Der Weg zur Selbstständigkeit

Wie Kinder sicher zu selbstständigen Menschen heranwachsen

Von Veronika Wittig

Eltern möchten ihre Kinder zu selbstständigen und eigenverantwortlichen jungen Menschen erziehen. Mit welchen Ansätzen das gelingen kann, wird in diesem Artikel erklärt.

Der Weg zur Selbstständigkeit – Wichtige Tipps für Eltern

Der Weg zur Selbstständigkeit ist ein langer Prozess, den Kinder mit ihren Eltern gemeinsam gehen müssen. Um diesen Schritt bestmöglich meistern zu können, gibt es einige tolle Tipps für Eltern:

  1. Den Kindern etwas zutrauen

Eltern sollten ihre Kinder ermutigen und ihnen neue Dinge auch aktiv zutrauen. Dabei hilft besonders verbale Bestätigung. Vorwürfe und Bevormundung sollten Eltern dabei immer vermeiden. Ein positiver Bestärkungssatz kann beispielsweise sein: „Komm, probier es direkt noch mal, beim nächsten Versuch schaffst du es.“ Kinder müssen spüren, dass Eltern ihnen etwas zutrauen und sie unterstützen, dadurch wird ihr Selbstbewusstsein positiv gefördert.

Kinder, die bevormundet oder überbehütet werden, trauen sich weniger häufig zu, Dinge selbst erfolgreich umzusetzen, und werden dadurch eher unselbstständig.

       2.  Autonomie des Kindes stärken

Kinder brauchen Raum, um eigene Entscheidungen zu treffen und dabei ihre Begeisterung für Dinge selbst entwickeln und aufrechterhalten zu können. Deshalb sollten Eltern es unterstützen, wenn Kinder sich neuen Aufgaben und Interessen zuwenden. Dabei sollten die autonomen Entscheidungen eines Kindes, für was es sich begeistert, stets respektiert werden, damit diese Begeisterungsfähigkeit für neue Dinge bei Kindern verankert bleibt.

       3. Der Kontakt zu Gleichaltrigen

Der Kontakt zu anderen Kindern in derselben Altersgruppe ist für den Prozess der Selbstständigkeit essenziell. Indem sich Kinder mit anderen Heranwachsenden umgeben, sehen sie selbst, wo sie stehen, was sie können bzw. was sie besonders gut können oder was sie von anderen Kindern noch lernen können. Dabei lernen Kinder auch, sich selbst zu behaupten, für sich einzustehen, aber auch empathisch mit anderen Kindern und deren Bedürfnissen und Stärken bzw. Schwächen umzugehen. Die Bewertungen innerhalb dieser Gruppe von Gleichaltrigen sind für Kinder oft wichtiger als die von Erwachsenen. Kinder wollen sich mit anderen messen und dabei gleichzeitig Werte wie Solidarität, Fairness und Empathie lernen.

       4. Kinder sollen spielen!

Bei Spielen wie Fangen, Kissenschlacht, Verstecken, Fußball etc. erschaffen Kinder untereinander ihre eigenen Regeln und lernen so mehr Selbstständigkeit als bei Hobbys, die nur alleine stattfinden, wie beispielsweise beim Fernsehen oder Videospielen. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern das Spielen von Kindern untereinander unterstützen und die Kinder dabei auch nach ihren eigenen Regeln spielen lassen.

Der Weg zur Selbstständigkeit

        5. Kinder in Entscheidungen einbeziehen

Damit Kinder selbstständig werden können, ist es wichtig, dass Eltern sie früh in Entscheidungen des Alltags miteinbeziehen. Dazu zählt beispielsweise die Wahl der (angemessenen) Kleidung oder des Essens. Wenn Kinder nach ihrer Meinung gefragt werden, fühlen sie sich ernst genommen und lernen, Entscheidungen zu treffen.

        6. Vertrauen vermitteln

Der Weg des Selbstständigwerdens und des Erwachsenwerdens ist auch mit Rückschlägen, Zweifeln und Ängsten verbunden. Deshalb sollten Eltern ihren Kindern Vertrauen vermitteln. „Wir sind immer für dich da, wenn du uns brauchst, egal was passiert.“ Das Kind muss wissen, dass seine Eltern bedingungslos hinter ihm stehen, damit es sich entfalten kann. Die Geborgenheit und Sicherheit in der Familie lässt Kinder stark und sicher sein. So fühlen sie sich sicher, um neue Dinge auszuprobieren.

        7. Regeln setzen

Klare Regeln helfen dabei bei der Orientierung. Kinder müssen wissen, dass und wo ihre Freiheit Grenzen hat. Dabei ist es wichtig, dass es sich um für sie nachvollziehbare Regeln handelt. Beispielsweise nicht ohne zu schauen über die Straße rennen, pünktlich zu Hause sein, die heiße Herdplatte nicht anfassen. So lernen Kinder, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, und Verlässlichkeit.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es zentral ist, dass Eltern ihren Kindern nicht alles abnehmen und sie ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Dazu gehört auch, dass Kinder einmal an einer Aufgabe scheitern. Dann sollten Eltern das Kind bestärken und unterstützen.

Das Sicher-Stark-Team hilft mit 

Unser Sicher-Stark-Team gibt hilfreiche Tipps, damit Kinder sicher aufwachsen können.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Bundesgeschäftsstelle.

Lesen Sie auch unseren Artikel über TikTok Lite – Die nächste Gefahr für Kinder.

TikTok Lite – Die nächste Gefahr für Kinder

Über Social Media haben wir hier beim Sicher-Stark-Team schon oft berichtet, über Gefahren für den Datenschutz, über zweifelhafte Videos oder Trick-Betrügereien. Nun hat ByteDance, der Konzern, der hinter TikTok steht, noch eine neue Variante herausgebracht. Und die könnte gerade für Kinder wenig geeignet sein. Die neue App heißt TikTok Lite. Doch mit „leicht“ hat sie wenig zu tun. Zwar im Moment erst in Spanien und Frankreich verfügbar, doch bis Deutschland wird die App nicht lange brauchen.

Tiktok Lite bringt nun ein geschicktes Punktesystem mit. Belohnt wird mit digitalen Münzen, wer sich registriert, mehrere Stunden Videos konsumiert, Videos liked oder Freunde zu Tiktok einlädt, sammelt solche virtuellen Münzen. Die Münzen lassen sich gegen kleine Geldbeträge in Form von Einkaufsgutscheinen eintauschen, zum Beispiel für Online-Händler wie Amazon oder Temu. Zwar ist auch diese App nur für Leute ab 18 gedacht, doch wie immer wird das vom Anbieter nicht überprüft.

TikTok hat schon in der klassischen Form mit beeindruckenden 34 Stunden pro Monat die höchste durchschnittliche Verweildauer aller sozialen Plattformen weltweit. Das ist mehr als eine Stunde pro Tag für diejenigen, die dort unterwegs sind. An zweiter Stelle steht übrigens YouTube, auf deren App Leute etwas mehr als 28 Stunden pro Monat verbringen.

Die EU-Kommission sieht insbesondere in dem Bonus-Programm von TikTok Lite eine potenzielle Förderung von Suchtverhalten. Die Behörde hatte bereits im Februar 2024 wegen eines mutmaßlich mangelhaften Jugendschutzes ein formelles Ermittlungsverfahren gegen TikTok eingeleitet. Sollte die EU-Kommission zu dem Schluss kommen, dass TikTok gegen den so genannten Digital Services Act verstößt, kann sie Geldbußen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des Unternehmens für ByteDance verhängen.

Kinder schützen Junge und Mädchen im Web

Die nächste Gefahr für Kinder

Diese Entwicklungen sind wieder mal ein Beispiel dafür, dass Eltern ihre Kinder nicht ganz unbeaufsichtigt dem Internet ausliefern sollten. Es geht dabei nicht um ein Gängeln oder Überwachen der Kinder, sondern darum zu verhindern, dass Internet-Unternehmen sie noch mehr in Abhängigkeiten ziehen, um ihre Werbegewinne zu maximieren. Zudem sollten Eltern einen verstärkten Blick in die klassischen Medien halten, wo über solche Entwicklungen berichtet wird. Oder eben regelmäßig die Podcasts des Sicher-Stark-Team hören. Wir halten sie in diesen Themen gern auf dem Laufenden.

Das Sicher-Stark-Team hilft mit

Das Sicher-Stark-Team hilft mit, Kinder fit und stark zu machen, und gibt wertvolle Tipps gegen (Cyber-)Mobbing, Gewalt und Missbrauch, sodass Kinder stark und sicher aufwachsen können.

Mehr Tipps und Informationen, auch zu den Kursen, auf unserer Homepage!

Lesen Sie auch unseren Artikel über Gefahr für Kinder durch TikTok.

Gefahr für Kinder durch TikTok

Innerhalb weniger Jahre wurde TikTok zu einer der wichtigsten Social Media-Plattformen. Entwickelt im September 2016 von dem chinesischen Internetunternehmen ByteDance wird sie besonders von Teenagern und auch Kindern genutzt. Ursprünglich war TikTok für Kurzvideos gedacht, wie Tanz-Szenen oder artistische Kunststückchen. Doch es blieb nicht dabei.

Aktuell verzeichnet TikTok 800 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer, von denen 41% zwischen 16 und 24 Jahren alt sind. Laut einer Umfrage in den USA ist TikTok unter Teenagern mittlerweile beliebter als Instagram.

Der rasante Anstieg der TikTok-Userzahlen ist beachtlich. Man kann dies auch auf seine Mechanismen zurückführen. Auf der Startseite werden unter dem Punkt „Für dich“ ähnlich wie bei Instagram immer neue Videos empfohlen, die starten, sobald der Ausschnitt auf dem Display erscheint. Ein unendliches Scrollen ist möglich, wobei ausgefeilte Algorithmen dafür sorgen, dass die Inhalte stets den eigenen Interessen entsprechen. Beziehungsweise, welche Art von Videos zuletzt angesehen wurden. TikTok zeigt also wie YouTube immer mehr vom Gleichen. Die Nutzerinnen und Nutzer werden auf diese Weise erfolgreich gebunden. Auch bekannte Stars nutzen TikTok, um ihr junges Zielpublikum zu erreichen. Die meisten TikTok-Follower hat die 16-jährige Charli D’Amelio mit über einer Milliarde Followern und über acht Milliarden Likes. Doch welche Gefahren sollten für Kinder von TikTok ausgehen? An gleich zwei Stellen sehen Jugendschützer TikTok sehr kritisch.

Zum Einen analysiert der Auswahl-Algorithmus von TikTok sehr genau, welche Inhalte am liebsten gesehen wurden, und wählt danach nächste Videos aus. Bei Tanz-Vorführungen mag das noch harmlos sein. Wurden jedoch einige Videos mit rechtsradikalen, rassistischen oder gewaltverherrlichenden Themen gesehen, präsentiert TikTok immer mehr davon, je mehr schon gesehen wurden. Daraus kann sich geradezu eine Art Sucht entwickeln.

Noch bedenklicher sind die bei TikTok entstandenen Challenges, zu Deutsch: Herausforderungen. Kleine Aufgaben, die TikTok-Userinnen und -User erfüllen und filmen. Dabei kann es um Harmloses gehen, wie zum Beispiel einen Tanz aufzuführen oder ein Video mit einem bestimmten technischen Filter zu erstellen.

Die „Rain Drop Challenge“ ist mit fast einer Milliarde Aufrufen die berühmteste TikTok-Challenge. Hier wird über ein Tanz-Video ein Filter mit strömendem Regen gelegt. Durchs Ausstrecken der Handfläche in Richtung Kamera kann der Regen gestoppt werden, wodurch einzelne Tropfen scheinbar im Raum stehen bleiben. Daneben gibt es sportliche Challenges wie die „Plank Challenge“, bei der zwei Personen synchron Liegestützen machen, dabei in die Hände klatschen und schließlich ihre Positionen tauschen müssen. Eine Gefahr liegt hier auch in der großen Reichweite sozialer Medien wie TikTok. Je mehr Userinnen und User an einer Challenge teilnehmen, desto schwerer ist es, diese zu stoppen. Doch manche dieser Challenges sind lebensgefährlich und menschenverachtend.

Kinder schützen Junge und Mädchen im Web

Gefahr für Kinder durch TikTok

Kritisch ist beispielsweise die „Penny Challenge“, bei der eine Münze in den USB-Schlitz eines in der Steckdose eingesteckten Adapters gedrückt wird, um Funken auszulösen. Mit der „Flash Challenge“ soll es angeblich möglich sein, seine Augen blau zu färben, indem die Handy-interne Taschenlampe direkt ins Auge gestrahlt wird. Noch gefährlicher wird es in der „Bright Eye Challenge“, bei der Bleichmittel ins Auge getropft werden soll, um dieses hell zu färben. Solche Effekte können leicht durch Bild- und Videobearbeitung vorgetäuscht werden. Jüngere Kinder erkennen solche Fake-Challenges jedoch nicht und bringen sich ernsthaft in Gefahr.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Bundesgeschäftsstelle.

Lesen Sie auch unseren Artikel über Tagesschunpperkurs in Bonn.

Tagesschnupperkurs in Bonn

Das Sicher-Stark-Team hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder mit den Mitteln auszustatten, die sie genau dann benötigen, wenn niemand da ist, um ihnen zu helfen. Das kann auf dem Weg zur Schule, zu Freunden oder auch bei Verwandten sein. Kinder sind unsere Zukunft und deswegen gilt es diese Zukunft zu sichern und schützen.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto von Sicher-Stark und dafür veranstalten sie immer wieder Präventionskurse, um Kindern zu helfen, für sich selbst einzustehen. Diese Kurse müssen nicht immer nur in Einrichtungen wie Grundschulen oder Kindergärten stattfinden, auch in privaten Kursen können Kinder lernen, sich selbst zu schützen.

Am 01.06.2024 wird bei Frau Denise Heise in Bonn ein Kurs für zwanzig Kinder und ihre Eltern stattfinden. Begleitet wird dieser von Wolfgang Overkamp, Sozialpädagoge, Supervisor und Familientherapeut. Er hat selbst drei Söhne und kennt somit die Herausforderungen und Gefahren, denen Kinder ausgesetzt sind, aus eigener Erfahrung.

In den Kursen lernen die Kinder, was das Wort „Nein“ in prekären Situationen bewirken kann und wie sie es sicher anbringen. Gleichzeitig werden sie sich ihrer eigenen Grenzen bewusst und können so genau erkennen, wann und wie diese verletzt werden und wie sie dagegen vorgehen können.

Das hierdurch erworbene Wissen stärkt auch das Selbstbewusstsein der Kinder, was wiederum dazu führen kann, dass sie überhaupt nicht in jene gefährlichen Situationen geraten, auf die sie vorbereitet werden.

Tagesschnupperkurs in Bonn

Die Sicher Stark Veranstaltung finden am 1 Juni in Bonn Stadt, in der Zeit,  zwischen 14 Uhr und 18 Uhr statt Eltern können sich bei der Ausrichterin Frau Denise Heise oder bei der Bundesgeschäftsstelle gerne melden.

Bei weiteren Fragen und auch zur Anmeldung melden Sie sich gerne beim Sicher-Stark-Team unter 0180 55501333.

Kinder und Künstliche Intelligenz (ChatGPT)

Zwar war es schon immer so, dass neue Technologien Eltern vor die Herausforderung stellen, die Chancen und Risiken für ihre Kinder abzuwägen. Anfang der Neunziger war es bei mir und meinem Sohn der Gameboy, heute sind es soziale Medien oder … Künstliche Intelligenz. Aktuell fordert „ChatGPT” Eltern und Erziehende heraus. ChatGPT ist ein Künstliches-Intelligenz-Modell, entwickelt von der Firma OpenAI.

Das Chatprogramm versteht Texteingaben und kann dazu sinnvolle Antworten erzeugen. Dabei greift es jedoch nicht, wie früher einmal, auf vorgefertigte Textbausteine zurück, sondern nutzt maschinelles Lernen, um auf die Eingaben zu reagieren. Die Antworten erzeugen die Programme basierend auf dem, was sie mit Daten aus dem Internet gelernt haben. Das Tool kann verwendet werden, um eine erstaunlich große Bandbreite an Aufgaben auszuführen wie das Erstellen von Texten, Zusammenfassungen oder Übersetzungen. Tatsächlich können neuere Modelle sogar fotorealistische Bilder erzeugen, die jedoch mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Sie erinnern sich vielleicht an den Papst in einer modischen Daunenjacke. Sogar das Erzeugen von Videos ist inzwischen durch KI-Programme möglich.

Nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Kinder und Jugendliche probieren den Chatbot „ChatGPT” jetzt aus. Die Anbieter setzen für die Nutzung ein Mindestalter von 18 Jahren voraus. Die Erklärungen, mit denen Leute sich über das Modell informieren können, sind aber nur auf Englisch verfügbar – der Chatbot selbst kann allerdings auch auf Deutsch bedient werden.

Auch wenn von Künstlicher Intelligenz die Rede ist, kann ChatGPT die Bedeutung oder die Absicht hinter dem von ihm erzeugten Text nicht verstehen. Es kann nur der Anfrage entsprechend passende Antworten auf der Grundlage der Daten erstellen, mit denen es trainiert wurde. Deswegen müssen Nutzerinnen und Nutzer einige Punkte beachten. Für Kinder gelten diese Regeln ganz besonders.

Da sind einmal falsche Informationen. Es gibt keine Garantie, dass die Antworten von ChatGPT immer Fakten entsprechen. Die Anwendung kann möglicherweise ungenaue, irreführende oder nicht aktuelle Inhalte generieren. Eltern sollten ihren Kindern erklären, dass es wichtig ist, die Glaubwürdigkeit von Informationen zu hinterfragen. Außerdem können sie ihnen gute und verlässliche Wege aufzeigen, diese Ergebnisse selbst zu prüfen.

ChatGPT ist ein ungefiltertes System, das auf jede Eingabe reagieren kann und keinen gesonderten Schutz für Kinder bietet. Kinder und Jugendliche könnten so auf anstößige oder schlicht falsche Inhalte stoßen. Chatbots können so etwas wie lügen, wenn auch nicht bewusst oder beabsichtigt. Zwar haben die Anbieter Einschränkungen vorgesehen, um die Erzeugung von Hassrede und anderen beleidigenden Inhalten zu minimieren, jedoch ist es immer noch möglich, dass das Modell solche Inhalte trotzdem erstellt. Das ist wie beim Besen des Zauberlehrlings, er entwickelt so etwas wie ein Eigenleben.

Dann wäre da noch der Datenschutz. Kinder und Jugendliche sollten sich bewusst sein, dass ihre Daten gesammelt und weiterverwendet werden können, da ChatGPT aus den Eingaben lernt. Als Regel sollte deshalb wie immer vereinbart werden, dass Kinder oder Jugendliche keine sensiblen oder persönlichen Daten in den Chat eingeben, von denen sie nicht wollen, dass andere Menschen oder KI-Modelle sie in die virtuellen Finger bekommen könnten.

Und es lauern auch rechtliche Fallen. Vorsicht beim Teilen der erstellten Texte – laut dem Urheberrecht gibt es ein Recht am eigenen Werk, aber wie dies bei KI-Texten gehandhabt wird, ist eine komplizierte und ungeklärte Angelegenheit. Darum klagen viele Künstler gegen OpenAI. Bei Kindern ist es ratsam, ChatGPT gemeinsam zu erkunden und zunächst nur unter Aufsicht von Erwachsenen zu nutzen.

Währenddessen können nicht nur die Potentiale der Anwendung ausprobiert, sondern auch die Grenzen und Risiken besprochen werden. Eltern sollten ihr Kind ermutigen, sich kritisch mit den Inhalten auseinanderzusetzen und diese zu hinterfragen. Wenn Jugendliche den Chatbot eigenständig nutzen, sollten sie sich stets an ihre Eltern wenden können, wenn ihnen etwas komisch vorkommt oder sie Fragen haben.

Dass Anwendungen wie ChatGPT einige Aufgaben des Alltags vereinfachen können, ist vielen Kindern und Jugendlichen schnell klar. Deshalb kann es schwierig sein, ihnen zu erklären, warum sie ChatGPT nicht für die Bearbeitung ihrer Hausaufgaben nutzen sollten. Eltern können betonen, dass Hausaufgaben dazu dienen, das Gelernte zu wiederholen, anzuwenden und zu vertiefen – und das geht am besten, wenn sie die Übungen alleine machen.

Wenn Kinder sich diese Aufgaben abnehmen lassen, lernen sie möglicherweise nicht das, was sie eigentlich lernen sollen. Außerdem gelten dieselben Regeln wie beim Abschreiben: Es ist nicht erlaubt, fremde Arbeiten abzugeben. Hausaufgaben mit Hilfe von ChatGPT zu erstellen und diese dann als eigene Lösungen abgeben, ist eine Form von Betrug und kann Folgen haben.

Eltern sollten zudem das Vertrauen ihres Kindes in eigene Fähigkeiten stärken: Texte und Antworten, die von ihnen selbst erstellt wurden, sind meist origineller und kreativer als die künstlichen von ChatGPT. Wenn Jugendliche unbedingt mit ChatGPT arbeiten wollen, können Eltern und Kinder gemeinsam ausprobieren, wie das Programm zum Beispiel als Recherchehilfe eingesetzt werden kann, ähnlich einer Suchmaschine.

Wie können Fake News überprüft werden?

Kinder und Künstliche Intelligenz (ChatGPT)

Neue Technologien bieten immer auch neue Chancen. Die Beschäftigung mit ChatGPT kann Jugendliche anregen, kreativ zu sein, Interessen zu entdecken und Talente zu entfalten. Eltern und Kinder können ChatGPT auf ganz viele verschiedene Arten nutzen, um dabei Medienkompetenz zu fördern oder einfach eine lustige Medienzeit miteinander zu verbringen. Wenn ChatGPT Informationen zusammengetragen hat, können Kinder und Eltern anschließend Nachforschungen durchführen. Wie leicht kommen man per Google-Suche auf dasselbe Ergebnis? Stimmen sie mit den Antworten überein? Wie können Fragen formuliert werden, um bessere Ergebnisse zu erhalten? Gemeinsam Quatsch machen: Witze schreiben, Rätsel generieren oder chatten. Das führt zu lustigen, skurrilen Texten und macht Spaß.

Aus der Nutzung können auch Ideen für analoge Beschäftigungen entstehen. ChatGPT kann Kindern und Jugendlichen zum Beispiel Anregungen und Inspirationen für Geschichten liefern, die sie zum kreativen Schreiben nutzen können. Kinder und Eltern können gemeinsam Medienkritik üben, indem sie ChatGPT verwenden, um Social-Media-Posts oder Werbesprüche zu erzeugen und dann zu diskutieren: Warum sind Beiträge von in den sozialen Medien so ähnlich aufgebaut? Oder: Welche Überschrift macht dich am meisten neugierig?

Die Beschäftigung mit der Chat-Anwendung kann bei Heranwachsenden auch das Interesse an künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen wecken – am besten fördern Eltern dies mit altersgerechten Informationen über die Funktionsweisen. Neue Technologien beinhalten immer auch Gefahren und Risiken. Am besten ist es, Kinder und Jugendliche nicht dabei allein zu lassen, Medienkompetenz zu fördern und auf diese Risiken hinzuweisen. Hier beim Sicher-Stark-Team-Podcast und auf unserer Website finden Sie viele Anregungen und Hinweise dazu.

Lesen Sie auch unseren Artikel über den Tagesschnupperkurs in Bornheim.

Tagesschnupperkurs in Bornheim

Wir brauchen Kinder.
Das ist keine Frage, sondern eine Tatsache. Denn Kinder bedeuten Zukunft, neues Leben und neue Perspektiven. Und vor allem brauchen wir gesunde, starke und selbstbewusste Kinder, die diese, ihre und unsere Zukunft bauen können. Genau dafür brauchen die Kinder auch uns.
Denn sie sind neu in dieser Welt und müssen erst einmal lernen, sich in ihr zurechtzufinden. Es wäre schön, wenn dies nur bedeuten würde, ihnen zu zeigen, wie man Schnürsenkel zubindet, sein Bett macht und ein leckeres Essen auf den Tisch zaubert. Aber dem ist leider nicht so.
Denn so schön diese Welt auch ist, genauso schrecklich ist sie auch. Jeden Tag prasseln Unmengen von schlechten Nachrichten auf uns ein, sei es aus den Medien, unserem Umfeld oder auch in unserem eigenen Leben. Sowohl Sonne als auch Regen, Ruhe wie Sturm, beides gehört nun einmal zum Leben auf dieser Welt dazu. Aber was tut man, wenn ein Sturm plötzlich aufzieht?
Richtig, man schützt sich. Und jeden, den man liebt. Aber was ist, wenn der Sturm kommt und wir sind überhaupt nicht da? Wenn wir nicht jene schützen können, die uns am meisten am Herzen liegen?
Dann müssen sich diese anderen, in diesem Fall die Kinder, selbst schützen. Und um das zu trainieren, dazu sind die guten Zeiten auch da. Das Gute ist, dass wir das nicht alleine tun müssen, sondern dass es noch andere Menschen gibt, die uns helfen können, nämlich Präventionsexperten, die jahrelange Erfahrungen haben. Genau das will das Sicher-Stark-Team. Es will Ihrem Kind jene Stärke vermitteln, die es braucht, wenn ein Sturm aufzieht, also wenn Gefahr droht. Gerade dann, wenn diese Gefahr von anderen Menschen ausgeht, ganz gleich, ob es sich um Fremde oder Vertraute handelt, denn gerade durch Letztere geschieht meist der größte Missbrauch.

Schnuppertageskurs in Riedstadt

Tagesschnupperkurs

Dieses Ziel hat auch der Schnuppertageskurs, der am 14.05.2024 in Bornheim stattfinden wird. In der Breniger Str. 36 werden an diesem Tag 20 Kinder im Vorschulalter lernen, sich mit Mut und Selbstsicherheit zur Wehr zu setzen. Sie erfahren ganz neu, was das Wort Nein wirklich bedeutet und wie man es sinnvoll und effektiv einsetzen kann. Ganz ohne Druck und in einer entspannten Atmosphäre dürfen sie sich ausprobieren und lernen, wo ihre eigenen Grenzen und damit auch die ihres Gegenübers liegen. Auch einfache, körperliche Selbstverteidigungstechniken werden ihnen beigebracht, ebenso wie die Fähigkeit, gefährliche Situationen schnell zu erkennen und richtig einzuschätzen. Dabei werden sie von dem erfahrenen Sicherheitsexperten Ralf Schmitz begleitet, seines Zeichens ehemaliger Polizeitrainer. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei der Bundesgeschäftsstelle oder direkt im Familienzentrum bei Frau Sabine Kampa vom Förderverein Kita Dersdorf e. V.

Sechs W-Fragen:

Was? Gewaltpräventionskurs etc., 2 x Schnuppertageskurse an einem Tag

Wer?  Veranstalter:   Förderverein Kita Dersdorf e.V., Sabine Kampa

Kursleiter: Ralf Schmitz

Wo? Breniger Straße 36, 53332 Bornheim

Wann? 14.05.2024, 1 SK-Kurs mit 20 Kindern und 40 Eltern nachmittags

Wie? Methoden-Kurs

Warum? Ziel ist, die Kinder stark zu machen

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

Gewaltpräventionskurs in Düren

Der Schutz von Kindern ist wichtig. Sogar mehr als wichtig, denn Kindern gehört die Zukunft und wer Kinder schützt, schützt damit auch die Zukunft. Leider ist es aber dennoch so, dass nach wie vor jeden Tag unzählige Kinder Opfer körperlicher Gewalt werden, ob sie nun von Erwachsenen oder von Gleichaltrigen kommt. Und weil dies leider oft genau dann passiert, wenn kein Erwachsener da ist, um zu helfen, ist es umso wichtiger, den Kindern beizubringen, sich selbst zu wehren.

Genau zu diesem Zweck finden vom 29.04.24 bis 02.05.24 jeweils von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Verein der Freunde und Förderer der KGS Südschule e.V. mehrere Gewaltpräventionskurse für Grundschulkinder der dritten Klasse statt. Hier, in der Viktoriastraße 1 in 52351 Düren, werden die Kinder auf spielerische Art und Weise lernen, sich selbst und ihre Grenzen wahrzunehmen und sich aktiv und effektiv zu behaupten und zu verteidigen.

Dabei setzt das Sicher-Stark-Team auf interaktive Lernmethoden, wie Rollenspiele und Ähnliches, da erwiesen ist, dass dies bei Kindern am meisten bewirkt. In einem geschützten Rahmen lernen sie Gefahren richtig zu erkennen und zu vermeiden, aber auch in kritischen Situationen ihre Stellung zu behaupten und sich nicht in die Ecke drängen zu lassen. Für den Fall, dass es dennoch zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, stehen auch verschiedene Selbstverteidigungstechniken auf dem Programm, sodass die Kinder nicht gezwungen sind, sich zu ergeben, sondern weiterhin mutig ihre Stellung behaupten können.

Das interaktive Lernen fördert auch das Selbstbewusstsein der Kinder, da sie so noch während des Sicher-Stark-Kurses sehen können, wozu sie eigentlich imstande sind. Allein ein gutes Selbstbewusstsein ist oft schon ein guter Schutz gegen Gewalt von außen.

Ralf Schmitz, ein sehr bekanntes Gesicht in Deutschland, wird diesen Sicher-Stark-Kurs leiten. Der frühere Polizeibeamte ist selbst ein aktiver Selbstverteidigungsexperte und weiß deswegen genau, wie es ist, auch in stressigen und gefährlichen Situationen standhaft zu bleiben. Gleichzeitig hat er auch einige Trainerlizenzen vorzuweisen, arbeitete früher mit der GSG9 und im Sondereinsatzkommando der Polizei und hat somit auch das nötige Fachwissen, um den Kindern, ihrer Altersgruppe entsprechend, die nötigen Selbstverteidigungstechniken beizubringen.

Gewaltpräventionskurs in Essen-2

Gewaltpräventionskurs

Es wird insgesamt vier Gruppen á 20 Kinder geben, zwei Gruppen für Jungen und zwei Gruppen für Mädchen. Die Eltern sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, denn auch sie werden in den Unterricht aktiv miteinbezogen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei der Bundesgeschäftsstelle oder den Mitarbeiterinnen des Vereins, Frau Kovalenko und Frau Sehnen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

Gewaltpräventionskurs in Aachen

Dem Sicher-Stark-Team geht es darum, dass Kinder in Deutschland ohne Angst, ohne Gewalt und ohne Missbrauch aufwachsen können und sich zu gesunden, selbstbewussten Erwachsenen entwickeln, die unsere Gesellschaft voranbringen und prägen. Aber trotz allem gibt es immer noch Kinder in unserer Gesellschaft, die mit Dingen wie Missbrauch, Mobbing und Gewalt konfrontiert werden, ohne dass jemand dabei ist, der ihnen helfen könnte. Deswegen bietet die Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark-Team seit vielen Jahren Kindergärten, Vereinen und auch Privatpersonen die Möglichkeit, Sicher-Stark-Kurse mit ihnen zu organisieren, um Kindern das nötige Handwerkszeug mit auf den Weg zu geben, um sich in solchen Situationen wirksam und effektiv zur Wehr setzen zu können.

Am 18.04.2024 findet wieder ein solcher Kurs statt, und zwar in Aachen in der Städt. Tageseinrichtung für Kinder vom Familienzentrum NRW. Von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr sind 20 Vorschulkinder im Alter von fünf bis sechs Jahren samt ihren Eltern herzlich dazu eingeladen, den Kurs in der Stettiner Str. 16 kennenzulernen.

Dabei lernen die Kinder auf spielerische und altersgerechte Art und Weise, wie sie sich in brenzligen Situationen richtig verhalten und Gefahren vermeiden können. Dazu zählen Rollenspiele, in denen realitätsnahe Situationen durchgespielt werden, und auch einfache Selbstverteidigungstechniken, damit die Kinder sich körperlich zur Wehr setzen können. Gleichzeitig wird das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt und bewusst weiterentwickelt, um im Fall von z. B. Mobbing mit der nötigen Sicherheit reagieren zu können. Die Eltern werden aktiv mit eingebunden.

Der Leiter dieses Kurses ist Ralf Schmitz, ein ehemaliger Polizeitrainer mit Einsatzerfahrung, der in Deutschland als führender Experte für Gewaltprävention an Grundschulen gilt. Er hat über 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen Selbstverteidigungssportarten und ist Berater für verschiedene Fördervereine und Elterninitiativen.

Gewaltpräventionskurs in Düsseldorf

Gewaltpräventionskurs

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich direkt beim Sicher-Stark-Team oder der zuständigen Mitarbeiterin des Familienzentrums Aachen Frau Nicole Kube.

 

Gewaltpräventionskurs in Altenoythe 

Was kann man einem Kind im Vorschulalter eigentlich zum Geburtstag schenken? Außer Süßigkeiten, Luftballons und einen Tornister für die bevorstehende Einschulung. Was wäre ein wirklich innovatives und einfach mal anderes Geschenk? Ein Geschenk, an dem das Kind nicht „nur“‘ Freude hat, sondern das ihm möglicherweise auch noch anderweitig und langfristig weiterhilft? Ein Geschenk mit Perspektive …

Wie wäre es mit einem Gewaltpräventionskurs vom Sicher-Stark-Team?

„Ein Gewaltpräventionskurs soll ein gutes und spannendes Geschenk sein?“, fragen Sie nun möglicherweise etwas skeptisch. „Eines, an dem ein Kind Freude hat? Wie soll das denn funktionieren?“

Ganz einfach. Wir vom Sicher-Stark-Team glauben, dass gerade die Freude nötig ist, damit Kinder etwas wirklich gut lernen. Denn denken Sie nur einmal an sich. Wann lernen Sie besser? Wenn Ihnen etwas Freude macht oder wenn es einfach nur nötig ist? Ich wette mit Ihnen, dass auch bei Ihnen der Spaßfaktor die Lernfähigkeit extrem steigert. Und bei Kindern ist es genauso.

Und deswegen sorgen wir dafür, dass die Kinder in unseren Sicher-Stark-Kursen wirklich Spaß haben, auch wenn es sich eigentlich um ein sehr ernstes Thema handelt. Sicher, sie lernen, sich mit Worten und gegebenenfalls auch mit Taten aktiv zur Wehr zu setzen, aber dies auf so spielerische Art und Weise, dass sie womöglich nicht einmal merken, dass sie etwas lernen. Dabei greifen wir unter anderem zu Rollenspielen und ähnlichen Dingen, da Kinder ohnehin gerne in Rollen schlüpfen.

Schnuppertageskurs in Riedstadt

Gewaltpräventionskurs

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Am 15.04.2024 wird wieder ein solcher Kurs stattfinden und zwar im Rosenweg 1 in 26169 Altenoythe. Der Veranstalter ist das Haus für Kinder Piccolino und ebenfalls mit von der Partie ist unser Sicherheitsexperte Ralf Schmitz, seines Zeichens ehemaliger Polizist und Selbstverteidigungsexperte. Der Kurs wird in zwei Blöcken von jeweils vier Stunden von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr stattfinden. In dieser Zeit sind die Eltern herzlich dazu eingeladen, dabei zu sein und sich selbst von dem Spaß ihrer Kinder zu überzeugen. Gleichzeitig bieten wir aber auch für die Eltern eine gesonderte Schulung in der Zeit ab 12:22 und 17:22 Uhr an. Es werden Plätze für insgesamt 40 Kinder und ihre Eltern bereit stehen. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Frau Langkau vom „Haus für Kinder“ in Altenoythe.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

 

 

Gewaltpräventionskurs für Vorschulkinder in Krefeld 

Ob es uns gefällt oder nicht, unsere Welt ist nicht perfekt. Und auch Kinder müssen dies leider oft schon sehr früh erfahren. Jeden Tag werden in Deutschland Kinder mit der erschreckenden Tatsache konfrontiert, dass auch Erwachsene es nicht immer gut mit ihnen meinen, dass sie missbraucht und misshandelt werden. Die Experten vom Sicher-Stark-Team wissen das und wollen deshalb dafür sorgen, dass Ihre Kinder lernen, sich selbst zu schützen. Denn wo der Schutz von außen versagt, bleibt nur die Fähigkeit des Kindes auf Selbstschutz und diese gilt es zu fördern.

Zu diesem Zweck werden auch in diesem Jahr in Deutschland wieder einige Kurse zum Thema Gewaltprävention für Kinder stattfinden, u. a. für Vorschulkinder am 22.04.2024 in Krefeld (Nordrhein-Westfalen). Im Horizonte Familienzentrum Liebfrauen werden bis zu 20 Kinder von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr lernen, wie sie sich wirksam vor Fremden oder auch Verwandten schützen, wenn sonst niemand da ist, um ihnen zu helfen. Mithilfe von Rollenspielen und ähnlichen Handwerksmaterialien werden sie spielerisch in diese so ernste Thematik eingeführt, sodass ihnen auch die Angst davor genommen wird. Dies kann auch durchaus verhindern, dass es überhaupt zu derartigen Situationen kommt, denn ein Kind, das aufgrund einer Schulung weiß, wie es sich in Gefahrensituationen zu verhalten hat, wird selbstbewusster und das spürt man. Zudem geht es nicht nur darum, was Kinder tun können, wenn sie denn dann in Gefahr sind, sondern auch, wie sie gefährliche Situationen schon vorher erkennen und vermeiden können.

Gewaltpräventionskurs in Essen-2

Gewaltpräventionskurs für Vorschulkinder mit Ralf Schmitz

Ralf Schmitz, ehemaliger Polizist, Sicherheitsexperte und langjähriges Mitglied vom Sicher-Stark-Team, wird diesen Kurs leiten. Die Eltern sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, denn auch sie werden aktiv miteinbezogen und dabei gewiss neue Sachen lernen. Zudem wird es ab 15:22 Uhr eine gesonderte Schulung für sie geben.

Bei Interesse und näheren Fragen melden Sie sich gerne bei der Bundesgeschäftsstelle unter der landesweiten Hotline 0180-55501333 oder Frau Krocker-Heyne vom Familienzentrum.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!