Was macht Dein Kind im Internet?

Die Streaming-Plattform YouNow alarmiert Eltern, Politik und Sicherheitsexperten

Was macht Dein Kind im Internet?

Was macht Dein Kind im Internet?

 

Was macht Dein Kind im Internet?

Mit der Live-Streaming-Plattform „YouNow“ erobert ein neuer sozialer Dienst die Zimmer von Kindern und Jugendlichen. Anders als bei Youtube werden bei YouNow keine fertig geschnitten Filme oder Videos hochgeladen und abgespielt, vielmehr sitzen die häufig sehr jungen User vor ihrer Laptopkamera und senden live hinaus ins Web. In einem parallel laufenden Chat stellen andere Teilnehmer Fragen, die die Jugendlichen live in die Kamera beantworten. „In welche Klasse gehst du?“ und „Wie heißt du auf Instagram?“ zählen hier allerdings zu den harmloseren Fragen der anonymen Gesprächspartner. Dass hübsche junge Mädchen hier sogar ihren Wohnort, den Namen ihrer Schule oder gar intime Details verraten, ist keine Seltenheit. Vielen Eltern dürfte darüber hinaus nicht recht sein, dass häufig Einblicke in das Zimmer und damit ihre Privatsphäre live an eine unbekannt große Anzahl ihnen unbekannter User gewährt wird. Familienministerin Manuela Schwesig hat bereits reagiert und fordert YouNow auf, Kinder und Jugendliche besser zu schützen. (Quelle: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=213746.html)

Social Media im Kinderzimmer

Sicherheitsexperten wie Ralf Schmitz von der Non-Profit-Organisation Sicher-Stark kennen diese Sorgen der Eltern sehr gut. In seinen Vorträgen und Safer-Family-Kursen suchen und erhalten sie Antworten auf die Frage nach dem richtigen Umgang mit Internet, Facebook, Instagram & Co.: „Eltern müssen bereits in der Grundschulzeit mit ihren Kindern das Thema Internet ausführlich besprechen. Nur wenn die Kinder frühzeitig für Gefahren im Internet sensibilisiert werden, können sie als Jugendliche kritische Situationen rechtzeitig erfassen und mit ihnen umgehen“, erläutert Ralf Schmitz. Er hat eine Checkliste für Eltern erstellt, um in einem ersten Schritt das Thema „Umgang mit dem Internet“ anzugehen:

10-Punkte-Checkliste „Was macht Dein Kind im Internet?“:

1) Wissen Sie, was Ihr Kind im Internet macht? Welche Seiten besucht es regelmäßig?
Welche Dienste wie Facebook oder YouNow nutzt es?
2) Mit welchen Geräten geht Ihr Kind ins Internet? Familienrechner? Eigener Laptop?
Mobiles Endgerät, z.B. ein Smartphone?
3) Wie viel Zeit verbringt Ihr Kind im Internet?
4) Wissen Sie, mit wem Ihr Kind im Internet kommuniziert?
5) Haben Sie das Thema mit Ihrem Kind besprochen und beispielsweise einen Surfvertrag mit Ihrem
Kind abgeschlossen?
6) Kennen Sie sichere und altersgerechte Seiten, die Sie Ihrem Kind empfehlen können?
7) Sind die Geräte in Ihrer Familie mit einer Sicherheitssoftware ausgestattet?
8) Kennen Sie Kinder- und Jugendschutzprogramme für das Internet?
9) Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über neue Trends wie YouNow?
10) Sind Sie über die neue Rechtslage zum Umgang mit Fotos von Kindern und Jugendlichen informiert?

Eltern müssen beim Thema „Internet“ up to date sein

Foto Elternforum

Was macht Dein Kind im Internet?

 

Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Internet bietet beispielweise der Computersicherheitskurs oder die Video-DVD-Serie von Sicher-Stark. „Wir zeigen Eltern darin in Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man über die PC- Aktivitäten der Kinder auf dem Laufenden bleiben kann und ihnen Zugang zu altersspezifischen und sehr interessanten Kinderseiten seriöser Anbieter ermöglicht“, erklärt Ralf Schmitz. Sicher-Stark bietet außerdem ein Lernportal rund um das Thema „Sicherheit für Kinder“ an, das in zwei Bereiche unterteilt ist: ein Erwachsenenbereich für Eltern und Lehrkräfte und einen Bereich nur für Kinder. Dort werden jede Woche neue Lerninhalte aufgeschaltet. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, so bietet sich der umfangreiche Safer-Family-Kurs mit Lernvideo an. Für Kinder bietet Sicher-Stark online Webinare an, in denen Kinder lernen, sich vor Gefahren im Internet zu schützen.

• Weitere Informationen zur Video-DVD-Serie von Sicher-Stark: http://www.sicher-stark-team.de/shop-dvd.cfm
• Interview mit Familienministerin Schwesig auf „heute.de“: http://www.heute.de/familienministerin-schwesig-haelt-younow-fuer-gefaehrlich-37235142.html
• Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jungend : http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-und-jugend,did=213746.html
• Safer-Family-Kurs: http://lernportal.sicher-stark.com/
• Weitere Informationen zum Webinar für Kinder: http://www.sicher-stark-team.de/kinderwebinare.cfm
• Weitere Informationen zur Sicher-Stark-Initiative: http://www.sicher-stark-team.de/die-sicher-stark-initiative.cfm
• Sicher-Stark-Surfvertrag: http://www.sicher-stark-team.de/kinderwebinare.cfm
• Das Sicher-Stark-Lernportal: http://lernportal.sicher-stark.com/


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Gewaltprävention: Tagesschnupperkurse von Sicher-Stark

Foto Sie bestimmen den Ort

„Kinder lernen sich zu wehren“ – unter diesem Motto bietet das Expertenteam von Sicher-Stark jetzt auch Tagesschnupperkurse zum Thema Gewaltprävention für Kinder an. In nur vier Stunden erhalten Grundschulkinder eine kompetente Kompaktschulung, bei der sie nicht nur ihren Mut stärken, sondern auch lernen, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Weitere wichtige Themen, die der Tagesschnupperkurs behandelt, sind:

• Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein steigern (z.B. Nein-Sagen, Stimm- und Schreitraining)
• Einführung in die Selbstverteidigung
• konfliktlösende Rollenspiele
• realitätsbezogene Rollenspiele

„Ziel ist es, dass die Kinder lernen, sich richtig zu verhalten, auch wenn sie alleine sind“, erläutert Ralf Schmitz, Sicherheitsexperte der Non-Profit-Organisation Sicher-Stark. „Das gilt sowohl gegenüber einem Fremdtäter, als auch bei Tätern aus dem nahen Umfeld, in dem die meisten Übergriffe stattfinden.“

Schulhofsituationen meistern

Genauso wichtig ist es, dass Kinder lernen, wie sie mit unangenehmen Situationen auf dem Schulhof oder Heimweg umgehen. Dazu zählen unter anderem die folgenden Gefahrensituationen:

• Mobbing
• Beschimpfungen
• Ausgrenzen
• Prügelei
• Erpressung
• Beleidigung
• Streiten
• Petzen
• Anmachen

Die Sicherheitstrainer stellen Situationen gemeinsam mit den Kindern nach und besprechen Lösungswege. Die Tagesschnupperkurse sind eine sehr gute Option, um sich erstmals mit diesem Thema zu beschäftigen. Im Anschluss bieten sich weitere Kurse, Webinare oder DVD-Serien an, um das Gelernte zu vertiefen und auszubauen.

• Weitere Informationen zu den Tagesschnupperkursen von Sicher-Stark: http://www.sicher-stark-team.de/sicher-stark-tagesschnupperkurse.cfm
• Video-Kommentar von Schülern zu den Kursen von Sicher-Stark: http://www.sicher-stark-team.de/sicher-stark-tagesschnupperkurse.cfm

Kinder sicher im Netz unterwegs

Neue Programme und Schulungen unterstützen Eltern dabei, ihren Kindern sichere Wege im Internet aufzuzeigen.

Foto Webinar Kinder

Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. zählen zu den sozialen Diensten, die Kinder heutzutage fast täglich nutzen. Durch die mobilen Dienste können viele Kinder und Jugendliche diese Angebote auch vom Handy oder Smartphone aus abrufen. Für Eltern ist es oft schwer, mit diesen neuen Entwicklungen Schritt zu halten und auf dem Laufenden zu bleiben, mit wem und über was ihre Kinder online kommunizieren. Da sie als Erziehungsberechtige jedoch darüber im Bilde sein sollten, was außerhalb der eigenen vier Wände vor sich geht, bieten neue Software-Lösungen und Vorträge die Möglichkeit, Wissenslücken zu schließen.

Über die Aktivitäten des eigenen Kindes Bescheid wissen

Facebook-Einträge und gepostete Fotos der eigenen Kinder lassen sich heutzutage nur sehr schwer ohne professionelle Tools überwachen. Neue Software-Lösungen helfen Eltern dabei, beispielsweise Informationen darüber zu erhalten, welche persönlichen Daten das Kind auf Facebook preisgibt. Sie sorgen dafür, dass Eltern erfahren, wenn neue Fotos ihres Kindes eingestellt werden, ohne dass Eltern hierfür mit ihrem Kind auf Facebook befreundet sein oder das Profil rund um die Uhr im Auge behalten müssen. Auch Kontaktanfragen von fremden Personen werden mithilfe solcher Softwarelösungen den Eltern angezeigt. Sie haben dann die Möglichkeit, rechtzeitig mit ihren Kindern über sensible Inhalte, Kontaktaufnahmen von Fremden oder die Verbreitung kritischer Fotos zu sprechen und Kinder so vor für sie unüberschaubaren Risiken zu schützen.

Wissensvorsprung für Eltern

Soziale Medien sind ein Bereich, in dem häufig die Kinder über einen Wissensvorsprung gegenüber den Eltern verfügen. Hier sollten Eltern ihre Kenntnisse erweitern, um mit modernen Entwicklungen Schritt zu halten und für ihre Kinder als Ansprechpartner in schwierigen Situationen da zu sein. Ein breites Angebot an Vorträgen und Schulungsangeboten bietet beispielsweise die Non-Profit-Organisation Sicher-Stark. Die Sicherheitsexperten von Sicher-Stark zeigen Eltern in Computersicherheitskursen oder im Videolernportal, wie sie mit einfachen Mitteln ihre Grundschulkinder beim Surfen im Internet schützen können. Sie erläutern Strategien, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen, und zeigen potenzielle Gefahren auf. Die frühe Auseinandersetzung mit dem Thema sorgt dafür, dass Kinder bereits in jungen Jahren für mögliche Gefahren sensibilisiert werden und so auch als Teenager einen ganz anderen Umgang mit den sozialen Medien erlernen. Begleitend zu den Sicherheitsvorträgen können Eltern einen Safer-Family-Kurs erwerben, der alle wichtigen Informationen für Eltern von Grundschulkindern zum Thema Internet enthält. Beispielsweise zeigen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man über die PC-Aktivitäten der Kinder auf dem Laufenden bleiben kann und ihnen Zugang zu altersspezifischen und sehr interessanten Kinderseiten seriöser Anbieter ermöglicht.

Foto Surfvertrag

In einem speziell für Kinder abgesicherten und geschützten Bereich erfahren die jungen Surfer selbst, was sie tun können, um sich im Internet zu schützen. Abgerundet wird das Angebot durch die Option, einen PC von Experten auf schädliche Software untersuchen und reinigen zu lassen oder reale Hackerangriffe zu simulieren, um Sicherheitslücken zu erkennen. Auf der Website von Sicher-Stark findet sich außerdem ein Surfvertrag, den Eltern kostenlos abrufen und mit ihren Kindern schließen können.

Safer Internet Day am 10. Februar 2015

Unter dem Motto „Gemeinsam für ein besseres Internet“ findet am 10. Februar 2015 der jährliche Safer Internet Day statt. Die Initiative der Europäischen Kommission ruft weltweit an diesem Tag zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Viele spannende Aktionen rund um den Safer Internet Day 2015 finden sich im Netz, um die Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet im Auftrag der Europäischen Kommission zu fördern.

• Weitere Informationen zum Safer Internet Day: http://www.saferinternetday.org
• Weitere Informationen zur Video-DVD-Serie von Sicher-Stark: http://www.sicher-stark-team.de/shop-dvd.cfm
• Weitere Informationen zum Safer-Family-Kurs: lernportal.sicher-stark.com
• Weitere Informationen zu den Webinaren für Kinder: http://www.sicher-stark-team.de/kinderwebinare.cfm
• Weitere Informationen zur Sicher-Stark-Initiative: http://www.sicher-stark-team.de/die-sicher-stark-initiative.cfm
• Sicher-Stark Surfvertrag: http://www.sicher-stark-team.de/kinderwebinare.cfm

Aktuelle Gesetzesänderung zu Fotos und Videos von Kindern im Internet

Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hat einen sehr guten Überblick zu der Gesetzesänderung veröffentlicht, in dem konkret nachzulesen ist, welche Fotos von Kindern zulässig sind und wie die Verbreitung von Fotos und Videos im Internet geregelt ist.

Die Präventionsexperten von Sicher-Stark haben in den Mut-tut-gut-Kursen bereits vor Jahren auf die Problematik hingewiesen. Die Gesetzgebung hat die Gesetzte nun angepasst. Wichtig für Eltern von Kindern und Teenagern ist beispielsweise der Paragraf 201a. Er regelt die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen: „Mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer (…) 2. Eine Bildaufnahme, die die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellt, unbefugt herstellt oder überträgt und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt.“ (Quelle: Bundesanzeiger)

In unseren regelmäßig stattfindenden Eltern-Webinaren wird dieses wichtige Thema behandelt. Damit ist jetzt nicht nur die Verbreitung solcher Bilder, sondern bereits das Fotografieren verboten. Wer tiefergreifende Informationen benötigt, kann dort die Sicherheits-Experten um Rat fragen. Die Kinder müssen bereits in der Grundschule über Bildrechte frühzeitig informiert werden, damit die Gefahren frühzeitig erkannt werden.

• Lesen Sie den Artikel aus dem Spiegel hier
• Infos vom Sicher-Stark Team : lernportal.sicher-stark.com
• Sicher-Stark-Eltern-Webinare: http://www.sicher-stark-team.de/sicher-stark-webinare.cfm
Bundesanzeiger: Neunundvierzigstes Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches – Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht