Häusliche Gewalt – und wer denkt an die betroffenen Kinder?

Die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt ist 2019 weiter gestiegen. Häusliche Gewalt – und wer denkt an die betroffenen Kinder? Laut der Erhebung des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im vergangenen Jahr 141.792 Menschen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt.

Heute stellte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey die Daten mit BKA-Chef Holger Münch in Berlin vor.

Dem Bericht zufolge kamen im Jahr 2019 insgesamt 149 Menschen durch Gewalt ihres Partners zu Tode. Davon sind 117 Opfer weiblich. Addiert man alle Fälle von versuchtem und vollendetem Mord oder Totschlag, kommt die Polizei sogar auf 394 Personen.

Die statistisch erfassten Delikte umfassen versuchte und vollendete Gewalt, Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, Bedrohung, Stalking, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution. Am häufigsten werden die Opfer von ihren Partnern vorsätzlich körperlich misshandelt – laut BKA gab es im vergangenen Jahr 86.812 Fälle einfacher Körperverletzung, das sind über 60 Prozent der angezeigten Fälle.

Häusliche Gewalt - und wer denkt an die betroffenen Kinder?

Häusliche Gewalt – und wer denkt an die betroffenen Kinder?

Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe e. V. erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass in knapp 50 % der Fälle, in denen die Polizei wegen häuslicher Gewalt gerufen wird, Kinder vor Ort waren. Wohlgemerkt, die Fälle, in denen die Polizei gerufen wurde und es wurden nur solche gezählt, die dann auch tatsächlich vor Ort waren. Insgesamt dürften daher erheblich mehr Kinder unmittelbar oder mittelbar durch die Gewalt betroffen sein.

Becker fordert, dass in allen Fällen, in denen die Polizei gerufen wird, von ihr verbindlich durch einen Melderegisterabgleich zu klären ist, ob Kinder zum Haushalt gehören, ganz gleich ob sie vor Ort angetroffen werden oder nicht. Und in derartigen Fällen ist ausnahmslos das Jugendamt zu informieren, um danach zu prüfen, inwieweit diese Kinder besonderer Hilfe bedürfen. Denn nicht selten übernehmen Jungen die miterlebte Gewaltbereitschaft vom Täter und Mädchen aus derartigen Beziehungen suchen sich als Erwachsene nicht selten gewaltbereite Partner und so leben selbst nur mittelbar betroffene Kinder oftmals das fort, was sie als Kinder vorgelebt bekamen.

Darüber hinaus fordert Becker höhere Aufnahmekapazitäten für Kinder von Gewalt betroffener Frauen in den viel zu wenigen Frauenhäusern in Deutschland.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Das Bundeskabinett hat auf seiner 117. Sitzung am 21.10. den Gesetzentwurf zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder beschlossen. Damit ist der weitere dazugehörige parlamentarische Weg frei, so dass wir zunehmend davon ausgehen können, dass es Bundesjustizministerin Lambrecht gelingen wird, ihr gegebenes Wort zu halten.

Höhere Strafen sind natürlich nicht die alleinige Lösung, aber sie sind ein wichtiges Signal für unsere Gemeinschaft, für die Täter und ein ganz wichtiger Akt der Wertschätzung denjenigen gegenüber, bei denen die Tat nicht verhindert werden konnte

Die Deutsche Kinderhilfe e.V. hätte in diesem Zusammenhang eine gleiche logische Anpassung, bei der so genannten Kindesmisshandlung gesehen, aber der Gesetzesentwurf geht „nur“ auf sexualisierte Gewalt ein.

Wir freuen uns dennoch über diesen Gesetzesentwurf. Mögen ihm auf seinem weiteren Weg keine Steine in den Weg gelegt werden, denn es geht um unsere Kinder und ihren Schutz.

So sehen die wesentlichen Nachbesserungen im Entwurf aus:

Verschärfungen des Strafrechts:

„Sexualisierte Gewalt gegen Kinder“: Die Straftatbestände des sexuellen Missbrauchs von Kindern sollen mit diesem Begriff gesetzlich neu bezeichnet werden, um das Unrecht der Taten klar zu beschreiben.

Der Grundtatbestand der sexualisierten Gewalt gegen Kinder soll künftig ein Verbrechen sein, mit einem Strafrahmen von einem Jahr bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe (bisher als Vergehen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bedroht).

Die Verbreitung, der Besitz und die Besitzverschaffung von Kinderpornografie sollen zum Verbrechen hochgestuft werden. Für die Verbreitung von Kinderpornografie sieht der Entwurf eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren vor (bisher drei Monate bis fünf Jahre).

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Der Besitz und die Besitzverschaffung sollen mit Freiheitsstrafen von einem Jahr bis zu fünf Jahren geahndet werden (bisher bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe).

Das gewerbs- und bandenmäßige Verbreiten soll künftig mit Freiheitsstrafe von zwei bis 15 Jahren geahndet werden können (bisher sechs Monate bis zehn Jahre).

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder

Taten mit oder vor Dritten: Die §§ 174 bis 174c StGB (sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und in Abhängigkeitsverhältnissen) sollen um Handlungen mit oder vor Dritten erweitert werden.

Verjährung: Bei der Herstellung kinderpornografischer Inhalte, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, soll die Verjährungsfrist erst mit Vollendung des 30. Lebensjahrs des Opfers beginnen.

Prävention und Qualifizierung der Justiz:

Qualifikationsanforderungen für Familien- und Jugendrichterinnen -richter, Jugendstaatsanwältinnen und Jugendstaatsanwälte sowie Verfahrensbeistände von Kindern sollen gesetzlich geregelt und damit konkreter und verbindlicher gefasst werden.

Die persönliche Anhörung von Kindern in Kindschaftsverfahren soll – unabhängig von ihrem Alter – grundsätzlich vorgeschrieben werden. Um Kindern und Jugendliche umfassend zu schützen, sollen die Fristen für die Aufnahme von relevanten Verurteilungen in erweiterte Führungszeugnisse erheblich verlängert werden.

Effektive Strafverfolgung:

Bei schwerer sexualisierter Gewalt gegen Kinder soll die Anordnung von Untersuchungshaft unter erleichterten Voraussetzungen möglich sein. Eine Telekommunikationsüberwachung soll künftig auch bei Ermittlungen wegen Sichverschaffens oder Besitzes von Kinderpornografie möglich sein.

Onlinedurchsuchung: Bei sämtlichen Formen der schweren sexualisierten Gewalt gegen Kinder sowie der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte soll künftig eine Onlinedurchsuchung angeordnet werden können.

Sicher-Stark-Training für Vereine und Fußballverbände

Sicher-Stark-Training für Vereine und Fußballverbände

„Geh nie mit einem Fremden mit!“ 

„Lass dich nicht ansprechen“ oder „Geh mit niemandem mit“ – diese Sätze sagen Eltern ihren Kindern oft. Und doch werden viele Minderjährige immer wieder Opfer von sexueller Gewalt oder Straftaten.

Deshalb sind Sicher-Stark-Trainings für Vereine und Fußballverbände so wichtig.

Wie man Kinder davor bewahrt, Opfer zu werden!

Wenn Kinder plötzlich spurlos verschwinden, stockt allen der Atem. Das Schlimmste wird befürchtet, denn sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen kann fast überall und jederzeit geschehen. Kinder lassen sich leicht verschleppen und weglocken.

Dies beweisen die Sicher-Stark-Experten jede Woche in den Sicherheits-Schulungen.

Sicher-Stark-Training für Vereine und Fußballverbände

Sicher-Stark-Training für Vereine und Fußballverbände

 

 

 

Kinder auf dem Fußballplatz schützen!
Das kann auf dem Schulweg passieren, auf dem Spielplatz oder auch im Sportverein, auf dem Fußballplatz.
Das Sicher-Stark-Team hilft Fußballverbänden und Vereinen seit vielen Jahren, in realitätsbezogenen Rollenspielen, Gefahren zu erkennen und zu verhindern.  In dem Sicher-Stark-Training wird auf dem Fußballplatz gezeigt, wie leicht es ist, ein Kind aus der vertrauten Gruppe zu lösen und es unter einem Vorwand vom Vereinsgelände zu locken.
In fast allen Fällen gelingt es den hochqualifizierten Präventionsexperten.
Das Kind geht mit einem Fremden sogar unter den Blicken der Mitspieler oder auch des Fußballtrainers mit.

Im Anschluss an diese Demonstration erfolgt ein intensives Präventionstraining mit den Kindern.

Im Mittelpunkt steht dabei, wie sich die Mädchen und Jungen in möglichen Gefahren Situationen richtig verhalten sollen. Die Sicher-Stark-Prävention-Experten ermutigen die Kinder, auf ihr Bauchgefühl zu hören.

Sollte sich ein mulmiges Gefühl einstellen, können die Kinder sich nicht mehr sicher sein, dass ihnen nichts passiert. Sie lernen, auf ihr Bauchgefühl zu hören und sich verbal und körperlich zu wehren.

Sicher-Stark-Training für Vereine und Fußballverbände

Sicher-Stark-Training für Vereine und Fußballverbände

 

 

Hier sehen Sie eine Beispielentführung auf dem Fußballplatz!
Schauen Sie sich den Fernsehbericht an.
Daher ist es wichtig, die Selbstsicherheit und Selbstbehauptung zu stärken.
Durch das Training erhalten die Kinder mehr Sicherheit gegen die alltäglichen Gefahren.
Das Sicher-Stark-Training ist für Kinder ab fünf Jahren konzipiert worden.
Die Schulungen werden nach der Orientierungshilfe des Deutschen
Fußball-Bunds “Kinderschutz im Verein” durchgeführt.
Das Sicher-Stark-Training zielt insbesondere auf die besonderen Gegebenheiten des Vereins und dessen Vereinsmitglieder ab.
Zum Beispiel werden folgende Fragen geklärt:
  • Worauf muss ich auf dem Weg zum Sportplatz achten?
  • Wer darf mich am Sportplatz abholen?
  • Wer darf in die Umkleidekabine?
  • Was dürfen Trainer/innen?
  • Wer darf ggf. mit mir duschen?
  • Wer darf mich anziehen?
  • Wo kann ich Hilfe bekommen?
  • Gibt es Notinseln?
  • Gibt es einen Kinderschutzbeauftragten im Verein?
  • u. a.

Es können nicht nur Eltern und Kinder geschult werden, sondern in externen Seminaren auch Betreuer und Trainer.

Kosten: individuelle  Anfrage an die Bundesgeschäftsstelle stellen.

Dauer: 4 Stunden + 2 Stunden Auf-/ Abbau oder individuell in der Fußballtrainingszeit + ggf. Fachkräftefortbildungen (Übungsleiter und Trainer im Verein).

Termine: nach Vereinbarung

Sicher-Stark-Team macht Kinder in Darmstadt stark

Sicher-Stark-Team macht Kinder in Darmstadt stark

Darmstadt/Euskirchen (JN) Diesmal wurde das Sicher-Stark-Team in Darmstadt gerufen, um Kinder stark zu machen. Was für die Kids tun, Kinder vor Gewalt und Missbrauch schützen, das waren die Beweggründe der Mutter Jacqui Reibold. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Sicher-Stark-Teams organisierte Reibold einen Sicher-Stark Wohnzimmer-Schnupperkurs für ihre 20 Kinder und die 40 Freundinnen und Freunde.

Sicher-Stark-Team macht Kinder in Darmstadt stark

Sicher-Stark-Team macht Kinder in Darmstadt stark

Sicher-Stark-Team macht Kinder in Darmstadt stark

Doch heute steht nicht Toben auf dem Plan, sondern Felix und Lara. Die beiden Handpuppen werden von den Sicher-Stark Experten zum Kennenlernen und zum Aufbau von Vertrauen bei den Kindern eingesetzt. Die Kinder hätten ein ganz besonderes Verhältnis zu den beiden, berichtet der Sicherheitsexperte Ralf Schmitz. „Die Kinder sprechen mit Felix und Lara über ihre Erlebnisse und Gefühle, nicht mit den Erwachsenen, die die Puppe eigentlich führen“, ergänzt Schmitz.

Praxisorientierte Kursinhalte

Es ist ein Sonntag. Die Herbstsonne scheint auf einen grauen Kombi, der sich einem Jungen nähert. Das Fahrzeug hält an, lässt das Fenster herunter und spricht den kleinen Dennis an. Dann geht alles ganz schnell, die Tür geht auf, ein Mann zerrt den Jungen in sein Auto. Was hier nach einer schrecklichen Kindesentführung aussieht, ist in Wirklichkeit ein Übungsszenario für die Kinder. Der Mann im Auto ist ein Sicher-Stark Experte und möchte damit zeigen, welche Tipps und Tricks es gibt, um sich selbst vor solchen Gefahrensituationen zu schützen. Kratzen, beißen, schreien und weglaufen – alles ist erlaubt um einen Angreifer abzuwehren. „Die Kinder gehen nicht unvorbereitet in eine solche Übung“, weiß der führende Präventionsexperte Schmitz zu berichten.

Spannender und lehrreicher Tag

Nach vier Stunden Schnupperkurs mit praxisorientierten Rollenspielen und verschiedenen theoretischen Lehrinhalten ist Schluss. Schluss für heute, nicht aber für die Zukunft. Denn in einem sind sich Eltern und Kinder einig, „das müssen wir wiederholen!“.

KINDER IN KÖLN WERDEN STARK GEMACHT!

Sicher-Stark-Veranstaltungen in der Grundschule an der Berrenrather Str.

1994 wurde das Sicher-Stark-Team ins Leben gerufen. Seitdem werden jede Woche in Deutschland Sicher-Stark-Kurse für Eltern, Kinder und Lehrkräfte durchgeführt. So auch in Köln.

Kinder in Köln werden sicher und stark gemacht!

Zum wiederholten Male hat die Ausrichterin, Simone Hellmann, die sich seit Jahren in der Kölner Grundschule für den Kinderschutz einsetzt, die Sicher-Stark-Experten nach Köln eingeladen. Am 19.09.2020 wurden 2 Gruppen von dem führenden Gewaltpräventionsexperten Ralf Schmitz geschult.  Nach einer Einheit mit Kennenlernspielen stand eine theoretische Einheit für Erst- und Zweitklässler auf dem Programm. Mit Hilfe eines kindergerechten Lehrfilms werden die Kinder optimal auf die nachfolgenden Praxisübungen vorbereitet. Die praxisorientierten Rollenspiele helfen,

KINDER IN KÖLN WERDEN STARK GEMACHT!

KINDER IN KÖLN WERDEN STARK GEMACHT!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder auf potentielle Gefahrensituationen vorzubereiten – denn diese lauern überall.

Auf dem Heimweg von der Schule, auf dem Spielplatz mit Freunden, im Bekanntenkreis – die aktuellste BKA-Statistik aus dem Jahr 2019 zeichnet ein düsteres Bild. „Wir arbeiten bereits seit Jahren mit den Experten des Sicher-Stark-Teams zusammen und schätzen die vielen nützlichen Tipps zur Gewaltprävention, so Ausrichterin Simone Hellmann. Daher war es für uns eine Selbstverständlichkeit, auch dieses Jahr wieder den Sicher-Stark-Schnupperkurs an unserer Schule durchzuführen.

So ungewiss die Zeiten, in den wir leben trotz Corona auch sind, eines wird Bestand haben, „dass wir das Sicher-Stark-Team auch nächstes Jahr wieder einladen werden“, ergänzt Simone Hellmann.

„Kinder stark machen“

Neben der aktiven Schulung der Kinder gab es während der Sicher-Stark-Veranstaltung auch immer wieder Tipps und Hinweise für die Eltern. Wer Interesse hat, findet auf der Homepage www.sicher-stark-team.de viele weitere Hintergrundinformationen von den Profis   gegen Kindesmissbrauch, Gewalt, Mobbing, Übergriffe und Internetgefahren.

Hintergrund:

Die Sicher-Stark-Initiative ist eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention in Kitas und Grundschulen. Sie steht für moderne zielgerichtete Kommunikation und erstklassige Präventionsexperten.  In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zu dem sensiblen Bereich Kinderschutz geht.

Mit pädagogisch und polizeilich geschulten Experten  führt das Sicher-Stark-Team deutschlandweit Präventionskurse, Fachkräftefortbildungen,   Webinare und Vorträge für Kinder durch und leistet somit
seinen Beitrag zum Kinderschutz.

Über 500.000 Kinder, Eltern und Fachkräfte nutzen bereits das deutschlandweite Kinderpräventionskonzept von Sicher-Stark.

 

Die Kleinen stark machen!

Die Kleinen stark machen!

Minfeld/Euskirchen (JN) Was für die Kids tun, Kinder vor Gewalt und Missbrauch schützen, das waren die Beweggründe der Mutter und Ausrichterin Isabel Auth. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten des Sicher-Stark-Teams organisierte Auth einen Sicher-Stark Wohnzimmer-Schnupperkurs für ihre 20 Kinder und die 40 Eltern und Großeltern.

Doch heute steht nicht Toben auf dem Plan, sondern Felix und Lara. Die beiden Handpuppen werden von den Sicher-Stark Experten zum Kennenlernen und zum Aufbau von Vertrauen bei den Kindern eingesetzt. Die Kinder hätten ein ganz besonderes Verhältnis zu den beiden, berichtet Sicher-Stark-Expertin Angelika Stabenow. „Die Kinder sprechen mit Felix und Lara über ihre Erlebnisse und Gefühle, nicht mit den Erwachsenen, die die Puppe eigentlich führen“, ergänzt Stabenow, die bereits seit über 10 Jahren Präventionskurse durchführt.

Die Kleinen stark machen!

Die Kleinen stark machen!

Praxisorientierte Kursinhalte

Es ist ein Sonntag. Die Herbstsonne scheint auf einen grauen Kombi, der sich einem Jungen nähert. Das Fahrzeug hält an, lässt das Fenster herunter und spricht den kleinen Jungen an. Dann geht alles ganz schnell, die Tür geht auf, ein Mann zerrt den Jungen in sein Auto. Was hier nach einer schrecklichen Kindesentführung aussieht, ist in Wirklichkeit ein Übungsszenario für die Kinder. Der Mann im Auto ist ein Sicher-Stark Experte und möchte damit zeigen, welche Tipps und Tricks es gibt, um sich selbst vor solchen Gefahrensituationen zu schützen. Kratzen, beißen, schreien und weglaufen – alles ist erlaubt, um einen Angreifer abzuwehren. „Die Kinder gehen nicht unvorbereitet in eine solche Übung“, weiß Angelika Stabenow zu berichten.

Spannender und lehrreicher Tag

Nach vier Stunden Schnupperkurs mit praxisorientierten Rollenspielen und verschiedenen theoretischen Lehrinhalten ist Schluss. Schluss für heute, nicht aber für die Zukunft. Denn in einem sind sich Eltern und Kinder einig: „Das müssen wir wiederholen!“.

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

Kinder vor Missbrauch, Gewalt und Mobbing schützen!

Der Präventionsexperte Ralf Schmitz, der sich seit über 25 Jahren gegen Kindesmissbrauch, Gewalt und Mobbing einsetzt, ist am 01.08.20 wieder in Magstadt und schult Kinder und deren Eltern. Ralf Schmitz verfügt über langjährige Trainingserfahrung mit der Polizei, setzt sich seit Jahren deutschlandweit für den Kinderschutz ein und ist jede Woche an einer anderen Grundschule oder Kita tätig.

Der Gesamtelternbeitrat der Magstadter Kindergärten hat das Expertenteam von Sicher-Stark eingeladen.

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

Auf der Internetseite von Sicher-Stark werden nicht nur Sicher-Stark-Kurse zum Kinderschutz angeboten, sondern auch seit Jahren Fachkräfte-Fortbildungen, Vorträge, Internethacking- und Sicherheits-Webinare durchgeführt. Am bundesweiten Kinderpräventionsprojekt konnten so bereits über 500.000 Kinder und Eltern teilnehmen – mit beachtlichen Erfolgen. Das Präventionskonzept wurde von Doktoren, Pädagogen, Psychologen, Therapeuten, Ärzten und Polizeibeamten entwickelt.

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

Magstadt – unterstützt Sicher-Stark-Kurse für sichere und starke Kinder!

Gewaltpräventionskurse – Sicher-Stark-Kurse in Magstadt

Die Ausrichterin möchte in Magstadt die Sicherheit der Kinder in der Region erhöhen, um mögliche Übergriffe und Missbrauchsfälle zu vermeiden. Hierzu sucht der Gesamtelternbeirat immer Sponsoren und Firmen in der Region, die (mit)helfen.

Leider war die Schulleitung so kurzfristig nicht in der Lage, das Präventionsprojekt für alle Schüler umzusetzen, sodass Eltern selbst die Initiative ergriffen.
Prominente und Politiker wie Ursula von der Leyen haben die Arbeit vom Sicher-Stark-Team bereits deutschlandweit unterstützt.

Sicher-Stark-Kurse zur Gewaltprävention an Grundschulen und Kitas!

 

Sicher-Stark – der Name ist Programm, denn die Initiative macht Kinder sicher und stark, um so vor gewaltsamen Übergriffen und sexuellem Missbrauch zu schützen – aber auch gegen Mobbing und Internetgefahren.

 

Gewaltpräventionskurse – Sicher-Stark-Kurse in Magstadt

Kinder müssen frühzeitig lernen, ihre eigenen Bedürfnisse mitzuteilen und auch das Nein-Sagen muss geübt werden. Es muss ein Respekt einflößendes und selbstbewusstes „Nein“ sein, das die Kinder in Magstadt lernen. In diesen speziellen Gewaltpräventionskursen erfahren Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren, wie sie sich in kritischen Situationen richtig verhalten sollen. Neben ausgesuchten kindgerechten Selbstverteidigungstechniken bilden Rollenspiele und Übungen auf dem Spielplatz den Schwerpunkt der Kurse.

Nein-Sagen kann man lernen!

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

Kinder werden in Magstadt stark gemacht!

 

Wer sich an Minderjährigen vergreifen will, sucht sich zumeist Kinder aus, die schüchtern und ängstlich wirken und sich Erwachsenen ohne Widerspruch unterordnen.

Gewaltpräventionskurse – Sicher-Stark-Kurse in Magstadt

Die Sicher-Stark-Kurse für Kinder können nur dann erfolgreich sein, wenn parallel zu den Kursen im Elternhaus eine präventive Erziehung stattfindet und Fachkräfte ständig zu dem sensiblen Thema geschult werden. Hierzu ergibt es Sinn, dass die Eltern auch bei den Sicher-Stark-Veranstaltungen anwesend sind, um Tipps und Tricks von dem Gewaltpräventionstrainer Ralf Schmitz zu erhalten.
Die Stadt Magstadt bietet den Eltern seit Jahren auch regionale Angebote an, aber in diesem Jahr können die Eltern ihre Kinder zusätzlich von einem hochkarätigen Experten schulen lassen.

„Wir haben uns genau deshalb das Sicher-Stark-Team als Partner ausgesucht, um die besondere Mischung des Programms an einem Projekttag im Rahmen eines einmalig geförderten Pilotprojektes bekannter zu machen“, erklärt Ausrichterin Kerstin Andre.

Auch die anderen Eltern sind angetan von dem Kinderpräventionsprojekt:

„Die Kinder entdecken ihre eigenen Stärken und ihr selbstbewusstes Auftreten schützt sie vor gewaltsamen Übergriffen. Das ist praktische Präventionsarbeit!“

 

Die Sicher-Stark-Kurse finden in der Sporthalle 2, Stuttgarter Straße, am Samstag und Sonntag statt.

Viele weitere Info-Tipps für Eltern, um Kinder vor Gewalt zu schützen, gibt es auf der Homepage der Bundesgeschäftsstelle.

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Schauen Sie nicht weg. Gerade nach dem neusten Missbrauchsfall in Münster sollten Sie aktiv werden. Wie Sie beim Verdachtsfall auf Kindesmissbrauch helfen können, zeigt Ihnen die www.Sicher-Stark.de Seite im Netz.

Durch die Isolation während der Coronakrise sind viele Kinder in noch größerer Gefahr vor familiärer Gewalt und sexuellem Missbrauch. Helfen Sie und bringen Sie Verdachtsfälle auch zur Anzeige. Nur so schützen Sie die Kinder.

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

„Auch sexueller Missbrauch ist eine Pandemie, eine Pandemie mit dramatischem Ausmaß“, mahnt der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig. Der Kampf dagegen und für den Kinderschutz dürfe auch in der Corona-Krise nicht vernachlässigt werden.

Wochenlang waren Kitas und Schulen aufgrund des Corona-Virus geschlossen und die meisten Kinder mit ihren Familien zu Hause. Jetzt öffnen langsam wieder die Kitas und Schulen.

„Durch die Isolation sind viele Kinder leider in noch größerer Gefahr vor innerfamiliärer Gewalt“, warnt das Sicher-Stark-Team.

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Jetzt sind ErzieherInnen und LehrerInnen gefordert, genau hinzuschauen und, sobald Anzeichen beim Kind festgestellt werden, zu handeln und die Aktionskette zu informieren.

Noch besser ist es, einmal im Jahr die präventiven Sicher-Stark-Veranstaltungen in den Einrichtungen für die Kinder durchzuführen, um Sie zu schützen, damit Schlimmeres verhindert werden kann.

Kinderschutz-Experten helfen!

Viele Kinderschutz-Experten sind in der aktuellen Corona-Krise in höchster Sorge um das Wohl vieler tausend Kinder. Familien sind lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation. Für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden.

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Helft Kindern und schaut nicht weg!

Die Sicher-Stark-Organisation ruft dazu auf, gerade jetzt auf Kinder zu achten, die in den vergangenen Wochen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen wenig sichtbar waren.

Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen findet täglich, real und überall statt, weiß das Sicher-Stark-Expertenteam zu berichten. Die meisten Fälle bleiben unerkannt und werden auch nicht zur Anzeige gebracht. Deshalb ist es so wichtig, dass Personen aus dem Umfeld von Kindern handeln, wenn sie einen Verdacht haben oder sich Sorgen um ein Kind machen. Auf der Sicher-Stark.de Homepage gibt es deshalb auf ein paar hundert Seiten viele kostenlose Tipps, wie Sie aktiv helfen können und Präventionskurse durchführen können.

Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Hilfsbereite Erwachsene finden auf den Sicher-Stark-Seiten   unter anderem Flyer und Plakate, die sie ausdrucken und in ihrem Umfeld verbreiten und aufhängen können, um so die entsprechenden Hilfsangebote nahezubringen. Auch vorbereitete Statements zum Teilen auf den Sozialen Kanälen, um auch Freunde und Bekannte auf das Thema aufmerksam zu machen, stehen zum Download bereit und ein Präventionspodcast rundet das Angebot ab.

Für Jourrnalisten, Blogger, Redaktionen gibt es eine ausführliche Pressemappe

unter  https://www.sicher-stark-team.de/pressemappe-fuer-journalisten.cfm

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland!

Hörbuch kann helfen, Kinder zu schützen!

Peggy, Jenisa, Janina und jetzt Jaden – wenn Kinder Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, ist die öffentliche Anteilnahme besonders groß.

September 2007: Die acht Jahre alte Jenisa aus Hannover verschwindet. Kleidung und Schuhe werden rund 20 Kilometer von ihrem Elternhaus entfernt gefunden.

Der jetzt im Fall Dano festgenommene Mann war damals in Untersuchungshaft. Der Verdacht gegen ihn hatte sich aber nicht erhärtet.

Januar 2008: Die Leiche der achtjährigen Kardelen wird am Möhnesee im Sauerland (Nordrhein-Westfalen) entdeckt. Der Täter hatte das Kind missbraucht und erstickt. Ein verdächtiger Nachbar der Familie wird in der Türkei festgenommen und 2008 zu lebenslanger Haft verurteilt.

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Juli 2009: Polizisten finden die Leiche der neunjährigen Corinna aus Eilenburg (Sachsen) in einem Nebenarm der Mulde. Das Kind fiel einem Sexualverbrechen zum Opfer. Der Mörder wird im März 2010 zu lebenslanger Haft verurteilt.

September 2010: Mirco aus Grefrath (Nordrhein-Westfalen) wird entführt, missbraucht und umgebracht. Die Leiche des Zehnjährigen wird erst im Januar 2011 entdeckt. Der Täter muss lebenslang in Haft.

Juni 2011: Spaziergänger finden die Leiche der siebenjährigen Mary-Jane aus Zella-Mehlis (Thüringen). Der Täter muss lebenslang in Haft. Er hatte das Kind missbraucht, aus Angst vor Entdeckung gewürgt und bewusstlos in einen Bach gelegt. Das Mädchen ertrank.

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland!

Februar 2012: Das Landgericht Stade (Niedersachsen) verurteilt einen Pädagogen zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung. Der sogenannte Maskenmann hatte zwischen 1992 und 2001 drei Jungen ermordet und mehrere sexuell missbraucht. Der BGH bestätigt das Urteil später, hebt aber die Sicherungsverwahrung auf.

März 2013: In einem Parkhaus in Emden (Niedersachsen) wird die elfjährige Lena erwürgt aufgefunden. Nach einem Fehlgriff mit einem zu Unrecht Verdächtigten nimmt die Polizei einen psychisch gestörten Mann fest. Er wird verurteilt und auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie eingewiesen.

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Februar 2014: Die Leiche der zwölfjährigen Franziska wird in einem Baggersee bei Neuburg a. d. Donau (Bayern) gefunden. Das Mädchen wurde sexuell missbraucht. Der mutmaßliche Täter ist wegen Sexual- und Gewaltdelikten vorbestraft und war erst im Dezember 2013 aus der Haft entlassen worden.

Oktober 2015: Lebenslang für den Mörder von Jenisa, 8 Jahre, aus Hannover. Er hatte das Kind 2007 erschlagen, um sich an ihrer Familie zu rächen. Die Leiche wurde erst 2014 gefunden. Der Mann war bereits zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, weil er 2014 den fünfjährigen Dano aus Herford (Nordrhein-Westfalen) umgebracht hatte.

März 2016: Ein halbes Jahr nach dem Tod eines Achtjährigen wird dessen Onkel zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte seinen Neffen in einem Hotel bei Freiburg mit einem Messer getötet. Der Mann habe sich wegen privater Probleme umbringen und den Jungen aus Liebe mit in den Tod nehmen wollen, befand das Gericht.

Juli 2016: Wegen der Morde an den kleinen Jungen Elias, 6 Jahre, und Mohamed, 4 Jahre, verurteilt das Landgericht Potsdam einen 33-Jährigen zu lebenslanger Haft. Der Wachmann hatte die Jungen 2015 entführt, missbraucht und getötet.

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland!

Februar 2017: Weil sie einem sechsjährigen Mädchen in einem Supermarkt ein Messer in den Hals gestoßen hatte, muss eine Frau aus Baden-Württemberg in die Psychiatrie. Das Kind überlebte nur knapp.

Dezember 2018: Missbrauchsfall Campingplatz Lügde Der Missbrauchsfall Lügde ist ein Kriminalfall des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Produktion und Verbreitung von Kinderpornografie in Lügde in Nordrhein-Westfalen. Tatort war der Campingplatz Eichwald im Ortsteil Elbrinxen zwischen Anfang 2008 und der Festnahme des Haupttäters am 6. Dezember 2018. Die Staatsanwaltschaft Detmold geht von 1000 Einzeltaten innerhalb von rund 10 Jahren aus.

Juni 2019: Die Ermittler im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach müssen sich durch riesige Mengen kinderpornografischen Materials arbeiten. Hinter jedem Bild, hinter jedem Video steht ein Verbrechen, stehen Opfer. Und Täter: Die Chatgruppen, in denen die Bilder getauscht wurden, hatten bis zu 1800 Mitglieder.

Februar 2020: Der Kindesmissbrauch in Münster hat erschreckende Ausmaße. Kindesmissbrauch in der Gartenlaube.

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland

Die ermittelten Taten machen fassungslos. Aber auch das professionelle Vorgehen der Beschuldigten.

Weitere 30.000 Spuren müssen noch ausgewertet werden.

Die Sicher-Stark-Initiative will mit dem Hörbuch „Achtung! Starkes Kind!“ (ISBN: 978-3-9812954-0-5) helfen, dass solche Gewaltverbrechen nicht mehr passieren.

Hörbuch "Achtung starkes Kind!"

Hörbuch „Achtung starkes Kind!“

Chronik der Gewaltverbrechen an Kindern in Deutschland!

Die Bundesgeschäftsstelle sucht zurzeit weitere „Kinderbotschafter“, die aktiv mithelfen.

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht. Angesichts des Missbrauchsfalls in Münster dürfe man den alltäglichen Missbrauch nicht aus dem Blick verlieren. Auch in den schweren Zeiten von Corona, das sagt die Sicher-Stark-Organisation. Umso erfreulicher, dass nach dem Lockdown jetzt wieder die erste Sicher-Stark-Veranstaltung in Frankfurt bei einem Elternteil stattgefunden hat. Eingeladen hatte Mutter und Ausrichterin Bernadette Gölzhäuser.

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht

Wichtig ist im Vorfeld aktiv zu werden, denn der Missbrauchsfall von Münster ist in diesem Ausmaß wohl überall in Deutschland möglich. Deshalb ist es wichtig, Kinder sicher und stark zu machen, denn jedes Kind, was in Deutschland missbraucht wird, ist ein Kind zu viel, so Frau Gölzhäuser.

Den Kindern kam es zugute, dass in diesem Sicher-Stark-Workshop viel Praxistraining auf dem Spielplatz, auf der Straße und im eigenen Zuhause stattfand, denn die meisten Übergriffe finden noch immer im nahen Umfeld statt und nicht durch den Fremdtäter hinter der Hecke.

Deshalb gilt ganz besonders, die Kinder im Sicher-Stark-Kurs für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und aufzuklären.

Die Häufigkeit und die großen Skandalfälle von sexuellem Missbrauch im Alltag nehmen leider zu.  Sexueller Missbrauch geschieht überall. Insofern ist es besonders wichtig, die Kinder zu schulen, bevor etwas Schlimmes passiert.

Können Kinder besser geschützt werden?

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht

Kinder in Frankfurt werden sicher und stark gemacht

Kinder können auf jeden Fall besser geschützt werden. Und das fängt im Alltag an, wo wir sensibler sein können. Die Sicher-Stark-Organisation hat viele effektive Schutztipps und -tricks auf der Sicher-Stark-Homepage erarbeitet, die kostenlos runtergeladen werden können.

Die Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark empfiehlt mehr Fortbildungen für Fachkräfte durchzuführen, die bereits seit 20 Jahren angeboten werden. Deutschland hat sich verpflichtet, gewaltfreies Aufwachsen von Kindern als Nachhaltigkeitsziel zu akzeptieren, aber in der Praxis wird leider zu wenig umgesetzt.