Kindesmissbrauch verhindern

Kindesmissbrauch verhindern

Wie kann Kindesmissbrauch verhindert werden?

So machen Eltern ihre Kinder stark!

Viele Eltern und Lehrkräfte sind ratlos, wenn Sie erfahren das Kinder missbraucht wurden. Manche reagieren mit Wut und Entsetzen. Es gilt Kindesmissbrauch zu verhindern.

Wie kann man Kinder am besten schützen? Wie kann man sein Kind schützen? Was ist Kindesmissbrauch? Und was weiß man über die Täter? Woran ist erkennbar, dass ein Kind missbraucht wird?

 Wir geben hier die Antworten: 

 Bereitschaft zum Selbstschutz

  • Wer darf mich wo berühren?
  • Wie fühle ich mich in einer bestimmten Situation?
  • Wie zeige ich meine Grenzen?
  • Wie verbalisiere ich Emotionen?
  • Wie kann ich mit Wut und Aggression sinnvoll umgehen?

Das hochqualifizierte Sicher-Stark-Expertenteam gibt hier einige Tipps, wie Eltern durch einige Erziehungsgrundsätze präventiv dafür sorgen können, dass aus unseren Kindern keine Opfer werden.

Wie kann Kindesmissbrauch verhindert werden?

Bereits vor Jahren wurde von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, einen „Runden Tisch Kindesmissbrauch“ ins Leben gerufen, an dem Schul- und Internatsträger, Kirchenvertreter, Ärzte und Lehrer gemeinsam Strategien zum Schutz der Kinder entwickeln wollen. Leider wurde unsere 120 jährige Erfahrung nicht abgerufen und unser außergewöhnliches Präventionskonzept bleibt bislang unberücksichtigt.

Wir haben aber gemerkt, dass sich etwas bewegt und die Anrufe in der Bundesgeschäftsstelle nehmen zu.

Nachdem jahrzehntlang sexueller Missbrauch als Tabu behandelt wurde, wird heute offen über das Thema gesprochen aber die Prävention ist noch nicht Vorreiter in Deutschland, sondern die Aufarbeitung der vielen

Übergriffe an Kindern wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Wie findet Kindesmissbrauch statt?

 „Jedes vierte Kind ist betroffen“, vermuten Missbrauchexperten und auch Ralf Schmitz, der sich seit über 20 Jahren für die Prävention gegen sexuelle Übergriffe engagiert. Wie findet Kindesmissbrauch statt? Es gilt Kindesmissbrauch zu verhindern. Gemeint sind sämtliche sexuelle Handlungen, die gegen den Willen eines Kindes geschehen. Sexueller Kindesmissbrauch liegt immer dann vor, wenn ein Täter seine Autorität, seine körperliche und geistige Überlegenheit ausnutzt und die Unwissenheit, das Vertrauen oder die Abhängigkeit eines Kindes zur Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse und zur Machtausübung benutzt.

Kindesmissbrauch verhindern 

Die meisten Übergriffe passieren im nahen Umfeld 

Kindesmissbrauch verhindern

Kindesmissbrauch verhindern

Manche Eltern denken immer an den Fremden hinter der Hecke, wenn Kindesmissbrauch stattfindet. Dass es aber der eigene Onkel, Tante, Bruder Schwester, Mann, oder Freunde sein können, wird erst sehr spät erkannt.

Zu tief ist das Vertrauensverhältnis, was dort teils über Jahre aufgebaut wurde.

Hier haben wir durch geeignete Rollenspiele, die wir jahrelang mit Kindern umgesetzt haben, viel Erfahrung und Knowhow erlangt und können heute sagen, das man Kinder sehr gut vor Kindesmissbrauch aufklären und schützen kann.

Wie kann man Kindesmissbauch verhindern?

Leider wissen wenig Fachkräfte über diese Strategien und Methoden Bescheid oder haben auch noch nicht die nötige Erfahrung, die das Sicher-Stark-Team bei über 500.000 Kinder schon zu Nutzen gemacht hat, Kinder zu sensibilisieren und richtig aufzuklären. Kindesmissbrauch kann man verhindern, deshalb werden seit Jahren Fachkräftefortbildungen für Grundschulen und Kitas angeboten.

Auch einige Polizeidienststellen in Deutschland, haben mittlerweile gut ausgestatte Anhörungszimmer, um Kindesmissbauch aufzudecken. Dies war vor Jahren noch nicht der Fall.

Die meisten Täter stammen aus dem näheren Umfeld der Kinder, aus dem Sportverein, dem Freundeskreis oder sogar aus der Familie. Und sollte ein Pädophiler doch zunächst als Fremder auftauchen, versucht er zunächst das Vertrauen des Kindes zu gewinnen.

Darum helfen auch die gängigen Warnungen wie

„Geh mit keinem Fremden mit“ oder „Nimm nichts von fremden Menschen an“ nicht weiter.

Die meisten Täter gehen sehr strategisch und planvoll vor. Hier können aber Sicherheitskurse und Selbstschutztrainings von hauptberuflichen Präventionsexperten mit geeigneter Qualifikation helfen.

Kindesmissbrauch verhindern

Kindesmissbrauch verhindern

Sie beobachten Kinder unter Umständen erst einmal aus der Ferne, sprechen Sie in einem geschützten Rahmen an und versuchen, viele private Informationen von den Kindern in Rollenspielen zu erfahren.

 Was können Eltern also tun?

Schließlich können und wollen wir den Kindern auch Schritte in die Selbständigkeit ermöglichen. „Wir müssen alles daran setzen, diese schrecklichen Taten in Zukunft zu verhindern“, sagte die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.

„Dazu gehört auch, die Kinder von klein auf stark zu machen und gegenüber Grenzverletzungen zu sensibilisieren.“

Am besten helfen Selbstbewusstsein, Durchsetzungsfähigkeit und das Wissen, dass Kinder von ihren Eltern immer Hilfe erwarten können.

Die wichtigste Maßnahme ist, das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen zu stärken!

Diesen Kerngedanken pflegt das Sicher Stark-Team bereits seit über 20 Jahren in den Vorträgen, Webinare und Sicher-Stark-Kurse für Kinder und Eltern.

 Kinder die „Nein“ sagen und die wissen, wie sie sich selber helfen können, werden nicht so schnell Opfer von Gewalt und Missbrauch.

Ralf Schmitz Missbrauchexperte hat dazu ein umfangreiches Familiensorglospaket entwickelt, womit Eltern Ihre Kinder schützen können.

Hier einige kostenlose Tipps:

Geben Sie Ihrem Kind die Erlaubnis, Nein zu sagen!

Wir Erwachsenen nehmen uns immer das Recht heraus, über Kinder zu bestimmen, ihnen sowohl ein Ja als auch ein Nein zu sagen – oftmals so, wie es uns gerade passt. Wir müssen Kindern erlauben, zu gewissen Dingen „Nein!“ zu sagen. Müssen Kinder uns immer einen Gefallen tun?

Kinder, die nicht „Nein!“ sagen können oder dürfen, sind schneller in der Gefahr, Opfer von Gewalt und auch von sexuellem Missbrauch zu werden! Denn oft bahnt der Täter die Gewalttat langsam an: Er versucht mit Versprechungen, mit Lockmitteln, aber auch mit kleinen, fast unmerklichen Berührungen, das Kind für sich gefügig zu machen. Hier ein kurzes Beispiel aus meiner langjährigen Berufspraxis:

Ein Mädchen kam eines Tages zu mir und erzählte mir von einem Bekannten der Familie, der sie immer so komisch anfasste. Dabei machte sie eine Geste, die deutlich zeigte, wie sehr sie sich vor diesen Berührungen ekelte. Gleichzeitig war sie unsicher, denn schließlich war dieser Mann ein Freund der Familie und alle hatten ihr erzählt, dass er es doch nur liebevoll mit ihr meinte und sie gern hatte. So glaubte sie den Worten der Erwachsenen mehr als ihren eigenen Gefühlen und traute sich nicht zu sagen „Lass das, fass mich nicht an, ich mag das nicht!“. Als sie mir davon erzählte, habe ich erklärt, dass kein Mensch, auch nicht ein Freund, sie so anfassen darf, dass es ihr ekelig dabei wird! Ich habe ihr gesagt, dass sie dazu „Nein!“ sagen darf, habe mit den Eltern darüber gesprochen und später erfahren, dass der Mann sich bei dem Mädchen entschuldigt hat und sie jetzt in Ruhe lässt. Dies soll Ihnen verdeutlichen: Ein rechtzeitiges und klares „Nein!“, auch von einem Kind, kann vor Gewalt und Missbrauch schützen und bewahren.

Vermitteln Sie Ihrem Kind: „Dein Körper gehört Dir!“

Kinder brauchen liebevolle Berührungen und sehnen sich nach ihnen – sie sind notwendig für ihre gesunde Entwicklung. Viele Kinder sind sogar sehr hungrig danach, weil sie vielleicht sogar zu Hause nicht so viel davon bekommen, wie sie eigentlich bräuchten. Da sind sie oftmals dankbar für ein liebevolles Streicheln – und doch spüren sie oft sehr deutlich, wann ihnen das zu weit geht, wann das Streicheln unangenehm oder gar ekelig wird und ihnen Angst macht. Im Beispiel eben sprach ich bereits davon. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Kind vermitteln: Kein Mensch hat das Recht, dich gegen deinen Willen und gegen dein Gefühl anzufassen! Dein Körper gehört ganz allein dir! Das kann zwar manchmal auch zu unangenehmen Begegnungen in der Familie führen, wenn beispielsweise das Mädchen oder der Junge keinen „feuchten Kuss“ von Oma oder Opa haben möchte, sondern sich abwendet – aber letztlich sollten wir diesen Wunsch des Kindes und sein Recht auf Selbstbestimmung über seinen Körper unterstützen! Es schützt das Kind davor, sich Berührungen gefallen zu lassen, die deutlich über seine sichere Grenze hinweggehen. Somit schützt das Recht über den eigenen Körper das Kind auch davor, Opfer eines langsam angebahnten Sexualverbrechens zu werden. Ich sage bewusst eines „langsam angebahnten“ Verbrechens, da entsprechend unserer und der Erfahrung vieler in diesem Bereich tätiger Fachleute sexueller Missbrauch meist über einen langen Zeitraum geplant und allmählich angebahnt wird. Ein entschiedenes und klares „Nein“ am Anfang einer solchen Anbahnung kann daher für den Täter ein deutliches Signal sein: Dieses Kind ist kein mögliches Opfer für mich! Es lässt sich das nicht gefallen. Somit wird er in der Regel damit aufhören.

Was aber, wenn ein Fremder im Schulbus einfach die Hand auf das Bein Ihrer Tochter legt und zudringlich wird?

Dies ist beispielsweise eine Situation, die wir in unseren Sicher-Stark-Kursen mit den Kindern im Rollenspiel erarbeiten und ihnen wirkungsvolle Methoden zeigen, sich dagegen zu wehren. Ein entschiedenes Auftreten und ein klares „Nein“ sind auch hier notwendig, um die eigenen Grenzen gegenüber einem anderen Menschen zu verteidigen. Diese verbale Abgrenzung üben wir mit den Kindern in unseren Kursen immer wieder in den unterschiedlichsten Rollenspielen. Dabei bringen wir dieses verbale „Nein“ auf einen kurzen und für die Kinder leicht einprägsamen Slogan:

„Benennen – Befehlen – Beenden!“, d. h. ich benenne das, was der andere tut, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass ich es nicht ignoriere, ich sage ihm, dass er damit sofort aufhören soll und lasse ihn danach unbeachtet stehen. Oftmals ist es auch nötig, dass die Kinder lernen, sich daraufhin gleich an eine andere Person zu wenden, die ihnen helfen und sie unterstützen kann, wie z. B. an einen Freund, eine Freundin, eine erwachsene, vertrauenswürdige Person im Bus oder auch den Busfahrer im Schulbus. Damit ist in vielen Fällen die grenzüberschreitende Situation bereits beendet. Sie sehen: Ein klares und entschiedenes Auftreten ist hilfreich und nützlich in solchen Situationen und verhilft oftmals schon wieder zu der notwendigen und schützenden Distanz.

Geben Sie Ihrem Kind eine altersgemäße Aufklärung über Sexualität!

Es ist wichtig, dass Kinder ihren Körper kennen, dass sie das Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper erhalten, aber auch, dass sie sich auskennen mit den grundlegenden Dingen und Begriffen der Sexualität. Nur Kinder, die Begriffe kennen, die die nötigen Wörter benutzen können, sind auch in der Lage, Übergriffe zu benennen und damit einen wichtigen Schritt zum Vermeiden und Beenden von sexualisierter Gewalt zu gehen. Auch hierzu gibt es einige sehr schöne und kindgerechte Bücher, die Ihnen helfen können, mit Ihren Kindern über das schöne und manchmal auch schwierige Thema Sexualität zu reden.

Im Sicher-Stark-Shop finden sie eine Vielzahl von hilfreichen Bücher für Kinder.

 Stopp, das will ich nicht! Vorlesegeschichten vom Nein-Sagen und Grenzen-Ziehen. Ellermann Verlag, 8,50 Euro.

Jetzt ist Schluss, ich will keinen Kuss! Lotta lernt Nein sagen. Loewe Verlag, 9,90 Euro.

Mein Körper gehört mir! Ein Aufklärungsbuch der Pro Familia. Loewe Verlag, 7,90 Euro.

Achtung! Starkes Kind! von Ralf Schmitz, Sicher-Stark-Team

Wir können was, was ihr nicht könnt: Ein Bilderbuch über Zärtlichkeit und Doktorspiele. Mebes und Noack Verlag, 14,50 Euro.

Ich dachte, du bist mein Freund. Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen. Brunnen Verlag, 8,95 Euro.

Das große und das kleine Nein. Verlag an der Ruhr, 10,50 Euro.

Reden Sie mit Kindern über gute und schlechte Geheimnisse!

Kinder sollten wissen, dass es Geheimnisse gibt, die richtig Spaß machen und somit gute Gefühle vermitteln (z. B. die Überraschung zu Weihnachten oder zum Geburtstag des Vaters). Sie sollten jedoch auch lernen, dass es Menschen gibt, die sie zur Geheimhaltung drängen, obwohl sie dabei ein mulmiges Gefühl bekommen. Hierfür gibt es viele unterschiedliche Beispiele:

Kinder werden bedroht von älteren Schülern und werden gezwungen, das auf keinen Fall zu erzählen, weil sie sonst verprügelt werden. Oder auch: Im Fall eines sexuellen Missbrauchs versucht der Täter in der Regel, die Kinder zur Geheimhaltung zu zwingen, indem er wirksame Drohungen ausspricht („Dann kommst du ins Heim“, „Dann töte ich dein Kaninchen“, „Wenn du das weitererzählst, dann liebt dich deine Mutter nicht mehr“). Die Drohungen sind so wirkungsvoll, weil sie meistens die tiefsten Ängste und Befürchtungen der Kinder im Kern treffen. Die Kinder glauben dann, dass die Drohung wahr wird, wenn sie das Schweigen brechen, und laufen somit oft sehr lange mit einem Geheimnis herum, das ihnen nachts den Schlaf raubt, sie ängstlich und verschüchtert wirken lässt oder ihnen große Bauchschmerzen bereitet.

Erzählen Sie Ihrem Kind:

Gute Geheimnisse machen gute Gefühle – schlechte Geheimnisse jedoch bereiten uns Bauchschmerzen oder Sorgen und Angst und sind deshalb niemals gut für uns. Schlechte Geheimnisse muss man nicht für sich behalten, sondern darf sie immer einer Vertrauensperson erzählen! Kein Mensch darf fordern, dass ein Kind ein Geheimnis für sich behält, mit dem es ihm schlecht geht!

Unterstützen und ermutigen Sie Ihr Kind, Ihnen von Geheimnissen zu berichten, mit denen es ihm nicht gut geht. Geben Sie ihm ausdrücklich die Erlaubnis dafür und versichern Sie ihm, dass ihm nichts passieren wird, sondern dass Sie ihm helfen werden! Kinder brauchen diese ausdrückliche Erlaubnis, weil sie es sonst nicht wagen, ihr Schweigen zu brechen!

 

Sagen und vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie ihm glauben!

Es hilft einem Kind gar nichts, wenn es Ihnen ein wichtiges Geheimnis anvertraut, mit dem es ihm schlecht geht und es anschließend erfahren muss, dass Sie ihm das nicht abnehmen! Werten Sie es als ausdrücklichen Vertrauensbeweis Ihres Kindes, wenn es Ihnen ein schlechtes Geheimnis anvertraut und nehmen Sie Ihr Kind sehr ernst damit! Es ist für das Kind von äußerster Wichtigkeit zu erleben: Mir wird geglaubt! Dann erst kann es mehr und mehr erzählen und somit auch die nötigen Details liefern, damit Sie es vor weiteren Vorfällen bewahren können.

 

Oft besteht die größte Angst der Kinder darin, dass sie die Liebe der Eltern verlieren, wenn sie von den unglaublichen Erlebnissen berichten – seien es Erfahrungen in der Schule, dem Spielplatz oder auch auf der Straße mit Fremden. Kinder suchen häufig sogar die Schuld für fehlerhaftes Verhalten von Erwachsenen bei sich selbst, denn sie akzeptieren die Autorität der Erwachsenen. Oder aber sie spüren, dass sie selbst ja auch nicht bloß kleine Engel sind und fühlen sich mitschuldig an dem, was ihnen passiert. Doch diese Schuldgefühle helfen dem Kind nicht weiter, sondern verhindern im Gegenteil, dass es Sie um Ihre Hilfe bitten kann. Es möchte sich niemals Ihre Liebe verscherzen – darum braucht es Ihre Zuwendung und Versicherung Ihrer Liebe! Reagieren Sie deshalb bitte niemals mit Strafen oder Rügen, wenn Ihr Kind davon berichtet, wie es bedroht oder verletzt wird! Damit würden Sie nur erreichen, dass Ihr Kind nie wieder etwas Derartiges erzählt und mit der Notsituation allein zurechtzukommen versucht – was meistens nicht gelingt. Unterstützen Sie Ihr Kind und geben Sie ihm Ihre liebevolle Fürsorge und Nähe!

Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass sie sich auf jeden Fall Hilfe holen sollen, wenn sie in Bedrängnis geraten!

Jedes Kind sollte immer wissen, an wen es sich im Notfall wenden kann – egal, ob es gerade konkret in einer Situation ist, in der es einen Menschen um Schutz und Hilfe bitten muss, oder ob es einfach nur Fragen oder auch Probleme hat, die es belasten. Natürlich sind in der Regel Sie als Eltern die richtigen Ansprechpartner, wenn Sie offene Ohren für die Schwierigkeiten Ihrer Kinder haben – wovon ich ausgehe, denn sonst hätten Sie Ihr Kind bzw. Ihre Kinder nicht angemeldet. Doch es gibt auch etliche mögliche Situationen, in denen Sie nicht immer zur Stelle sind! Oder manchmal fällt es Kindern eben auch leichter, erst einmal mit einem anderen Menschen zu sprechen, bevor sie die Eltern ansprechen. Darum nennen Sie Ihren Kindern einige Möglichkeiten, wen sie im Notfall ansprechen können. Das können Freunde oder Lehrer in der Schule sein. Außerdem gibt es für Kinder auch telefonische Beratungen bei etlichen örtlichen Beratungsstellen, der Polizei oder auch z.B. die kostenlose Nummer der Telefonseelsorge: 0800/1110111. Geben Sie Ihrem Kind alle hilfreichen Telefonnummern, zeigen Sie ihm, wie man telefoniert, von zu Hause, der Telefonzelle und wenn es ein Handy haben sollte, dann auch damit.

Gute und schlechte Geheimnisse unterscheiden

Eine häufige Strategie von Tätern besteht darin, das Kind zum Geheimnisträger zu machen. „Das ist jetzt unser Geheimnis“, heißt es dann, oder auch „Wenn du das weitersagst, werden deine Eltern ganz böse“. Kinder sollten wissen, dass es gute Geheimnisse wie etwa Überraschungen, dass es aber auch schlechte Geheimnisse gibt, bei denen man sich nicht wohl fühlt. „Wenn ein Geheimnis Bauchschmerzen verursacht oder wenn es sich nicht gut anfühlt, dann ist es gar kein Geheimnis, dann darfst du es auch weitersagen“, so erklärt Maria van Os von „Strohhalm“ den Kindern in ihren Workshops den wichtigen Unterschied. Eltern sollten im Alltag so wenig wie möglich Geheimniskrämerei betreiben, auch wenn es zunächst noch so harmlos scheint, etwa zu flüstern: „Deine 4 in Mathe, die verschweigen wir deinem Papa ganz einfach, ok?“

So werden Kinder mutiger

So werden Kinder mutiger

In der heutigen Zeit ist es wichtig, das Selbstbewusstsein bei Kindern zu erhöhen.

Denn mutiger und selbstbewusste Kinder fallen seltener einem Gewaltverbrechen zum Opfer, können sich im Leben durchsetzen und wissen sich zu wehren.

Was bedeutet Selbstbewusstsein?

Selbstbewusstsein bedeutet die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen, das Bewusstsein, sich selbst zu erkennen, und sich seiner Stärken und auch seiner bisherigen Schwächen bewusst zu sein. Meist wird es mit selbstsicherem Auftreten, Durchsetzungskraft und Willensstärke assoziiert, was mit einem hohen Selbstwertgefühl einhergeht. Es ist wichtig, dass Kinder lernen, beides zu erreichen – Selbsterkenntnis und positives Selbstwertgefühl. Ein hoher Selbstwert gilt demnach als großes Selbstbewusstsein oder Arroganz.

Warum müssen Kinder Selbstbewusstsein und somit ein positives Selbstwertgefühl erlangen?

Es ist wichtig, dass sich Kinder so früh wie möglich ihrer Fähigkeiten und Stärken bewusst werden:

  • Was kann ich schon?
  • Was kann ich gut?
  • Was mögen andere an mir?
  • Was sind Stärken an mir?
  • Was sind meine Schwächen?
  • In welchen Situationen war ich unsicher?
  • Woran erkannten die anderen meine Unsicherheit?
  • Was kann ich verbessern im Leben?

 

Ein positives Selbstwertgefühl bei Kindern strahlt ein sicherer aufrechter Gang aus. Sicheres Auftreten und Durchsetzungsfähigkeit funktionieren dann am besten, wenn Kinder mit Experten aktiv daran arbeiten, ihre Stärken weiter auszubauen. Das gelingt in Gruppen genauso gut wie im Elternhaus. Es sollte lustig und kindgerecht und natürlich freundlich vermittelt werden. Die Kinder lernen, dass weder der Rückzug noch zielloses Draufhauen zum Ziel führen.

Neue Verhaltensweisen und sicheres Auftreten kann man schnell lernen. Man vermeidet so von vornherein gefährliche oder brenzlige Situationen.

Selbstbewusst auftreten, sein Selbstwertgefühl steigern, sein Selbstbewusstsein stärken und trainieren kann man lernen.

 

So werden Kinder mutiger

So werden Kinder mutiger 

Ein Aspekt eines gesunden Selbstbewusstseins von Kindern ist die Fähigkeit, „Nein“ sagen zu können.

Beispiele:

  • Ihre Tochter erzählt Ihnen nach der Schule, dass Thomas immer versucht, sie auf den Mund zu küssen. Sie will das aber noch nicht. Sie traut sich nicht, Thomas die Meinung zu sagen oder sich Hilfe zu holen.
  • Ihr Sohn soll morgens alleine den Schulweg gehen, denn Sie haben 3 Monate mit ihm gemeinsam den Weg besprochen und geübt. Er traut sich aber noch immer nicht und möchte von Ihnen zur Schule gebracht werden.
  • Svenja soll vor den anderen Mitschülern, vor der Klasse, an der Tafel eine Mathe-Aufgabe lösen. Sie hat zu wenig Selbstbewusstsein und traut sich noch nicht, vor die Klasse zu treten.

So werden Kinder mutiger

Kennen Sie solche oder ähnliche Situationen?  Mangelt es Ihrem Kind auch noch an Selbstbewusstsein? Wir helfen Ihnen. 

Der Tag ist hinüber, weil es dem Kind an Mut mangelt. Sie wollen nicht riskieren, dass andere Kinder Ihr Kind auslachen.

 

Warum wir uns schwertun, „Nein“ zu sagen

Wir lernen von anderen durch Imitation oder durch Beobachtung.

Hatten wir Eltern, die uns vorlebten, dass man nicht Nein sagen darf, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Kinder es uns „abgeschaut“ haben.

Ältere Geschwister, bei denen jüngere Kinder den Kürzeren zogen, weil sie körperlich und geistig stärker waren, sind nicht förderlich, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

Was kann daran hindern, „Nein“ zu sagen und selbstbewusst zu handeln?

Nein sagen zu können ist ein erlerntes Verhalten. Es gibt kaum Kinder und natürlich auch nicht nur Erwachsene, die es in jeder Situation schaffen, Nein zu sagen.

Man sollte es aber frühzeitig mit den Kindern trainieren.

So werden Kinder mutiger

Selbstbewusstsein bei Kindern stärken

Prüfen Sie sich selbst. In welchen Situationen fällt es Ihnen leicht   „Nein“ zu sagen und wann schwer? Wovon ist das abhängig?

  • Bei welchen Menschen fällt es ihrem Kind es leicht „Nein“ zu sagen?
  • In welchen Situationen fällt es Ihrem Kind leichter, selbstbewusst zu denken und zu handeln?
  • In welcher Situationen schafft es Ihr Kind nicht?
  • In welchen Situationen schafft es Ihr Kind nur mit äußerster Anstrengung oder mit einer gehörigen Portion Wut oder Hass im Bauch?
  • Welche Gedanken hindern Ihr Kind daran, selbstbewusst „Nein“ zu sagen?

Die meisten Kinder haben Schwierigkeiten, „Nein“ zu sagen, weil ihnen das Selbstbewusstsein noch fehlt:   

 Wie kann ich  Kindern mutiger machen ? Selbstbewusstsein vermitteln?

Bauen Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes auf. Selbstbewusste Kinder können sich besser wehren – nicht nur gegen Pädophile.  

Voraussetzung, um selbstbewusst und selbstsicher auftreten zu können, ist, dass sich Ihr Kind selbst annimmt, selbst liebt und über ein gesundes Selbstwertgefühl verfügt.

Wenn man negativ von sich denkt oder noch kein Selbstbewusstsein entwickelt hat, dann ist man von der Meinung und der Anerkennung der anderen in starkem Maße abhängig.

Das Kind traut sich dann (noch) nicht, selbstbewusst aufzutreten.

Wenn Sie ein starkes und sicheres Kind haben wollen, trainieren Sie Selbstbewusstsein, um das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken!

Wie baue ich das Selbstwertgefühl meines Kindes auf?

  • Verändern Sie die ängstlichen Gedanken Ihres Kindes, die das Selbstbewusstsein schwächen.
  • Loben Sie ihr Kind jeden Tag.
  • Je stärker sich Ihr Kind selbst annimmt, umso weniger Angst hat es, von anderen abgelehnt zu werden, und umso leichter fällt es ihm, selbstbewusst aufzutreten.
  • Nein-Sagen und selbstbewusst aufzutreten, beginnt in unserem Kopf. Trainieren Sie alltägliche Situation mit Ihrem Kind.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind eine selbstbewusste Körperhaltung.
  • Zeigen Sie, wie man sich selbstbewusst bewegt.

So werden Kinder mutiger!

Schauen Sie sich die Ängste an, die Ihr Kind davon abhalten, selbstbewusst zu handeln, als auch die Gründe, die Ihr Kind hat, um (noch) nicht „Nein“ zu sagen.

Sie können das Selbstbewusstsein dadurch stärken, dass Sie Ihr Kind zu einem Sicher-Stark-Kurs anmelden, sodass es sich wie ein selbstbewusster Mensch verhält und bewegt. Wenn Ihr Kind in jungen Jahren eine selbstbewusste Körpersprache einnimmt, dann fühlt es sich stark und selbstsicherer.

Merkmale einer selbstbewussten Körperhaltung und Körpersprache sind:

  • aufrechter Gang,
  • Schultern zurück,
  • Brustkorb raus,
  • Blick nach vorne,
  • dem anderen in die Augen schauen,
  • fester Händedruck,
  • feste Stimme.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Kinder stark machen gegen Übergriffe

PÄDAGOGIK: Frankfurter Kita Kinder  wurden sensibilisiert gegen sexualisierte Gewalt

Frankfurt – (red). In der Rolle des netten Mannes auf dem Spielplatz hört sich die Geschichte recht nüchtern an: „In dieser Inszenierung handelt es sich jedoch um eine nachgestellte Spielplatzentführung. Im Mittelpunkt steht Ralf Schmitz, ehemaliger Polizeibeamter mit GSG9-Erfahrung, und die Kita-Kinder der Montessori Kinderzentrum Frankfurt hatten eingeladen. Frau Melanie Schulz, die Ausrichtern der Veranstaltung, hatte das Sicher-Stark-Expertenteam jetzt bereits zum zweiten Mal eingeladen, um die Kinder stark zu machen und vor Übergriffe zu schützen.

Im Verlauf der Spielplatz-Situation werden die persönlichen Grenzen von den Kindern getestet, so Schmitz und viele private Informationen abgefragt. Ralf Schmitz weiß, dass Kinder sehr zutraulich sind und gerne viele private Informationen preisgeben, wenn man sie danach fragt. Hier gilt es, ein gesundes Misstrauen bei den Kindern aufzubauen, ohne die Kinder zu verängstigen.

Was Polizeibeamter Schmitz vom Sicher-Stark-Team dann jedoch nachspielte, sind Situationen, die leider jeden Tag in Deutschland stattfinden.

Emotional bewegend, mitreißend, engagiert – die Kita Kinder vier Stunden lang zu fesseln, ist sicher eine besondere Kunst bei diesem schweren Thema, denn so lernen Kinder am besten, Gefahren richtig einzuschätzen und auf das Bauchgefühl zu hören.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Bereits über 500.000 geschulte Kinder beweisen den Erfolg dieser außergewöhnlichen Methode!

„Live-Rollenspiele“ mit „Aha-Effekten“, die das Sicher-Stark-Team schon seit 25 Jahren deutschlandweit durchführen.

Hier gehört natürlich eine Menge Erfahrung und Sensibilität dazu, damit die Kinder in den vielen Rollenspielen Stärken erfahren, wovon sie noch nichts wussten und nicht verängstigt werden in den Sicherheitskursen.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Leider gibt es viele Semi-Trainer, die nicht hauptberuflich diese Präventionskurse durchführen und uns versuchen zu kopieren. Die Kinder haben dann nach dem Präventionskurs mehr Ängste als vorher.

Und die Botschaft in diesem Sicher-Stark-Kurs wurde den Kindern klar: Sie sollen lernen zu sagen: „Ich will das nicht.“ Stopp!“ Gegenüber Fremden, aber auch gegenüber vermeintlichen Freunden und gegenüber Verwandten.

Hinter dem Präventionsprogramm steckt eine intensive Vor- und Nachbereitung, die auch eine Erzieherfortbildung und einen Informationsabend für die Eltern immer beinhaltet. Leider stellt der Staat keine Fördergelder mehr zur Verfügung, sodass so ein Präventionsprojekt immer auf lokale Sponsoren oder Elternbeiträge angewiesen ist. Hier hat es funktioniert, denn Prävention macht nur Sinn, wenn alle sich beteiligen. 1 Kind, was missbraucht wurde, ist ein Kind zu viel in unserer Gesellschaft.

Es sind zwar ganz viele kompetente Beratungsstellen hier in Frankfurt, aber viele nutzen noch nicht das außergewöhnliche Präventionskonzept von Sicher-Stark, was bereits an über 500.000 Kindern umgesetzt wurde.

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Kinder stark machen gegen Übergriffe

Die Frankfurter Kita-Kinder wurden auch diesmal nicht enttäuscht und verließen gestärkt die Mut-tut-gut-Veranstaltung. Fasziniert verfolgten die Kinder das Spiel mit der Puppe „Felix“, die bei keiner Sicher-Stark-Veranstaltung fehlen darf.

Sie erfuhren von dieser Identifikationsfigur „Felix“, die von Ralf Schmitz gespielt wurde, dass es „gute und schlechte Geheimnisse“ gibt und dass man sich immer Hilfe holen darf

– wenn nicht bei den Eltern, dann bei den Großeltern, Lehrern, Erziehern oder Freunden – sich jemandem anvertrauen und Hilfe annehmen.

Aber die trotz allem spielerische und kindgerechte Darstellung, in der Grenzverletzungen dargestellt, sexuelle Handlungen aber nicht gezeigt wurden, hat hoffentlich ihr Ziel erreicht: Kinder stark und sicher machen gegen Übergriffe.

Anti-Gewalt-Training

Anti-Gewalt-Training 

Neben dem Schreiben, Lesen und Rechnen ist die Sozialkompetenz und Anti-Gewalt-Training in der Grundschule und Kita immer wichtiger geworden. Weil immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist ein Anti-Gewalt-Training in der Kita und Grundschule für Erzieher und Lehrkräfte von zentraler Bedeutung, denn  Kinder können am schnellsten im Kindergarten und Grundschule lernen,  mit „Gewalt“ richtig umzugehen.

Die Politik fordert mehr Präventionskurse in der Grundschule und Kita, um die Gewalt einzudämmen und Übergriffe zu verhindern. Die soziale Initiative Sicher-Stark kommt dieser Forderung schon seit Langem nach und führt seit vielen Jahren Anti-Gewalt-Kurse, Workshops und Vorträge durch. Durch Aufklärung und Schulung gegen Missbrauch und Gewalt, lassen sich Spätfolgen in den Sekundarstufen verhindern. Auch Mobbing ist ein zentrales Thema und sollte frühzeitig verhindert werden.

Ein gewaltfreies Miteinander sollte an jeder Grundschule in Deutschland  ganz weit oben stehen. Aus diesem Grund haben viele Schulkonferenzen im Schuljahr 2016 beschlossen, das bisherige Anti-Gewalt-Programm von Sicher-Stark in umfassender Weise auf alle Jahrgangsstufen auszuweiten.

Anti-Gewalt-Training 

Dieses Präventionskonzept soll nun alle Jahrgänge einbeziehen und Jahr für Jahr aneinander anknüpfen und aufeinander aufbauen. Sofern Mittel und Kapazitäten vorhanden sind, soll das Anti-Gewalt- und Konflikttraining weiter ausgebaut und an den Grundschulen und Kitas in Deutschland umgesetzt werden.

Über 500.000 Kinder konnten so bereits geschult werden.

Anti-Gewalt-Training für Kinder!

Anti-Gewalt-Training für Kinder!

PRAEVENTION BESSER ALS THERAPIE

Leider sind die vielen Grundschulen und Kindergärten auf Spenden und Sponsoring bezüglich der Projektverwirklichung angewiesen, denn immer mehr Flüchtlinge haben nicht die finanziellen Mittel, um die Maßnahme zu bezahlen.

Mit dem Anti-Gewalt-Training von Sicher-Stark soll:

  • die Sensibilisierung der Selbst- und Fremdwahrnehmung in Kitas und Grundschulen gefördert werden
  • Förderung emotionaler und soziale-emotionaler Fertigkeiten
  • Förderung des Problemlöse- und Konfliktmanagements
  • Verbesserung der Selbstkontrolle und Selbststeuerung
  • Verbesserung der sozialen Wahrnehmung
  • Aufbau prosozialen Verhaltens

Das Anti-Gewalt-Training in der Praxis

Lara+Felix

Anti-Gewalt-Training für Kinder!

Durch die Puppen „Felix“ und „Lara, die den Kindern bereits aus Fernsehsendungen bekannt sein müssten, sollen die sozialen und emotionalen Fertigkeiten gestärkt und vermittelt werden.

In der Jahrgangsstufe führt die Schule in Absprache mit dem Sicher-Stark-Team ein Programm zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen durch. Das Training umfasst etwa 21 Trainingsstunden à 60 Minuten, welches in den Stundenplan der Erstklässler / Zweitklässler integriert ist.

Der Aufbau der Trainingsstunden ist abwechslungsreich strukturiert und wird nur von hochqualifizierten Diplom-Pädagogen, Psychologen, Kindertherapeuten und  Polizeibeamte in den Kitas und Grundschulen umgesetzt.

Die Trainingseinheiten sind immer anderen Themen gewidmet, sodass keine Langeweile aufkommen kann und die Kinder mit Elan und Begeisterung gut den Stoff aufnehmen und verarbeiten können.

Durch die Handpuppen wird eine hohe Motivation gefördert und auch schüchterene und ängstliche Kinder, trauen sich, Übungen umzusetzen.

 Soziales Lernen wird gefördert beim Anti-Gewalt-Training 

Mit diesem umfangreichen Anti-Gewalttraining, vom Sicher-Stark-Team kann ein Projekttag oder eine komplette Projektwoche ausgefüllt werden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen auf dem Weg zu einer intakten Klassengemeinschaft begleitet werden, indem Sozialkompetenz und Konfliktlösungsstrategien im Schulalltag thematisiert und trainiert werden.

Gewaltprävention in der Grundschule

Gewalt an und unter Kindern ist leider kein Einzelfall und wird teilweise sogar als erhebliches Problem wahrgenommen. Eltern und Lehrer stehen großen Herausforderungen gegenüber, Kinder auf dem Weg in die Selbstständigkeit angemessen zu begleiten.

Auf der Basis eines erprobten Präventionskonzeptes stellen sich die Sicher-Stark-Präventions-Experten auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kinder ein und arbeiten mit ihnen praxisnah und lösungsorientiert.

Viele Kinder hatten bereits in allen Bundesländern die Möglichkeit, an dem Anti-Gewalttraining teilzunehmen. „Ich bin sicher und stark!“, so der Titel und sich im Rahmen der angebotenen Veranstaltung aktiv mit der Thematik auseinander zu setzen. Im Rahmen von insgesamt fünf Projekttagen sollen die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu starken und selbstständigen Persönlichkeiten durch ihr schulisches und soziales Umfeld begleitet werden.

Der Aufbau der Anti-Gewalt-Kurse ist so gestaltet, dass zu jeder theoretischen Einheit immer ein Spiel gehört, welches die anstehende Lernaufgabe für die Kinder spielerische eröffnet. Anschließend wird mit gezielten Übungen und Rollenspielen das Gelernte vertieft, um es besser begreifbar zu machen. Hier gilt es, das Unterbewusstsein anzusprechen und zu aktivieren. Die erfahrenen Gewaltpräventionsexperten haben hierzu verschiedene Traumreisen entwickelt.

GEWALTPRÄVENTION IN DER KITA

Auch die Eltern haben eine wichtige Rolle in diesem Anti-Gewalt-Präventionskonzept, denn es gibt nach jedem Projekttag „kleine Übungen für die Eltern“. Verbunden damit, gibt es eine umfassende Broschüre für die Eltern, damit sich das Gelernte vertiefen kann. Die Eltern und Lehrkräfte werden über die Inhalte des Anti-Gewalt-Präventionsprojektes kontinuierlich informiert. Kinder müssen es erleben, erspüren wie es sich anfühlt, um sich mit einem Erwachsenen austauschen zu können. Auch der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit Grundschule und Kindergarten ist wichtig. Die Schulleitungen, Lehrer, Erzieher können gesondert geschult werden. Die Ansprüche der Schülerinnen und Schüler haben sich im Laufe der Jahre verändert. Das Hervorbringen der eigenen Persönlichkeit und Leistungsfähigkeit ist ebenso gefragt, wie Sozialkompetenz und Teamfähigkeit, wie später im Beruf. Deshalb werden viele Übungen mit Schwerpunkt der Selbsterfahrung gemacht und dienen der Stärkung und Unterstützung der eigenen Persönlichkeit. Die Kinder lernen ihre eigenen Grenzen kennen und Stärken, wovon sie vorher noch nichts wussten.

So wird ein hohes Maß an Teamgeist und Kommunikation entwickelt und jeder einzelne Schüler und Schülerin wird gefordert.

Hintergrund:

Der Name „Sicher-Stark“ steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention an Grundschulen  und Kitas, für moderne, zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten.

In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe bei anspruchsvollen Veranstaltungen zu dem sensiblen Bereich:

Wie kann ich mein Kind vor Gewalt, Mobbing und Missbrauch und das nicht nur im Internet, schützen?

Das Sicher-Stark-Team arbeitet nur mit hochqualifizierten Präventionsexperten auf dem Gebiet der Gewaltprävention.

Sie alle haben eine polizeiliche, psychologische, pädagogische oder kinder-therapeutische Ausbildung.

Das Außergewöhnliche an den Sicher-Stark-Veranstaltungen, die nur an Grundschulen und Kitas durchgeführt werden, sind die Videosequenzanalysen durch ein verstecktes Kamerateam. Durch sie lernen die Kinder, wie sie sich in Gefahrensituationen richtig verhalten sollen.

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Ein bewährtes und zugleich außergewöhnliches Grundschulpräventionskonzept des Sicher-Stark-Teams aus Euskirchen, soll Kinder in Rollenspielen stärken und in Rheinbach umgesetzt werden. Mit Rollenspielen Kinder stärken.

Hier lernen Kinder in Rheinbach sich zu schützen

Kinder stark machen mit viel Erfahrung  – das ist ein Ansatz, den das Sicher-Stark-Team seit seiner Gründung verfolgt. Und dabei sind die Präventionsexperten nicht alleine. Sie werden regelmäßig von Grundschulen, Kindergärten eingeladen, aber auch immer mehr private Elterninitiativen buchen das Expertenteam jetzt schon seit sehr vielen Jahren. Seit 1995 gibt es das Grundschulpräventionsprojekt jetzt schon und über 10.000 Grundschulen haben Anfragen an die Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Euskirchen gerichtet.

Viele Grundschulen lassen das Präventionskonzept jedes Jahr laufen. Frau Sandra Sahner organisierte die Gruppe jetzt in Rheinbach, um den Grundschülerinnen der 4. Klasse mehr Sicherheit zu geben.

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Mit Rollenspielen Kinder stärken

In der Grundschule in Euskirchen dauert es ewig, bis solche Projekte ans Laufen kommen, so Sandra Sahner. Deshalb war sie froh, so kurzfristig noch einen Termin bei der Bundesgeschäftsstelle mit Sitz in Euskirchen zu erhalten, denn die Warteliste von Sicher-Stark ist lang und vor 6 Monaten eigentlich nichts möglich. Weil kurzfristig ein Ausrichter seinen Termin abgesagt hat, konnte die Rheinbacher Kindergruppe kurzfristig am 05.03.16 geschult werden.

Mit Rollenspielen Kinder stärken

Ein Engagement, dass sich auszahlt, denn ein Kind, das missbraucht wird oder  frühzeitig Gewalt erfährt, ist ein Kind zu viel in Deutschland.

Deshalb wurden in den letzten Jahren auch immer wieder Fördergelder für Grundschulen vergeben, denn die Liste der Spender, Sponsoren, Förderer von Sicher-Stark ist beachtlich.

Trotzdem ist es schwieriger geworden, Gelder für Präventionsprojekte zu beschaffen, so die Geschäftsführung von Sicher-Stark.

Bis zum Jahr 2020 sollen wieder 10 Million erreicht werden. Mit diesem Geld können nicht nur die bestehenden Klassen für die nächsten Jahre abgesichert werden, es können sogar weitere Grundschuln und Kits von diesen

Projektgeldern wieder profitieren.

Ein Besuch in Rheinbach zeigt derweil, mit wie viel Elan die Viertklässler Mädchen in der Gruppe dabei sind. Die Mädchen lassen sich hier von Ralf Schmitz, führender Gewaltpräventionsexperte an Grundschulen, sicher und stark, durch viele Rollenspiele werden lassen.

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Mit Rollenspielen Kinder stärken

Was wie ein Kinderspiel wirkt, fördert den Teamgeist und das Selbstbewusstsein und die Selbstbehauptung der Schüler, diese Aspekte wiederum weckten das Interesse von Ralf Schmitz, der sich seit 20 Jahren vor allem für die Unterstützung von benachteiligten Kindern in Deutschland stark macht. Herr Schmitz hat aufgrund seiner langen Berufserfahrung unter anderem auch schon erlebt, dass hier Kinder regelrecht aufblühen und sich ihrer Stärken erst bewusst werden. In einem Sicher-Stark-Kurs, so erzählt er,

traute sich ein Kind nie, im Unterricht aufzuzeigen oder ein anderes Kind traute sich nicht, alleine nach Hause zu gehen. Nach der Sicher-Stark-Schulung hatten die Kinder weniger Ängste oder gar keine mehr.
Auch bei den Lehrern und Schulleitern kommt das Sicher-Stark-Präventionsprojekt, das an manchen Grundschulen für die Schüler übrigens als Pflichtveranstaltung während des Unterrichts  im Vormittagsbereich angeboten wird, sehr gut an: „Dieses Klassen-Angebot ist ein echtes Geschenk für unsere Schüler, so Schulleiterin Möller, weil es da ansetzt, wo ‘normaler Unterricht’ sie nicht erreicht.

Für die Schüler steht indes der Spaßfaktor im Mittelpunkt: „Die Rollenspiele machen richtig viel Spaß“, sagt Schülerin Nele. „Ich finde gut, dass man hier in der Gruppe nichts falsch machen kann“, fügt ihre Mitschülerin Sarah hinzu. Am Ende des Schuljahres sollen „starke Mädchen“  auf die weiterführende Schule gehen.

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

Lehrkräftefortbildung  / Gewaltprävention

Der Umgang mit eskalierten Konflikten und Gewalt an Grundschulen erfordert ein abgestimmtes Vorgehen Lehrkräftefortbildung in der Gewaltprävention werden immer wichtiger.

Ralf Schmitz, führender Gewaltpräventionsexperte an Grundschulen, schulte am 18.01.16 und 22.02.16 in Düren 36 Erzieher.

Von zentraler Bedeutung ist, dass eine Gewalttat von allen in der OGS bzw. in der Grundschule arbeitenden Fachkräften als gemeinsam zu lösendes Problem angesehen wird.

„Gewalttäter werden immer jünger – viele Täter sind schon im Grundschulalter erstmals auffällig“ – dies ist nur eine der vielen Schlagzeilen, die wir in der Zeitung täglich lesen. Dass die Ursachen für auffälliges oder gar straffälliges Verhalten vielfältig sind, ist seit Jahren hinreichend bekannt.

Lehrkräftefortbildung in der Gewaltprävention

Lehrkräftefortbildung in der Gewaltprävention

Ebenso vielfältig sind jedoch auch die vorhandenen Möglichkeiten, frühzeitig diesen unerwünschten Verhaltensweisen entgegen zu steuern.

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

An vielen Grundschulen werden schon seit geraumer Zeit zusätzlich Sozialpädagogen als Konfliktlöser eingestellt. Leider fehlt jedoch jungen Pädagogen die Lebenserfahrung, um effektive Gewaltprävention umzusetzen, so Ralf Schmitz, führender Gewaltpräventionsexperte an deutschen Grundschulen.

Es ist wichtig, Standards zur Reduzierung gewalttätigen Verhaltens zu installieren und zu forcieren, um positives Sozialverhalten zu fördern. Vielfach bleiben derartige Angebote im alltäglichen schulischen Alltag auf der Strecke oder sind einfach nicht bekannt oder können aufgrund von Zeitmangel nicht umgesetzt werden.

Nur gut, wenn es erfahrene Schulleiter an den 15.800 Grundschulen gibt, die den jungen Sozialpädagogen helfen können.

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Die Fortbildung verfolgt das Ziel, Eskalationsphasen in der Grundschule zu reduzieren und Ansätze zur Deeskalation zu erfahren sowie  handlungsorientierte Methoden kennenzulernen.

Der Zusammenhalt in der Klasse ist wichtig, und es sollten gemeinsame Ziele  erreicht werden, um positives Sozialverhalten zu stärken. Der Gewaltpräventionsexperte Ralf Schmitz zeigte mit vielen Übungen und Spielen, wie das gelingen kann.

Die Erzieher und Lehrkräfte wurden über Teamübungen dazu angeregt, die Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen, ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, neue Handlungsstrategien ohne Gewalt zu erproben und die eigenen Stärken zu erleben. Inhaltlich ging es darum, wie sich gewaltsame Auseinandersetzungen vermeiden lassen. Im Fokus standen auch die Gefahren im Internet, denn jeder zweite Grundschüler ist bereits im Internet aktiv.

Gerade dort ist die Rate an Beleidigungen hoch, weil dort anonym Mobbing betrieben werden kann, so Ralf Schmitz, der zu seiner Zeit im Polizeidienst Ermittlungen durchführte. Lehrkräftefortbildung  in der Gewaltprävention ist wichtig geworden, so      Ralf Schmitz.

Täter werden aber immer häufiger überführt, dank neuer technischer Überwachungssoftware. Er erklärte, welche neue Software die Erzieher in der OGS einsetzen können.

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

Lehrkräftefortbildung / Gewaltprävention

Am Nachmittag wurden  gemeinsam praktische Spiele aus der Erlebnispädagogik gezeigt, die das soziale Miteinander und Gemeinschaftsgefühl stärken:

  • Spiele ohne Konkurrenzkampf,
  • Teamaufgaben oder Übungen zur Vertrauensförderung in der Gruppe,
  • Bewegungsspiele zum Auspowern,
  • Entspannungsübungen

gehörten zum umfassenden Repertoire des Gewaltpräventionsexperten Ralf Schmitz.

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Kitas und Grundschulen

Vorfälle, wie zum Beispiel das gewalttätige Verhalten von Schülern an einer Berliner Grundschule oder Gewaltvideos von Schülern auf Handys, die teilweise selbst hergestellt wurden, wurden durch Ralf Schmitz aufgegriffen und haben viele im Land aufgeschreckt. Darüber hinaus sind sowohl Schlägereien, teilweise schon unter Einsatz von Waffen, als auch Mobbing in Grundschulen immer wieder viel diskutierte Themen in der Öffentlichkeit.

Fatal wird eine Situation, wenn Kollegen nicht hilfreich einspringen oder sich für nicht zuständig erklären. Gewalt als Phänomen birgt die Gefahr in sich, dass die Einzeltat zwar geächtet wird, aber nicht das Bedingungsgefüge bzw. das System betrachtet wird. Opfer müssen schnell und angemessen unterstützt und gestärkt werden. Jede Tat muss sanktioniert, Täter müssen konfrontativ zur Rede gestellt werden. Gleichzeitig sollte geprüft werden, welche Möglichkeiten eine Grundschule hat, zukünftige Taten zu unterbinden, und wie Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler sowie Hausmeister und Schulangestellte hilfreiche Praxiskompetenzen für den Umgang mit Konflikten und Gewalt vermittelt bekommen. Gerade das Problem der Flüchtlinge wird in den Grundschulen die nächsten Jahre massiven Sprengstoff mit sich bringen und die Lehrkräfte vor neue Herausforderungen stellen, so Ralf Schmitz.

Lehrkräftefortbildung  in der Gewaltprävention

Das hochqualifizierte Expertenteam von Sicher-Stark ist seit über 15 Jahren an den Grundschulen und in Kitas unterwegs und hat neue Methoden entwickelt,  um allen 15.800 Grundschulen sowie externen Kita-Einrichtungen in den nächsten Jahren ein umfangreiches Angebot zum Thema Gewaltprävention anzubieten. Die Angebote reichen vom Umgang mit Kindesmissbrauch, Gewaltprävention, Sicher im Netz  über Kompetenzschulungen zu Deeskalationstechniken, Mediation und Sozialem Lernen hin zur Qualifizierung von Lehrkräften für einen Umgang mit Konflikten und Mobbing in der Schulklasse. Außerdem werden die Gefahren im Netz und die Medienkompetenz bei Lehrkräften, Eltern und Kinder gefördert.

Darüber hinaus bietet Sicher-Stark regelmäßig Veranstaltungen für alle in Schulen Tätigen, wie zum Beispiel Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (ehemals Referendare), Schulleiter, Erzieher, OGS-Kräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eltern und Kinder an.

Alle Angebote finden Sie auf der Seite www.sicher-stark.de

Folgende Inhalte werden ausschliesslich für Grundschulen und Kitas vermittelt:

  • Gewaltprävention
  • Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
  • Deeskalation, Deeskalationstraining, Schutz vor Übergriffen
  • Zivilcourage von Lehrkräften und Eltern
  • Mobbingprävention und -intervention
  • Cybermobbing und die neuen Gefahren im Netz
  • Soziales Kompetenztraining, Sozialkompetenztraining
  • Medienkompetenztraining, Sicher im Netz, Internetführerschein für Grundschulkinder und Kita-Kinder und deren Eltern
  • Gesprächsführung in der Gewaltprävention mit Eltern
  • Umgang mit sexuellem Missbrauch
  • Grenzverletzungen, Missachtungen, Beleidigungen
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Professionelle Haltung von Lehrkräften in Grenzsituationen
  • Schulinterne Lehrerfortbildung allgemein und speziell Umgang mit neuen Medien
  • Umgang mit Gewalthandlungen in der Grundschule
  • Schulregeln einführen
  • Faustlos, gewaltfrei lernen
  • Konfliktfähigkeit spielend lernen
  • Umgang mit aggressivem Verhalten von Schülerinnen und Schülern
  • Lernförderliche Spiele und Gruppenentwicklung
  • Schülerinnen und Schüler als Zeugen und Opfer von häuslicher Gewalt
  • Multiplikatorenschulungen und Fortbildungen im Rahmen von Grundschulpräventionsprojekten
  • Konzeptentwicklung für Beratungsdienste (Gewaltprävention)
  • Multiplikatorenfortbildung

Die bundesweite Hotline-Nummer hilft: 0180-5550133-3*

(014 Cent pro Minute, Mobilfunkpreise können abweichen)

 

 

 

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Wie das Sicher-Stark-Team mit Kindern für mehr Selbstbewusstsein trainiert. Mehr Selbstbewusstsein bietet Kindern Schutz.

Wenn sich ein Kind unwohl oder bedrängt fühlt, kann es sich um so besser wehren, je selbstsicherer es ist. Die Euskirchener Sicher-Stark-Initiative will daher mit einem abwechslungsreichen Trainingsprogramm Kindern ihre Stärken bewusst machen und die Entwicklung von Kita-Kinder und Grundschulkinder stärken.

„Lass mich los!“ fordert die 7-jährige Jana. Doch das Mädchen ihr gegenüber reagiert nicht. Jana wird lauter und energischer. „Ich will nicht, dass du mich anfasst!“ ruft sie laut, befreit ihren Arm aus dem Klammergriff der anderen – und grinst stolz. Denn die gleichaltrigen Kinder um Jana und ihre vermeintliche Kontrahentin Katharina applaudieren: Die zwei Freundinnen haben ihnen anschaulich demonstriert, was sie tun können, wenn sie jemand gegen ihren Willen berührt oder festhält.

 

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Selbstbewusstsein bietet Schutz

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder für den Umgang mit solchen Situationen zu wappnen ist ein Ziel des Selbstbehauptungskurses des Sicher-Stark-Teams aus Euskirchen, an dem Jana und Katharina eine Woche lang teilnehmen. Fünf Nachmittage kommen Ralf Schmitz, führender Experte in der Gewaltprävention an Grundschulen, und Angelika Stabenow, Pädagogin , dafür nach Solingen, um in einer Schule 30 Erst- und Zweitklässler zu trainieren.

Neben Befreiungsstrategien gehören einfache Selbstverteidigungstechniken zum Kursprogramm. Bei der Umsetzung wird es turbulent im Saal. Mit Händen und Füßen gehen die Lehrlinge kräftig gegen die Schlagpolster an, die ihnen das Trainerduo entgegenhält. Schmitz und Stabenow ermuntern die kleinen Angreifer, dabei laut zu schreien – so, wie sie es im „Schrei- und Stimmtraining“ zuvor geprobt hatten. Denn auch die eigene Stimme ist in Bedrängnissituationen ein wirksames Verteidigungsmittel.

Selbstbewusstsein bietet Schutz

„Wir trainieren mit Kindern ab fünf Jahren, wie sie Grenzüberschreitungen erkennen und sich in Gefahrensituationen verhalten können“, erklärt Ralf Schmitz der früher mit SEK und GSG9 trainiert hat. Vermehrte Meldungen über Fälle, in denen Kinder Opfer von Übergriffen und Gewalt wurden, ließen den ehemaligen Polizeibeamten vor 20 Jahren die Sicher-Stark-Initiative mitgründen. Seitdem haben Schmitz und das interdisziplinäres Expertenteam mit über 500.000 Kindern und Eltern gearbeitet: „Wir zeigen ihnen vor allem, wo ihre Stärken liegen und wie sie sich mit einfachen Mitteln wirkungsvoll zu wehren vermögen. Wenn ihnen bewusst wird, dass sie sich behaupten können, stärkt das ihr Selbstbewusstsein – und selbstbewusste Kinder werden seltener von potenziellen Straftätern behelligt.“

Dabei bezieht das Präventionstraining der Euskirchener das engere soziale Umfeld mit ein. „Es gehört zu den größten Problemen, dass Kinder sich Bekannten gegenüber nicht trauen, etwas abzulehnen. Oder es zu signalisieren, wenn ihnen eine Berührung unangenehm ist“, weiß Angelika Stabenow. „Bei uns lernen sie, dass sie sich in entsprechenden Situationen abgrenzen dürfen, auch gegenüber Autoritätspersonen.“ Auf entsprechende Situationen und Strategien gehen die Trainer mit den Grundschülern in Handpuppengeschichten ein, mit Filmen, praktischen Übungen und Rollenspielen.

Für alle Fälle gerüstet

Ein spezieller Bestandteil des Sicher-Stark-Programms ist der „Gefahrenparcours“. Geschulte Sicher-Stark-Mitarbeiter, die „Dummies“, stellen im Freien mögliche Situationen nach: Sie laden die Kinder ein, zu ihnen ins Auto zu steigen, wollen sie auf dem Spielplatz zu etwas überreden oder kommen ihnen bei der Nachhilfe zu nah. Die Kitakinder und Grundschüler können jetzt verschiedene Abwehrstrategien erproben. Eine versteckte Kamera filmt sie dabei. So können Präventionstrainer, Dummies und Kinder anschließend die Szene mit ihnen besprechen. „Die Kinder lernen dabei, Situationen einzuschätzen und das im Kurs Gelernte anzuwenden“, erklärt Ralf Schmitz. „Und sie erleben, dass sie sich im Ernstfall erfolgreich widersetzen können.“

Meistens buchen Kita, und Grundschulen die Kurse des bundesweit aktiven Sicher-Stark-Teams. Aber auch Vereine oder Privatpersonen interessieren sich für das Angebot. So engagierte sich in Solingen der Vater der 7-jährigen Jenny: „Ich wollte etwas anregen, was Kinder fit fürs Leben macht, und stieß auf den Sicherheitskurs. Die Schule konnte ihn leider nicht umsetzen. Aber das Interesse anderer Eltern war groß und wir konnten privat eine Woche organisieren.“ Eltern beurteilen das Training positiv: „Meine Tochter meinte immer, sie könne nicht laut schreien“, sagt zum Beispiel die Mutter von Alina. „In der Gruppe hat sie durch den Ansporn der anderen erlebt: Es geht doch.“ Viele Eltern und Lehrer beobachten zudem, dass die Kinder nach einem Sicherheitskurs auch in anderen sozialen Bereichen und in der Schule selbstbewusster auftreten.

Selbstbewusstsein bietet Schutz

 

 

 

 

 

 

 

Ganz schön stark

Jana, Katharina und ihre 28 Mitstreiter erleben in der letzten Übung schließlich noch einmal hautnah den Kursleitsatz „Du bist stärker, als du denkst“. Selbstbewusstsein bietet Schutz. Die Aufgabe lautet, mit der Handkante ein drei Zentimeter dickes Holzbrett zu zerschlagen. Ob das klappt? Die kleinen Teilnehmer schwanken zwischen Zweifel und Neugier. Doch ob beim ersten Versuch oder nach mehreren Anläufen – am Ende kann jeder Junior zwei Bretthälften einsammeln, signieren und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Die Begeisterung und die Freude über den eigenen Erfolg sind groß. Und der 6-jährige Max bringt auf den Punkt, was das Sicher-Stark-Team kleinen Kindern vermitteln möchte: „Ich hätte nicht gedacht, das ich so etwas kann. Das fühlt sich echt toll an!“

Selbstbewusstsein bietet Schutz

Weitere Informationen und Kontakt zum Team unter www.sicher-stark.de

Wie Kinder stark machen?

Wie Kinder stark machen?

Euskirchen. Alle Eltern wünschen sich sichere und starke, selbstbewusste Kinder. Sie sollen ihr Leben meistern und  voller Vertrauen in sich und die Welt haben und mit allen Widrigkeiten gut umgehen können.

Wie kann man Kinder stark machen ?

Die soziale Initiative Sicher-Stark beschäftigt sich seit 15 Jahren mit diesen Fragen und hilft Kindern starke Persönlichkeiten zu werden. Ein Kurs in Frankfurt am 11.06.2016 in dem Montessori Kinderzentrum beschäftigt sich, mit der Frage, wie Eltern das Selbstwertgefühl ihrer Kinder stärken, damit sie zu einer sicheren und starken Persönlichkeit heranreifen können. In dem Sicher-Stark-Kurs werden nicht nur die Eltern geschult, sondern auch die Kinder.

In dem Kurs lernen Mütter und Väter, was sie gegen Missbrauch tun können und wie sie Ihr Kind richtig vor den Gefahren schützen können. Lehrgangsleiter ist der erfahrene Missbrauchsexperte Ralf Schmitz. Er zeigt wie Kinder stark gemacht werden, dass Kinder Unterstützung in den täglichen Aufgaben benötigen – Wärme, Zuwendung, Aufmerksamkeit und viel Lob, damit ihre Töchter und Söhne zu ausgeglichenen, selbstbewussten Menschen werden können.

Wie Kinder stark machen – Tipps und Tricks auf der Homepage –

 

Wie Kinder stark machen?

Wie Kinder stark machen? Die Sicher-Stark-Kurse helfen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch außergewöhnliche Rollenspiele werden Kinder stark!

Die Kinder-stark-mach-Kurse laufen seit über 20 Jahren bundesweit in Kitas und Grundschulen

und es wurden bereits mit dem Präventionskonzept über 500.000 Kinder

und Eltern geschult. Es ist wichtig Kindern in jungen Jahren, Verhaltenstipps zu vermitteln, damit sie das Leben gut meistern können. Auf der Homepage von Sicher-Stark

findet man viele solcher Tipps. Es ist einer der beliebstesten Websiten im Netz, die von Eltern und Lehrkräfte häufig besucht werden.

Wie  Kinder stark machen?

Sicher-Stark ist bekannt durch zahlreiche Fernsehauftritte, Hörfunk und Zeitungsberichte, arbeitet mit einem einzigartigem Präventionskonzept, in dem ausgebildete Pädagogen, Psychologen, Therapeuten und ehemalige Polizeibeamte in ganz Deutschland Sicher-Stark-Kurse und Vorträge umsetzen, die Kindern in inszeniert realitätsnahen Rollenspielen die Gefahren des Alltags und des Internets aufzeigen und ihnen wirkungsvolle Tricks zur Selbstverteidigung beibringen.

 

Einladung zum Elternkurs – Eltern-Webinar , Kinder im Netz schützen

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Die Online-Elternkurse sind die ideale Möglichkeit dafür.

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Bei dem letzten Eltern-Webinare haben bereits über 600 Teilnehmer (Lehrkräfte ,Eltern) teilgenommen. Die Elternkurse / Eltern-Webinare  und Kinder-Kurse werden von überall angeschaut und helfen Kinder zu schützen.

Diesmal hat die Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark den Elternkurs / das Eltern-Webinar
aufgezeichnet und kann für einen kleinen Unkostenbeitrag
diese abgeben.

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In diesen Aufzeichnungen, die mit teilnehmenden Eltern und Lehrkräften stattgefunden hat, werden Sie in den Mittelpunkt gestellt.

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Ralf Schmitz, führender Sicherheitsexperte an Grundschulen, ihr sein über 20-jähriges Wissen und ihre Erfahrung und Insider weiter.

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Im Kurs gibt es Tracks für unterschiedliche Wissensstufen.

Die Themen umfassen unter anderem

  • welche Apps sind für Kinder geeignet
  • die 500 besten und sichersten Kinderseiten
  • die neuste Maleware und wie schütze ich mich richtig
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