlich nichts möglich. Weil kurzfristig ein Ausrichter seinen Termin abgesagt hat, konnte die Rheinbacher Kindergruppe kurzfristig am 05.03.16 geschult werden.

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Ein Engagement, dass sich auszahlt, denn ein Kind, das missbraucht wird oder  frühzeitig Gewalt erfährt, ist ein Kind zu viel in Deutschland.

Deshalb wurden in den letzten Jahren auch immer wieder Fördergelder für Grundschulen vergeben, denn die Liste der Spender, Sponsoren, Förderer von Sicher-Stark ist beachtlich.

Trotzdem ist es schwieriger geworden, Gelder für Präventionsprojekte zu beschaffen, so die Geschäftsführung von Sicher-Stark.

Bis zum Jahr 2020 sollen wieder 10 Million erreicht werden. Mit diesem Geld können nicht nur die bestehenden Klassen für die nächsten Jahre abgesichert werden, es können sogar weitere Grundschuln und Kits von diesen

Projektgeldern wieder profitieren.

Ein Besuch in Rheinbach zeigt derweil, mit wie viel Elan die Viertklässler Mädchen in der Gruppe dabei sind. Die Mädchen lassen sich hier von Ralf Schmitz, führender Gewaltpräventionsexperte an Grundschulen, sicher und stark, durch viele Rollenspiele werden lassen.

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Mit Rollenspielen Kinder stärken

Was wie ein Kinderspiel wirkt, fördert den Teamgeist und das Selbstbewusstsein und die Selbstbehauptung der Schüler, diese Aspekte wiederum weckten das Interesse von Ralf Schmitz, der sich seit 20 Jahren vor allem für die Unterstützung von benachteiligten Kindern in Deutschland stark macht. Herr Schmitz hat aufgrund seiner langen Berufserfahrung unter anderem auch schon erlebt, dass hier Kinder regelrecht aufblühen und sich ihrer Stärken erst bewusst werden. In einem Sicher-Stark-Kurs, so erzählt er,

traute sich ein Kind nie, im Unterricht aufzuzeigen oder ein anderes Kind traute sich nicht, alleine nach Hause zu gehen. Nach der Sicher-Stark-Schulung hatten die Kinder weniger Ängste oder gar keine mehr.
Auch bei den Lehrern und Schulleitern kommt das Sicher-Stark-Präventionsprojekt, das an manchen Grundschulen für die Schüler übrigens als Pflichtveranstaltung während des Unterrichts  im Vormittagsbereich angeboten wird, sehr gut an: „Dieses Klassen-Angebot ist ein echtes Geschenk für unsere Schüler, so Schulleiterin Möller, weil es da ansetzt, wo ‘normaler Unterricht’ sie nicht erreicht.

Für die Schüler steht indes der Spaßfaktor im Mittelpunkt: „Die Rollenspiele machen richtig viel Spaß“, sagt Schülerin Nele. „Ich finde gut, dass man hier in der Gruppe nichts falsch machen kann“, fügt ihre Mitschülerin Sarah hinzu. Am Ende des Schuljahres sollen „starke Mädchen“  auf die weiterführende Schule gehen.

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

Lehrkräftefortbildung  / Gewaltprävention

Der Umgang mit eskalierten Konflikten und Gewalt an Grundschulen erfordert ein abgestimmtes Vorgehen Lehrkräftefortbildung in der Gewaltprävention werden immer wichtiger.

Ralf Schmitz, führender Gewaltpräventionsexperte an Grundschulen, schulte am 18.01.16 und 22.02.16 in Düren 36 Erzieher.

Von zentraler Bedeutung ist, dass eine Gewalttat von allen in der OGS bzw. in der Grundschule arbeitenden Fachkräften als gemeinsam zu lösendes Problem angesehen wird.

„Gewalttäter werden immer jünger – viele Täter sind schon im Grundschulalter erstmals auffällig“ – dies ist nur eine der vielen Schlagzeilen, die wir in der Zeitung täglich lesen. Dass die Ursachen für auffälliges oder gar straffälliges Verhalten vielfältig sind, ist seit Jahren hinreichend bekannt.

Lehrkräftefortbildung in der Gewaltprävention

Lehrkräftefortbildung in der Gewaltprävention

Ebenso vielfältig sind jedoch auch die vorhandenen Möglichkeiten, frühzeitig diesen unerwünschten Verhaltensweisen entgegen zu steuern.

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

An vielen Grundschulen werden schon seit geraumer Zeit zusätzlich Sozialpädagogen als Konfliktlöser eingestellt. Leider fehlt jedoch jungen Pädagogen die Lebenserfahrung, um effektive Gewaltprävention umzusetzen, so Ralf Schmitz, führender Gewaltpräventionsexperte an deutschen Grundschulen.

Es ist wichtig, Standards zur Reduzierung gewalttätigen Verhaltens zu installieren und zu forcieren, um positives Sozialverhalten zu fördern. Vielfach bleiben derartige Angebote im alltäglichen schulischen Alltag auf der Strecke oder sind einfach nicht bekannt oder können aufgrund von Zeitmangel nicht umgesetzt werden.

Nur gut, wenn es erfahrene Schulleiter an den 15.800 Grundschulen gibt, die den jungen Sozialpädagogen helfen können.

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Die Fortbildung verfolgt das Ziel, Eskalationsphasen in der Grundschule zu reduzieren und Ansätze zur Deeskalation zu erfahren sowie  handlungsorientierte Methoden kennenzulernen.

Der Zusammenhalt in der Klasse ist wichtig, und es sollten gemeinsame Ziele  erreicht werden, um positives Sozialverhalten zu stärken. Der Gewaltpräventionsexperte Ralf Schmitz zeigte mit vielen Übungen und Spielen, wie das gelingen kann.

Die Erzieher und Lehrkräfte wurden über Teamübungen dazu angeregt, die Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen, ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, neue Handlungsstrategien ohne Gewalt zu erproben und die eigenen Stärken zu erleben. Inhaltlich ging es darum, wie sich gewaltsame Auseinandersetzungen vermeiden lassen. Im Fokus standen auch die Gefahren im Internet, denn jeder zweite Grundschüler ist bereits im Internet aktiv.

Gerade dort ist die Rate an Beleidigungen hoch, weil dort anonym Mobbing betrieben werden kann, so Ralf Schmitz, der zu seiner Zeit im Polizeidienst Ermittlungen durchführte. Lehrkräftefortbildung  in der Gewaltprävention ist wichtig geworden, so      Ralf Schmitz.

Täter werden aber immer häufiger überführt, dank neuer technischer Überwachungssoftware. Er erklärte, welche neue Software die Erzieher in der OGS einsetzen können.

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

Am Nachmittag wurden  gemeinsam praktische Spiele aus der Erlebnispädagogik gezeigt, die das soziale Miteinander und Gemeinschaftsgefühl stärken:

  • Spiele ohne Konkurrenzkampf,
  • Teamaufgaben oder Übungen zur Vertrauensförderung in der Gruppe,
  • Bewegungsspiele zum Auspowern,
  • Entspannungsübungen

gehörten zum umfassenden Repertoire des Gewaltpräventionsexperten Ralf Schmitz.

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Kitas und Grundschulen

Vorfälle, wie zum Beispiel das gewalttätige Verhalten von Schülern an einer Berliner Grundschule oder Gewaltvideos von Schülern auf Handys, die teilweise selbst hergestellt wurden, wurden durch Ralf Schmitz aufgegriffen und haben viele im Land aufgeschreckt. Darüber hinaus sind sowohl Schlägereien, teilweise schon unter Einsatz von Waffen, als auch Mobbing in Grundschulen immer wieder viel diskutierte Themen in der Öffentlichkeit.

Fatal wird eine Situation, wenn Kollegen nicht hilfreich einspringen oder sich für nicht zuständig erklären. Gewalt als Phänomen birgt die Gefahr in sich, dass die Einzeltat zwar geächtet wird, aber nicht das Bedingungsgefüge bzw. das System betrachtet wird. Opfer müssen schnell und angemessen unterstützt und gestärkt werden. Jede Tat muss sanktioniert, Täter müssen konfrontativ zur Rede gestellt werden. Gleichzeitig sollte geprüft werden, welche Möglichkeiten eine Grundschule hat, zukünftige Taten zu unterbinden, und wie Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler sowie Hausmeister und Schulangestellte hilfreiche Praxiskompetenzen für den Umgang mit Konflikten und Gewalt vermittelt bekommen. Gerade das Problem der Flüchtlinge wird in den Grundschulen die nächsten Jahre massiven Sprengstoff mit sich bringen und die Lehrkräfte vor neue Herausforderungen stellen, so Ralf Schmitz.

Lehrkräftefortbildung  in der Gewaltprävention

Das hochqualifizierte Expertenteam von Sicher-Stark ist seit über 15 Jahren an den Grundschulen und in Kitas unterwegs und hat neue Methoden entwickelt,  um allen 15.800 Grundschulen sowie externen Kita-Einrichtungen in den nächsten Jahren ein umfangreiches Angebot zum Thema Gewaltprävention anzubieten. Die Angebote reichen vom Umgang mit Kindesmissbrauch, Gewaltprävention, Sicher im Netz  über Kompetenzschulungen zu Deeskalationstechniken, Mediation und Sozialem Lernen hin zur Qualifizierung von Lehrkräften für einen Umgang mit Konflikten und Mobbing in der Schulklasse. Außerdem werden die Gefahren im Netz und die Medienkompetenz bei Lehrkräften, Eltern und Kinder gefördert.

Darüber hinaus bietet Sicher-Stark regelmäßig Veranstaltungen für alle in Schulen Tätigen, wie zum Beispiel Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (ehemals Referendare), Schulleiter, Erzieher, OGS-Kräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eltern und Kinder an.

Alle Angebote finden Sie auf der Seite www.sicher-stark.de

Folgende Inhalte werden ausschliesslich für Grundschulen und Kitas vermittelt:

  • Gewaltprävention
  • Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
  • Deeskalation, Deeskalationstraining, Schutz vor Übergriffen
  • Zivilcourage von Lehrkräften und Eltern
  • Mobbingprävention und -intervention
  • Cybermobbing und die neuen Gefahren im Netz
  • Soziales Kompetenztraining, Sozialkompetenztraining
  • Medienkompetenztraining, Sicher im Netz, Internetführerschein für Grundschulkinder und Kita-Kinder und deren Eltern
  • Gesprächsführung in der Gewaltprävention mit Eltern
  • Umgang mit sexuellem Missbrauch
  • Grenzverletzungen, Missachtungen, Beleidigungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Professionelle Haltung von Lehrkräften in Grenzsituationen
  • Schulinterne Lehrerfortbildung allgemein und speziell Umgang mit neuen Medien
  • Umgang mit Gewalthandlungen in der Grundschule
  • Schulregeln einführen
  • Faustlos, gewaltfrei lernen
  • Konfliktfähigkeit spielend lernen
  • Umgang mit aggressivem Verhalten von Schülerinnen und Schülern
  • Lernförderliche Spiele und Gruppenentwicklung
  • Schülerinnen und Schüler als Zeugen und Opfer von häuslicher Gewalt
  • Multiplikatorenschulungen und Fortbildungen im Rahmen von Grundschulpräventionsprojekten
  • Konzeptentwicklung für Beratungsdienste (Gewaltprävention)
  • Multiplikatorenfortbildung

Die bundesweite Hotline-Nummer hilft: 0180-5550133-3*

(014 Cent pro Minute, Mobilfunkpreise können abweichen)

 

 

 

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Wie das Sicher-Stark-Team mit Kindern für mehr Selbstbewusstsein trainiert. Mehr Selbstbewusstsein bietet Kindern Schutz.

Wenn sich ein Kind unwohl oder bedrängt fühlt, kann es sich um so besser wehren, je selbstsicherer es ist. Die Euskirchener Sicher-Stark-Initiative will daher mit einem abwechslungsreichen Trainingsprogramm Kindern ihre Stärken bewusst machen und die Entwicklung von Kita-Kinder und Grundschulkinder stärken.

„Lass mich los!“ fordert die 7-jährige Jana. Doch das Mädchen ihr gegenüber reagiert nicht. Jana wird lauter und energischer. „Ich will nicht, dass du mich anfasst!“ ruft sie laut, befreit ihren Arm aus dem Klammergriff der anderen – und grinst stolz. Denn die gleichaltrigen Kinder um Jana und ihre vermeintliche Kontrahentin Katharina applaudieren: Die zwei Freundinnen haben ihnen anschaulich demonstriert, was sie tun können, wenn sie jemand gegen ihren Willen berührt oder festhält.

 

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Selbstbewusstsein bietet Schutz

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder für den Umgang mit solchen Situationen zu wappnen ist ein Ziel des Selbstbehauptungskurses des Sicher-Stark-Teams aus Euskirchen, an dem Jana und Katharina eine Woche lang teilnehmen. Fünf Nachmittage kommen Ralf Schmitz, führender Experte in der Gewaltprävention an Grundschulen, und Angelika Stabenow, Pädagogin , dafür nach Solingen, um in einer Schule 30 Erst- und Zweitklässler zu trainieren.

Neben Befreiungsstrategien gehören einfache Selbstverteidigungstechniken zum Kursprogramm. Bei der Umsetzung wird es turbulent im Saal. Mit Händen und Füßen gehen die Lehrlinge kräftig gegen die Schlagpolster an, die ihnen das Trainerduo entgegenhält. Schmitz und Stabenow ermuntern die kleinen Angreifer, dabei laut zu schreien – so, wie sie es im „Schrei- und Stimmtraining“ zuvor geprobt hatten. Denn auch die eigene Stimme ist in Bedrängnissituationen ein wirksames Verteidigungsmittel.

Selbstbewusstsein bietet Schutz

„Wir trainieren mit Kindern ab fünf Jahren, wie sie Grenzüberschreitungen erkennen und sich in Gefahrensituationen verhalten können“, erklärt Ralf Schmitz der früher mit SEK und GSG9 trainiert hat. Vermehrte Meldungen über Fälle, in denen Kinder Opfer von Übergriffen und Gewalt wurden, ließen den ehemaligen Polizeibeamten vor 20 Jahren die Sicher-Stark-Initiative mitgründen. Seitdem haben Schmitz und das interdisziplinäres Expertenteam mit über 500.000 Kindern und Eltern gearbeitet: „Wir zeigen ihnen vor allem, wo ihre Stärken liegen und wie sie sich mit einfachen Mitteln wirkungsvoll zu wehren vermögen. Wenn ihnen bewusst wird, dass sie sich behaupten können, stärkt das ihr Selbstbewusstsein – und selbstbewusste Kinder werden seltener von potenziellen Straftätern behelligt.“

Dabei bezieht das Präventionstraining der Euskirchener das engere soziale Umfeld mit ein. „Es gehört zu den größten Problemen, dass Kinder sich Bekannten gegenüber nicht trauen, etwas abzulehnen. Oder es zu signalisieren, wenn ihnen eine Berührung unangenehm ist“, weiß Angelika Stabenow. „Bei uns lernen sie, dass sie sich in entsprechenden Situationen abgrenzen dürfen, auch gegenüber Autoritätspersonen.“ Auf entsprechende Situationen und Strategien gehen die Trainer mit den Grundschülern in Handpuppengeschichten ein, mit Filmen, praktischen Übungen und Rollenspielen.

Für alle Fälle gerüstet

Ein spezieller Bestandteil des Sicher-Stark-Programms ist der „Gefahrenparcours“. Geschulte Sicher-Stark-Mitarbeiter, die „Dummies“, stellen im Freien mögliche Situationen nach: Sie laden die Kinder ein, zu ihnen ins Auto zu steigen, wollen sie auf dem Spielplatz zu etwas überreden oder kommen ihnen bei der Nachhilfe zu nah. Die Kitakinder und Grundschüler können jetzt verschiedene Abwehrstrategien erproben. Eine versteckte Kamera filmt sie dabei. So können Präventionstrainer, Dummies und Kinder anschließend die Szene mit ihnen besprechen. „Die Kinder lernen dabei, Situationen einzuschätzen und das im Kurs Gelernte anzuwenden“, erklärt Ralf Schmitz. „Und sie erleben, dass sie sich im Ernstfall erfolgreich widersetzen können.“

Meistens buchen Kita, und Grundschulen die Kurse des bundesweit aktiven Sicher-Stark-Teams. Aber auch Vereine oder Privatpersonen interessieren sich für das Angebot. So engagierte sich in Solingen der Vater der 7-jährigen Jenny: „Ich wollte etwas anregen, was Kinder fit fürs Leben macht, und stieß auf den Sicherheitskurs. Die Schule konnte ihn leider nicht umsetzen. Aber das Interesse anderer Eltern war groß und wir konnten privat eine Woche organisieren.“ Eltern beurteilen das Training positiv: „Meine Tochter meinte immer, sie könne nicht laut schreien“, sagt zum Beispiel die Mutter von Alina. „In der Gruppe hat sie durch den Ansporn der anderen erlebt: Es geht doch.“ Viele Eltern und Lehrer beobachten zudem, dass die Kinder nach einem Sicherheitskurs auch in anderen sozialen Bereichen und in der Schule selbstbewusster auftreten.

Selbstbewusstsein bietet Schutz

 

 

 

 

 

 

 

Ganz schön stark

Jana, Katharina und ihre 28 Mitstreiter erleben in der letzten Übung schließlich noch einmal hautnah den Kursleitsatz „Du bist stärker, als du denkst“. Selbstbewusstsein bietet Schutz. Die Aufgabe lautet, mit der Handkante ein drei Zentimeter dickes Holzbrett zu zerschlagen. Ob das klappt? Die kleinen Teilnehmer schwanken zwischen Zweifel und Neugier. Doch ob beim ersten Versuch oder nach mehreren Anläufen – am Ende kann jeder Junior zwei Bretthälften einsammeln, signieren und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Die Begeisterung und die Freude über den eigenen Erfolg sind groß. Und der 6-jährige Max bringt auf den Punkt, was das Sicher-Stark-Team kleinen Kindern vermitteln möchte: „Ich hätte nicht gedacht, das ich so etwas kann. Das fühlt sich echt toll an!“

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Weitere Informationen und Kontakt zum Team unter www.sicher-stark.de

Wie Kinder stark machen?

Wie Kinder stark machen?

Euskirchen. Alle Eltern wünschen sich sichere und starke, selbstbewusste Kinder. Sie sollen ihr Leben meistern und  voller Vertrauen in sich und die Welt haben und mit allen Widrigkeiten gut umgehen können.

Wie kann man Kinder stark machen ?

Die soziale Initiative Sicher-Stark beschäftigt sich seit 15 Jahren mit diesen Fragen und hilft Kindern starke Persönlichkeiten zu werden. Ein Kurs in Frankfurt am 11.06.2016 in dem Montessori Kinderzentrum beschäftigt sich, mit der Frage, wie Eltern das Selbstwertgefühl ihrer Kinder stärken, damit sie zu einer sicheren und starken Persönlichkeit heranreifen können. In dem Sicher-Stark-Kurs werden nicht nur die Eltern geschult, sondern auch die Kinder.

In dem Kurs lernen Mütter und Väter, was sie gegen Missbrauch tun können und wie sie Ihr Kind richtig vor den Gefahren schützen können. Lehrgangsleiter ist der erfahrene Missbrauchsexperte Ralf Schmitz. Er zeigt wie Kinder stark gemacht werden, dass Kinder Unterstützung in den täglichen Aufgaben benötigen – Wärme, Zuwendung, Aufmerksamkeit und viel Lob, damit ihre Töchter und Söhne zu ausgeglichenen, selbstbewussten Menschen werden können.

Wie Kinder stark machen – Tipps und Tricks auf der Homepage –

 

Wie Kinder stark machen?

Wie Kinder stark machen? Die Sicher-Stark-Kurse helfen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch außergewöhnliche Rollenspiele werden Kinder stark!

Die Kinder-stark-mach-Kurse laufen seit über 20 Jahren bundesweit in Kitas und Grundschulen

und es wurden bereits mit dem Präventionskonzept über 500.000 Kinder

und Eltern geschult. Es ist wichtig Kindern in jungen Jahren, Verhaltenstipps zu vermitteln, damit sie das Leben gut meistern können. Auf der Homepage von Sicher-Stark

findet man viele solcher Tipps. Es ist einer der beliebstesten Websiten im Netz, die von Eltern und Lehrkräfte häufig besucht werden.

Wie  Kinder stark machen?

Sicher-Stark ist bekannt durch zahlreiche Fernsehauftritte, Hörfunk und Zeitungsberichte, arbeitet mit einem einzigartigem Präventionskonzept, in dem ausgebildete Pädagogen, Psychologen, Therapeuten und ehemalige Polizeibeamte in ganz Deutschland Sicher-Stark-Kurse und Vorträge umsetzen, die Kindern in inszeniert realitätsnahen Rollenspielen die Gefahren des Alltags und des Internets aufzeigen und ihnen wirkungsvolle Tricks zur Selbstverteidigung beibringen.

 

Einladung zum Elternkurs – Eltern-Webinar , Kinder im Netz schützen

Einladung zum Elternkurs - Eltern-Webinar , Kinder im Netz schützen

Die Online-Elternkurse sind die ideale Möglichkeit dafür.

Einladung zum Elternkurs / Eltern-Webinar

Einladung zum Elternkurs / Eltern-Webinar, Eltern schützen Ihre Kinder am Pc!

 

 

 

 

 

 

 

 

Einladung zum Elternkurs – Eltern-Webinar , Kinder im Netz schützen

Bei dem letzten Eltern-Webinare haben bereits über 600 Teilnehmer (Lehrkräfte ,Eltern) teilgenommen. Die Elternkurse / Eltern-Webinare  und Kinder-Kurse werden von überall angeschaut und helfen Kinder zu schützen.

Diesmal hat die Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark den Elternkurs / das Eltern-Webinar
aufgezeichnet und kann für einen kleinen Unkostenbeitrag
diese abgeben.

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In diesen Aufzeichnungen, die mit teilnehmenden Eltern und Lehrkräften stattgefunden hat, werden Sie in den Mittelpunkt gestellt.

Sie haben jetzt die einmalige Möglichkeit die Aufzeichnungen des Elternkurses / Eltern-Webinars, mit nur einem Klick die Aufzeichnungen  zu bestellen.

Erfahren Sie die Geheimnisse, wie Kinder im Internet geschützt werden können.

Ist Ihnen die Sicherheit Ihres Kindes 15 Euro wert?

In den Eltern-Online-Kursen geben Branchen-Insider, wie
Ralf Schmitz, führender Sicherheitsexperte an Grundschulen, ihr sein über 20-jähriges Wissen und ihre Erfahrung und Insider weiter.

Einladung zum Elternkurs – Eltern-Webinar , Kinder im Netz schützen

Im Kurs gibt es Tracks für unterschiedliche Wissensstufen.

Die Themen umfassen unter anderem

  • welche Apps sind für Kinder geeignet
  • die 500 besten und sichersten Kinderseiten
  • die neuste Maleware und wie schütze ich mich richtig
  • die 30 neusten Kinderschutzsoftware
  • wie behalte ich 50 Passwörter und mehr in 10 Minuten
  • und vieles mehr

Ob Profi oder Einsteiger – mit dem Elternkurs schützen Sie Ihre Kinder und Sie können das nötige Knowhow aufbauen, um das Maximum an Wissen zu erfahren und das in kürzester Zeit.

Bestellen Sie auch direkt den Kinder-Kurs dazu unter

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damit Ihr Kind kindgerecht von den Puppen Lara und Felix alles erfährt, was Sie im Internet wissen sollten und das alles mit einer
Geld-zurück-Garantie, wenn Sie nicht begeistert sind.

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Wenn Sie uns an 1-3 Freunden weiterempfehlen, schenken wir Ihnen jetzt zusätzlich, den Internetsurfvertrag für Ihr Kind als PDF gratis.

Bitte schicken Sie eine Mail an

info (at) sicher-stark.de

Ich empfehle folgende Personen. Ich bitte um Zusendung des kostenlosen Surfvertrags.

Weihnachten steht vor der Tür!

Weihnachtsgeschenke jetzt kaufen und über 25 % Prozent sparen. Weihnachten steht vor der Tür! Wir freuen uns, dass wir bereits über 500.000 Kindern, Eltern und Lehrkräften mit den Sicherheitstipps und Tricks helfen konnten.

Jeden Tag werden Kinder im Internet von Pädophilen angeschrieben oder im Chat kontaktiert. Zeigen Sie Ihrem Kind wie es sich richtig verhalten kann und wie man Erwachsene Chatter von Kindern unterscheiden kann.

„Wie Sie die Sicherheit Ihres Kindes in nur 5 Stunden enorm steigern können!“

Das  Sicherheits-Set mit 3 DVDs für das Kind und die Eltern. Das beliebteste Geschenk des Jahres 2015

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Missbrauchexperte Ralf Schmitz schult in Bergneustadt

Bergneustadt „Wie können wir unsere Kinder vor sexuellen Übergriffen schützen?“
Hinweise und Verhaltensvorschläge bekamen Eltern und Erzieher am 12.11.15 in der Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe durch den Sicher-Stark-Mitarbeiter Ralf Schmitz. Die Leiterin Frau Liane Riedel  hatte in Zusammenarbeit mit den hochqualifizierten Präventionsexperten zu einem Sicher-Stark-Kurs in der Bergneustadt  Kita eingeladen.

Missbrauchexperte Ralf Schmitz

Missbrauchexperte Ralf Schmitz schult in Bergneustadt 

Die zahlreichen Kinder bekamen ihre vielen Fragen gut strukturiert beantwortet und erlebten mit kleinen Rollenspielen am eigenen Körper, wie es sich anfühlt, zum Beispiel von einem Autofahrer entführt zu werden. Das geschah natürlich sehr spielerisch und unter fachkundiger Aufsicht durch den ehemaligen GSG9-Beamten Schmitz, der seit vielen Jahren von Kindergarten zu Kindergarten in Deutschland reist, um Kinder, Eltern und Erzieher zu schulen.
In der Tagesveranstaltung, die am 12.11.15 stattfand, wurden zunächst die Kinder geschult und im Anschluss die Eltern.
Ralf Schmitz gab den Kindern eine Reihe von Sicherheitstipps. Er rät dazu, mit Kindern das Telefonieren nach Hilfe zu üben. Auch Notrufnummern und  wichtige Telefonnummern, so zum Beispiel die Nummer gegen Kummer, sollten auswendig gelernt werden, um immer Hilfe zu erhalten.
Kinder sollten – wenn möglich – in der Gruppe zur Grundschule oder zum Sport usw. gehen.
Kinder sollten angeleitet und ermutigt werden, bei Gefahrensituationen gezielt Erwachsene um Hilfe anzusprechen und Annäherungsversuche laut abzuwehren.
Der Missbrauchsexperte Schmitz ging sehr sensibel auf den sexuellen Missbrauch/ Gewalt im Detail ein. Sexueller Missbrauch ist vorbereitet und geplant. Die Täter benutzten List und Tücke, erzeugen Angst durch Autorität.

Er zeigt in Rollenspielen, wie Kinder sehr gute Chancen haben, sich zu befreien und übte mit den Kindergartenkinder das „Nein“-Sagen und sehr realistische Gefahrensituationen.
Zwei Drittel der Täter sind im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis zu finden. Auf einen angezeigten Missbrauch kommen zehn ungemeldete Fälle, so die Einschätzung des Missbrauchsexperten Schmitz. Immer wieder stellte Schmitz mit verschiedener Wechselkleidung verschiedene Rollenspiele nach.
Einmal in einer Seitenstrasse in Bergneustadt, einmal an der Bushaltestelle. Die Kinder müssen lernen, die Gefahren frühzeitig einzuschätzen und handlungsfähig zu bleiben, so Ralf Schmitz, denn die Eltern sind nicht immer in der Nähe und können ihrem Kind helfen.
Jeden Tag sind pädophile Täter auf den Straßen und im Internet unterwegs.
Pädophile informieren sich sehr gut über die Bedürfnisse von Kindergartenkindern, machen verlockende Angebote.

Dafür will der Täter dann etwas zurück. Die gegebene Zuwendung und Zuneigung manipuliert das Kind – es bekommt etwas, muss aber auch etwas zurückgeben.
Die Opfer brauchen jemanden, der ihnen glaubt! Ein Kind muss mindestens fünf Erwachsene ansprechen, bevor ihm geglaubt wird. Hier müssen Eltern und Erzieher früher und bereits bei den ersten Verdachtsfällen reagieren.

 

Missbrauchexperte Ralf Schmitz aus Euskirchen, hilft mit 20 jährigem Wissen.

Missbrauchexperte Ralf Schmitz aus Euskirchen hilft mit 20 jährigem Wissen.

„Kinder sollten lernen, sich bei unangenehmen Gefühlen bemerkbar zu machen“, empfiehlt Missbrauchsexperte Schmitz. Eltern sollten auch von ihren eigenen Ängsten und Erlebnissen sprechen. So könnten Kinder auch bei Mobbing, Erpressung und anderen Übergriffe leichter Hilfe suchen“, sagt er.

Die Kinder in Bergneustadt wissen jetzt nach dem Sicherheitstraining schon genau, wie Täter vorgehen und wie sie sich wehren können. Hoffen wir, dass sie das Erlernte nie anwenden müssen. Allen Beteiligten hat der Sicher-Stark-Kurs sehr viel Spaß bereitet, obwohl es sich um ein sensibles und ernsthaftes Thema handelte. Herr Schmitz konnte mit seiner humorvollen Art und seiner Puppe Felix die Kinder immer wieder auflockern und zum Lachen bringen, was den Lernerfolg positiv beeinflusste.