Verbreitung von Kinderpornos…

Verbreitung von Kinderpornos nimmt dramatisch zu!

Dramatische Entwicklung – Zahlen, Daten & Fakten

Verbreitung von Kinderpornos… nimmt dramatisch zu! Einmal im Jahr werden in einer Bundespressekonferenz die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik zum Thema “Gewalt gegen Kinder in Deutschland” veröffentlicht. Die Entwicklungen grade in den Bereichen “Sexueller Missbrauch” und “Kinderpornografie” sind seither dramatisch.

Doch dieses Jahr werden wir uns alle gemeinsam die Frage stellen müssen: Kann es eine Steigerung von „dramatisch“ geben? Die Antwort lautet (leider): Ja!

Die Zahl der Verstöße wegen Verbreitung pornografischer Schriften ist nach Informationen des BKA vom 23.03.2020 im Jahr 2019 um 52 Prozent gestiegen. Im Bereich „Kinderpornografie“ sogar um 65 Prozent!!!

Verbreitung von Kinderpornos nimmt…

Der Straftatbereich „Sexueller Missbrauch von Kindern“ verzeichnet eine deutliche Zunahme um 11 Prozent – so die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern.

Verbreitung von Kinderpornos nimmt dramatisch zu! Verbreitung von Kinderpornos nimmt dramatisch zu! Polizeiliche Kriminalstatistik
Polizeiliche Kriminalstatistik ! Misshandlung und Missbrauch von Kindern

Dies ist die Entwicklung nur eines Jahres! Wir von der Bundesgeschäftsstelle Sicher-Stark setzen uns seit vielen Jahren für Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern ein. So scheint es mehr als grotesk, dass sich die Bundesjustizministerin, Frau Christine Lamprecht, erst noch im November 2019 gegen die Erhöhung des Strafmaßes in Bezugnahme auf den Besitz und die Verbreitung von „Kinderpornografischen Materials“ ausgesprochen hat. So hat die Bundesjustizministerin auch die Verantwortung für diese katastrophale Steigerung zu übernehmen.

Wir fordern Bund und Länder auf, aus dieser dramatischen Entwicklung entsprechende Konsequenzen zu ziehen und nachhaltige Maßnahmen, auch personeller Art, in Grundschulen und Kitas vorzunehmen.

Verbreitung von Kinderpornos nimmt dramatisch zu!

Die Sicher-Stark-Organisation findet es erschreckend zu sehen, dass Grundschulen, Kindergärten und Vereine noch immer keine flächendeckenden Schutzkonzepte entwickelt und umgesetzt haben. Und häufig auch nicht umsetzen können – weil sie aktuell (bis zur COVID-19 Krise) bereits personell völlig überlastet waren bzw. sind. Begriffe wie Kosten-Leistungsrechnung sind nicht platt auf alle Berufsgruppen übertragbar. Grade in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheit, Soziales und Sicherheit braucht es mehr als das. Es muss verstanden werden, dass der von Betriebswirten gerne genutzte Begriff „Nutzwertanalyse“ spätestens dort endet, wo ethische Grundsätze beginnen. Insofern beginnt hier schon der Konflikt zwischen einer betriebswirtschaftlichen und einer volkswirtschaftlichen Betrachtung auf gewisse Bereiche. Einsparungen sind sicher gut und sinnhaft – aber nicht, wenn sie zu Lasten des Kinderschutzes gehen, denn jedes Kind, das missbraucht wird, ist ein Kind zu viel.

Diese Entwicklung zeigt, dass Deutschland ein Entwicklungsland im Bereich des Kinderschutzes ist.

Wir wissen nicht, wie es Ihnen mit diesen Fakten geht, wir jedenfalls schämen uns, was wir in unserem Land als Prävention oder Kinderschutz deklarieren – und um eines deutlich herauszustellen: So sollte es auf keinen Fall weitergehen!

Corona-Virus! Meine Familie…

Corona-Vorbeugung: Was kann ich in meiner Familie tun?
Corona-Vorbeugung: Was kann ich in meiner Familie tun?

Corona-Virus! Meine Familie… Corona-Virus! Was kann ich in meiner Familie tun?

Corona-Virus! Meine Familie…Corona-Vorbeugung: Wie gehe ich als Familie damit um? – Ein Interview mit Ralf Schmitz Gewaltpräventionsexperte der „Sicher-Stark-Initiative“

8:02 Min.
Sendung: DOMRADIO Der Tag

Corona-Virus! Was kann ich in meiner Familie tun? Der Virus belastet uns seit Monaten. In einem Interview möchte Ralf Schmitz klären, was gemacht werden kann. Das Thema „Corona“ ist unter Familien zunehmend ein Thema geworden. Für manche waren die ersten schulfreien Tage schon anstrengend, wie soll das wochenlang weitergehen? Webinare statt Fernsehen, empfiehlt der Experte weiterlesen oder anhören. Corona-Virus! Meine Familie…

Wie sollte man sich denn als Eltern richtig verhalten?

Eltern sollten sich deshalb selbst fragen: Habe ich unbegründet starke Angst vor dem Coronavirus und übertrage ich es auf mein Kind? Eltern können keinen ruhigen Umgang mit dem Thema vermitteln, wenn sie ängstlicher als das Kind sind oder wenn es zu oft thematisiert wird. Corona-Virus! Was kann ich in meiner Familie tun?

Um ein Vorbild im Umgang mit Ängsten zu sein, sollten Eltern eigene Ängste überwinden. Ziel ist es nicht, den Kindern Angstfreiheit zu ermöglichen, sondern den Umgang mit Ängsten zu üben.

Wie erkläre ich den Kindern denn das Coronavirus und seine Folgen?

Man kann das gut anhand der Erkältung erklären, was Kinder alle schon einmal im Leben gehabt haben. Hier können sich die Kinder am besten hineinversetzen, weil sie wissen, was der Körper mit ihnen macht.

Das Coronavirus ist eine sehr ähnliche Erkrankung, die ebenfalls durch Viren hervorgerufen wird.

Corona-Virus! Meine Familie…

Viren versuchen immer, sich auszubreiten, ähnlich wie bei einem PC – und genau hier können wir das Virus stoppen.

Wir müssen vermeiden, dass sich das Virus überall einnistet, also auch in den Kindergärten oder in den Grundschulen. Das ist so lange nötig, bis die Ausbreitung unter Kontrolle ist oder im besten Fall gegen dieses neue Virus eine Impfung entwickelt wurde. Viele Ärzte und Kliniken forschen auf Hochtouren, wie ein neuer Impfstoff aussehen könnte. 

Mehr unter diesem Link. Corona-Virus! Meine Familie…

Hintergrund:

Die Sicher-Stark-Initiative steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention in Familienzentren, Kitas und Grundschulen für moderne zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten. In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zum sensiblen Bereich des Kinderschutzes geht. Mit pädagogisch und polizeilich hochqualifizierten Experten führt das Sicher-Stark-Team in ganz Deutschland Präventionskurse, Fachkräftefortbildungen, WEBinare und Vorträge für Kinder durch und leistet somit seinen Beitrag zum Kinderschutz. Über 500.000 Kinder, Eltern und Fachkräfte konnten bereits deutschlandweit geschult werden.

Selbstsicherheitstraining für Kinder

Selbstsicherheitstraining für Kinder

Kinder werden in Bonn stark und sicher gemacht!

Selbstsicherheitstraining ist wichtig und in der Großstadt von Bonn passiert jeden Tag etwas. Streitereien, Mobbing, Gewalt, Übergriffe, Beschimpfungen. Deshalb ist ein Selbstsicherheitstraining für Kinder sehr wichtig. Schon im Kindergarten und später in der Schule müssen Kinder sich zu wehren wissen. Wie Eltern ihre Kinder stark und selbstbewusst erziehen, lernen sie in einem der Sicher-Stark-Kurse. Der, um den es im Folgenden geht, fand am 14.03.20 im Jugendzentrum Auerberg in Bonn statt.

Als Elternteil in Bonn erlebt Cornelia Neuhaus zunehmend fehlende Selbstständigkeit und mangelndes Selbstbewusstsein bei den Kindern. „Man kann ja nie sagen, woher es kommt. Aber Zuhause anzufangen, ist schon mal ein Ansatz“, so Cornelia Neuhaus. Deshalb organisierte sie den Sicher-Stark-Kurse „Mut-tut-Gut – wie mache ich mein Kind stark und selbstbewusst“ mit dem führenden Gewaltpräventionsexperten Ralf Schmitz im Bonner Jungendzentrum Auerberg.

„Die Eltern konnten sich dort viele Ratschläge und Ideen zum Schutz ihrer Kinder einholen. Außerdem sollte der Kurs sie dazu anregen, das eigene Erziehungsverhalten zu überdenken. Während des Kurses konnten sie live sehen, was sie ändern können oder was sie vielleicht schon richtig gemacht haben“, sagte Cornelia Neuhaus. Auch die Kinder waren sichtlich von dem Sicher-Stark-Kus angetan, riefen am Ende laut „Zugabe“ und wollten noch gar nicht nach Hause gehen.

Selbstsicherheitstraining für Kinder
Selbstsicherheitstraining für Kinder

Den Sicher-Stark-Kurs leitete Ralf Schmitz, der über 25 Jahre Erfahrung besitzt und sich jede Woche auf Deutschlandtournee befindet. Seine Motivation ist es, Kinder sicher und stark zu machen, denn Kinder sind unsere Zukunft! Außerdem möchte er ihnen beibringen, auf ihre Gefühle zu hören, diese auszudrücken und auch „Nein“ sagen zu können.

Selbstsicherheitstraining für Kinder

Selbstsicherheitstraining für Kinder ist wichtig. Deshalb dauern die Schulungen vom Sicher-Stark-Team auch 4 Stunden, die sehr umfangreichen Hauptkurse sogar mehrere Tage. 

„In den Sicher-Stark Kursen wird die Persönlichkeit der Kinder weiterentwickelt und ihr Selbstbewusstsein gestärkt, denn ein hohes Selbstwertgefühl ist der beste Schutz vor Mobbing, Gewalt, Drohungen, Erpressung und (sexuellen) Übergriffen“, erklärt Ralf Schmitz.

Die Eltern-Kind-Kurse  sind methodisch gut aufgebaut und haben hohe Nachhaltigkeit. Aber auch für Großeltern und alle, die sich mit der Kindererziehung konfrontiert sehen, sind die Sicher-Stark-Veranstaltungen geeignet.

Nicht nur für Eltern gibt es Workshops bei der Bundesgeschäftsstelle sondern auch für Fachkräfte in Kita und Grundschule.

Wie ich mein Kind vor dem Coronavirus schützen kann!

Wie ich mein Kind vor dem Coronavirus schützen kann!

Gespräch mit den Sicher-Stark-Experten

 

Am Thema «Coronavirus» kommt derzeit kaum jemand vorbei – auch die Kinder in der Kita und Grundschule nicht. Sie hören beunruhigende Meldungen und werden mit neuen Hygieneregeln konfrontiert.

Was können Eltern tun, um ihnen die Ängste zu nehmen? Antworten gibt Angelika Stabenow, Pädagogin des Sicher- Stark-Teams.

 Wie erleben die Kinder die momentane Situation?

Das Coronavirus ist klar ein Thema in Kita und Grundschule. Wie die Kinder die Situation aufnehmen, hängt vor allem auch davon ab, wie die Eltern selbst damit umgehen. Eltern sind die Coachs und Vorbilder ihrer Kinder.

Zeigt die Mutter ständig Angst, überträgt sie dieses Verhalten auf das Kind.

Kinder beobachten das Verhalten von Erwachsenen, die Reaktionen der Eltern und hören selbstverständlich Gespräche mit.

Hier sollten Eltern ruhig und in Kindersprache ihren Kindern den Virus erklären und was man tun kann.

Auch in den Sicher-Stark-Kursen wurden Fragen zum Coronavirus gestellt.

Ziel ist es  den Kindern die Ängste zu nehmen und ihnen zu erklären, was da konkret passiert.

Wie sollte man sich denn als Eltern richtig verhalten?

Eltern sollten sich deshalb selbst fragen: Habe ich unbegründet starke Angst vor dem Coronavirus und übertrage ich es auf mein Kind? Eltern können keinen ruhigen Umgang mit dem Thema vermitteln, wenn sie ängstlicher als das Kind sind oder wenn es zu oft thematisiert wird.

Um ein Vorbild im Umgang mit Ängsten zu sein, sollten Eltern eigene Ängste überwinden. Ziel ist es nicht, den Kindern Angstfreiheit zu ermöglichen, sondern den Umgang mit Ängsten zu üben.

Wie erkläre ich den Kindern denn das Coronavirus und seine Folgen?

Man kann das gut anhand der Grippe erklären, was Kinder alle schon einmal im Leben gehabt haben. Hier können sich die Kinder am besten hineinversetzen, weil sie wissen, was der Körper mit ihnen macht.

Das Coronavirus ist eine sehr ähnliche Erkrankung, die ebenfalls durch Viren hervorgerufen wird.

Viren versuchen immer, sich auszubreiten, ähnlich wie bei einem PC – und genau hier können wir das Virus stoppen.

Wir müssen vermeiden, dass sich das Virus überall einnistet, also auch in den Kindergärten oder in den Grundschulen. Das ist so lange nötig, bis die Ausbreitung unter Kontrolle ist oder im besten Fall gegen dieses neue Virus eine Impfung entwickelt wurde. Viele Ärzte und Kliniken forschen auf Hochtouren, wie ein neuer Impfstoff aussehen könnte. 

Soll man das Thema als Eltern selbst ansprechen oder auf Fragen der Kinder warten?

Sie sollten warten, bis Ihr Kind Sie anspricht, denn es wird in der Grundschule und im Kindergarten früh genug damit konfrontiert. Auch Lehrkräfte sollten bereits geschult werden, wenn Kinder Fragen zu diesem Thema stellen.

Wir sollten nicht auf das Kind zugehen und es bedrängen, dass es darüber sprechen muss. Das Kind soll frei entscheiden können, ob es mehr wissen will oder nicht.

Natürlich sollten Eltern dennoch Vorsorge treffen und ein häufigeres Händewaschen zum Ritual machen.   

Wenn das Kind sich aber zurückzieht, Kummer hat, es sich gar nicht äußert und immer stiller wird, sollte man den Grund erfahren.

Vielleicht liegt es auch nicht an dem Coronavirus. Deshalb nehmen Sie sich immer mindestens 15 Minuten Zeit am Tag, um Ihrem Kind zuzuhören.  

Was macht Dir sorgen?

Was denkst du darüber?

Was machen die anderen Kinder in der Kita / Grundschule?

Besonders wichtig ist das Eingehen auf Fragen von Kindern. Das Kind soll wissen, dass jemand zuhört, es nicht alleine gelassen wird und  in der Familie über schwierige Themen sprechen darf. Wenn Kinder nach einem Austausch aufhören zu fragen, sollte man das Thema aber wieder beenden und sich schöneren Dingen widmen.

Soll man den Kindern sagen, wie gefährlich das Virus sein kann?

Es kommt auf das Alter der Kinder an.

Kleinkinder haben noch keine Erfahrung mit dem Tod und seiner Endgültigkeit. Sie hören zwar in Märchen, dass eine Figur gestorben ist, können aber die weitreichenden Folgen noch nicht einschätzen.

Sie hören auch in den Nachrichten, dass man am Coronavirus sterben kann. Der Tod gehört zum Leben, es ist wichtig, ihn nicht zu tabuisieren. Aber man sollte die Kinder auch nicht mit Zahlen beunruhigen oder aktiv darauf hinweisen, dass man an dem Virus sterben kann.

Fakt ist auch, dass bisher nur ältere und kranke Menschen daran gestorben sind und bislang noch keine gesunden Kinder.

Die Kinder sollten wissen, wie man sich schützen kann. Ein gesundes Immunsystem und vermehrtes Händewaschen können helfen. Man wird bald wissen, wie man das Virus bekämpfen kann.

Was darf man den Kindern zumuten?

Es kommt auf die Verfassung und das Alter des Kindes an.

Die Kinder bekommen viel im Kindergarten und in der Grundschule mit, wir können es ihnen auch nicht ersparen. Das größte Risiko ist wohl, dass wir Erwachsenen auch nicht wissen, ob es zu einer sehr großen Infektionswelle kommen wird und wie sie ausgehen wird. Das müssen wir auch eingestehen.

Ob wir dies aber den Kindern schon alles mitteilen, müssen die Eltern entscheiden. Auf jeden Fall keine Panik schüren. 

Das Kind sollte wissen, dass es selbst und wir alle nicht machtlos ausgeliefert sind. Wir wissen, was wir dagegen tun können.

Da es sich bei dem Coronavirus um etwas ähnliches wie eine Grippe handelt, sollte man sein eigenes Immunsystem und das seines Kindes stärken; Heilpflanzen können hierbei unterstützen.

Einige Kinder haben Angst, ihre Großeltern könnten daran sterben.

Auch hier gilt wieder, die Angst nicht klein zu reden. Das Kind setzt sich offensichtlich mit dem Tod auseinander. Die Kinder sollen aber wissen, dass die geliebten Großeltern nicht schutzlos ausgeliefert sind, sondern etwas gegen eine Ansteckung tun können. Die Kinder fühlen sich zudem weniger machtlos, wenn sie wissen, dass sie mit jedem Händewaschen und Stärkung des Immunsystems selbst mithelfen können.

Wie damit umgehen, falls das Kind wirklich erkrankt und Angst bekommt?

Es ist wichtig, das Kind ernst zu nehmen und zu fragen: Was könnte dich stark machen gegen deine Angst?

In der Regel geht dies gut mit Geschichten oder Traumreisen, wissen die Sicher-Stark-Experten zu berichten.

Man kann dem Kind auch erklären, dass man aus eigener Kraft gegen die Krankheit ankämpfen kann. Der Körper hat ein eigenes Abwehrsystem (Virenpolizei) entwickelt, das meistens sehr gut mit Viren zurechtkommt. Kinder haben sogar ein besseres Abwehrsystem wie ältere Menschen, deshalb sind auch Kinder noch nicht schwerwiegend an dem Coronavirus erkrankt bzw. weil ihr Immunsystem so robust ist, wirft es sie nicht in der gleichen Weise um, wie einen Erwachsenen. Außerdem erholen sich Kinder leichter als Erwachsene, so die Epidemiologin Krys Johnson vom Temple University College of Public Health in Philadelphia.

Sollte man die Kinder nun von den Medienberichten fernhalten?

Nein, den Konsum zu verbieten, ist eine falsche Entscheidung, dann schauen sie heimlich oder bei einer Freundin. Das kann mehr Ängste schaffen. Reden Sie offen in der Familie über dieses Thema.

Man muss den Kindern aber erklären, dass das, was sie in den Nachrichten sehen, nur ein Teil des Ganzen ist und unter Umständen auch nicht immer der Wahrheit entspricht.

Hier ist es für Sie als Elternteil wichtig, die richtige Sendung für Ihr Kind zu finden.

Es gibt ja auch positive Nachrichten, die wir aber nicht sehen. Was die Kinder sehen, wirkt auf sie so, als ob das direkt bei uns wäre. Darum unbedingt erklären, dass vieles weit weg ist und mit dem Medienkonsum haushalten.

Viel wichtiger ist, dass Sie sich als Coach/Vorbild im Umfeld der Kinder adäquat verhalten und äußern. Denn diese Haltung wirkt sich auf Ihr Kind sowie auf dessen Reaktion und spätere Handlungen aus. 

Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig!

Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig! Wie Sie bereits wissen, ist das Sicher-Stark-Team einer der führenden Präventionskonzepte in Deutschland. Mit mehr als 200 Mitarbeitern und hochqualifizierten Pädagogen, Psychologen, Doktoren und Polizeibeamten werden jeden Tag die Sicher-Stark-Veranstaltungen in Wohnzimmern, Kitas und Grundschulen in Deutschland umgesetzt.

Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig!
Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig!

Wir möchten Ihnen heute ein unverbindliches Angebot unterbreiten. Wenn Sie einen Vierjahresvertrag mit der Bundesgeschäftsstelle abschließen, können Sonderkonditionen für das Schulungsmaterial von bis zu 20 % vereinbart werden. Natürlich sind auch einmalige Sicher-Stark-Veranstaltung, die einmal im Jahr stattfinden, weiterhin möglich. Dieses Angebot ist bis Ende Mai 2020 gültig.

Kinder frühzeitig schützen!

Prävention macht am meisten Sinn, wenn jedes Jahr langfristige Schulungsmaßnahmen für Kinder, Eltern und Fachkräfte durchgeführt werden, um Kindesmissbrauch, Internetgefahren, Mobbing, Übergriffe und Gewalt zu verhindern. 

Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig!

Weitere Informationen zu den Abläufen und Preisen finden Sie auf den Internetseite.

Bitte beachten Sie, dass wir in diesem Jahr nicht mehr viele Termine frei haben und bereits Buchungen für 2020/2021 im zentralen Reservierungssystem haben und Sie ggfls. mit Wartezeiten rechnen müssen. 

Viele Grundschulen und Kitas sowie Eltern wünschen sich  eine Erhöhung der Sicherheit ihrer Kinder.

Deshalb möchte die Bundesgeschäftsstelle Ihnen heute viele kostenlose Tipps und Tricks zur Verfügung stellen. Ein paar tausend Kitas und Grundschulen haben die Sicher-Stark-Veranstaltungen bereits durchgeführt – mit vielen positiven Rückmeldungen.

Hier einige konkrete Tipps:

Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig!
Prävention gegen Kindesmissbrauch ist wichtig!

Kindesmissbrauch erkennen!

Kindesmissbrauch erkennen!

Kindesmissbrauch findet heute leider tagtäglich statt. Deshalb ist es wichtig Kindesmissbrauch zu erkennen. In den unten aufgeführten Tipps, erfahren Sie welche Punkte hilfreich sind. Um so wichtiger ist es Präventiv tätig zu werden, bevor ein Kind wieder missbraucht wurde. Viele Grundschulen und Kitas sowie Eltern wünschen sich  eine Erhöhung der Sicherheit ihrer Kinder und ein Konzept was gegen Kindesmissbrauch hilft.

Deshalb möchte die Bundesgeschäftsstelle Ihnen heute viele kostenlose Tipps und Tricks zur Verfügung stellen. Ein paar tausend Kitas und Grundschulen haben die Sicher-Stark-Veranstaltungen bereits durchgeführt – mit vielen positiven Rückmeldungen.

Rückmeldungen / Feedback zum sicher-Stark-Team

Mehrere medienträchtige Fälle von sexueller Gewalt an Kindern führten in jüngster Zeit bundesweit zu Entsetzen. Was kann man tun ?

Wie kann man sowas verhindern?

Kindesmissbrauch erkennen
Kindesmissbrauch erkennen

In dem Fall auf dem Campingplatz in Lügde blieben sowohl die Taten als auch die Täter über viele Jahre unerkannt.

Kindesmissbrauch erkennen

Aber auch Mobbing in der Schule oder die Gefahren im Internet und durch mobile Geräte nehmen in den Grundschulen zu. Die ersten Medienkompetenzschulen wurden deshalb bereits 2015 vom Sicher-Stark-Team ausgebildet. Seitdem sind viele Fachkräftefortbildungen erfolgt. 

Jedes Kind, das missbraucht wird, ist ein Kind zu viel!

Das beste Produkt 2019 waren die „Mut-tut-Gut“-Gefühlskarten und der Lehrfilm Starke Kinder können sich wehren“!

Gefühlskarten vom Sicher-Stark-Team

Kindesmissbrauch erkennen

Lehrfilm anschauen vom sicher-Stark-Team Titel: "Starke Kinder können sich wehren"!

Lesen Sie auf über 50.000 Seiten im Netz über unsere Erfolge oder

eine Zusammenfassung aus 2019, wie konkret geholfen wird.

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Kindesmissbrauch erkennen

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Kinder mit diesen Tipps besser schützen können.

Hintergrund:

Die Sicher-Stark-Initiative steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention in Grundschulen, Familienzentren, Kitas und für moderne zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Präventionsexperten. In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zum sensiblen Bereich Kinderschutz geht. Mit pädagogisch und polizeilich hochqualifizierten Experten führt das Sicher-Stark-Team in ganz Deutschland Präventionskurse, Fachkräftefortbildungen, WEBinare und Vorträge für Kinder durch und leistet somit seinen Beitrag zum Kinderschutz. Über 500.000 Kinder, Eltern und Fachkräfte konnten bereits deutschlandweit geschult werden.

Weihnachtsmann macht Kinder sicher und stark

Der Weihnachtsmann macht Kinder sicher und stark!

Originelle Weihnachtsgeschenke – das gewaltpräventive Sicher-Stark-Sorglos-Paket für die ganze Familie: „So schützt Du Dich richtig!“ und der Film „Starke Kinder können sich wehren!“ Der Weihnachtsmann macht Kinder sicher und stark!

Weihnachten steht vor der Tür. Die Suche nach einem passenden Geschenk gestaltet sich immer schwierig, vor allem, wenn Eltern den hohen Anspruch haben, sowohl etwas Attraktives als auch Nützliches zu schenken. Das gewaltpräventive Familien-Sorglos-Paket „So schützt Du Dich richtig“ mit 4 CDs vom Sicher-Stark-Team bietet beides: Kindgerechte Geschichten sorgen für kurzweilige Hörerlebnisse. Beim Zuhören lernen sowohl Erwachsene als auch Kinder, wie sie sich im Alltag richtig schützen können. Auf diese Art kann auch der Weihnachtsmann vor Kindesmissbrauch, Gewalt, Mobbing, Internetgefahren, Entführung und Übergriffen schützen.

Familiensorglospaket vom Sicher-Stark-Team um Kinder zu schützen
Familiensorglospaket vom Sicher-Stark-Team

Um Eltern und Kinder sicherer zu machen und zu schützen, hat das Sicher-Stark-Team ein umfangreiches Familien-Sorglos-Paket für die Weihnachtszeit entwickelt. Außerdem gibt es einen neuen Film, mit dem Titel:

„Starke Kinder können sich wehren!“

Das hochqualifizierte, multidisziplinäre Expertenteam setzt sich seit Jahren gegen Kindesmissbrauch, Entführung, Mobbing, Gewalt und einen sicheren Umgang mit mobilen Geräten ein.

Die Sicher-Stark-Veranstaltungen für Kinder laufen jeden Tag in ganz Deutschland.

Weihnachtsmann schützt vor Kindesmissbrauch


Der Weihnachtsmann macht Kinder sicher und stark!


Weil die Sicher-Stark-Organisation nicht überall rechtzeitig vor Ort helfen kann, wurde das umfangreiche Familien-Sorglos-Paket mit der CD „So schützt du dich richtig!“ für Kinder und dem Elternhörbuch „Achtung! Starkes Kind!“ sowie einer Sicherheits-CD mit konkreten Hilfestellungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung entwickelt. Beide Hörbücher geben Tipps, Tricks und Anregungen zum Schutz der Kinder im Alltag – vom Verhalten in der eigenen Wohnung, wenn niemand zu Hause ist, bis hin zum Verhalten auf offener Straße und im Internet. Der neue Film zeigt Kinder in gefährlichen Situationen und wie sie sich richtig verhalten sollen.

Neuer Film „Starke Kinder können sich wehren!“

Film "Starke Kinder können sich wehren!" Ein Film der Kinder schützt vor Missbrauch, Gewalt , Übergriffe. Auch für Fachkräfte und Eltern geeigent.
Film „Starke Kinder können sich wehren!“

Eltern erfahren anhand vieler schlüssiger Beispiele, wie sie ihrem Kind durch ihre Erziehung (Selbst-)Sicherheit vermitteln.

Für Inhaber, Vorstände oder Geschäftsführer, die ein originelles Weihnachtsgeschenk für Kunden suchen, werden handsignierte Hörbuchpakete angeboten. Ab einer Bestellung von 20 Familien-Sorglos-Paketen ist ein Weihnachtspaket gratis.

Hörproben von den CDs und von den neuen Filmtrailern können gratis im Sicher-Stark-Shop angeschaut werden.

Hintergrund:

Die Sicher-Stark-Initiative steht für eine der führenden Non-Profit-Organisationen auf dem Gebiet der Gewaltprävention, für moderne zielgerichtete Kommunikation und hochkarätige Experten. In Deutschland ist das Sicher-Stark-Team längst eine feste Größe, wenn es um anspruchsvolle Veranstaltungen zu dem sensiblen Bereich des Kinderschutzes geht. Mit gemischtgeschlechtlichen, pädagogisch geschulten Präventionstrainern führt das Sicher-Stark-Team in ganz Deutschland Sicher-Stark-Kurse für Kinder durch und leistet somit seinen Beitrag zum Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch. Bekannt geworden ist Sicher-Stark durch viele Fernsehbeiträge und Hörfunkberichte. Über 500.000 Kinder, Eltern und Fachkräfte haben bereits an den Präventionskursen teilgenommen.

Internationaler Tag der Kinderrechte

Internationaler Tag der Kinderrechte

Bundesjustizministerin Lambrecht engagiert sich bezüglich einer Implementierung der Kinderrechte in unser Grundgesetz und wird in der Pädophilen-Szene dafür gefeiert, die Innenminister mit den Forderungen nach mehr strafrechtlichem Schutz unserer Kinder „ausgebremst“ zu haben.Internationaler Tag der Kinderrechte.

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte erklärte Bundesjustizministerin Lambrecht zur von ihr geplanten Einführung von Kinderrechten in das Grundgesetz u. a.: „Es geht darum, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind“, sagte sie. „Kinder müssten besonders beteiligt werden, brauchten aber zugleich besonderen Schutz…“

Auch die Deutsche Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e. V. befürwortet eine Einführung der Kinderrechte in das Grundgesetz und ist davon überzeugt, dass Kinder eines besonderen Schutzes bedürfen. „Wir kritisieren dabei aber, dass unsere Bundesjustizministerin beginnt, ein neues Haus zu errichten, bevor sie im alten Haus aufgeräumt hat“, vergleicht Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e. V.

In unserem Strafgesetzbuch haben wir ganz erhebliche Ungleichgewichte bei den Mindest- und Höchststrafandrohungen, wenn es um (sexuelle) Gewalt gegen Kinder geht im Verhältnis zum Schutz des Eigentums oder von Erwachsenen.

Und dies in einer die Gewalt bagatellisierenden Sprache.

Unsere Bundesjustizministerin hätte spätestens nach einem Beschluss der Innenministerkonferenz im Juni in Kiel die Möglichkeit gehabt, diese Ungleichgewichte zu bereinigen. Sie lehnt dies jedoch ab. Darüber hinaus ignoriert sie den Koalitionsvertrag, in dem derartige Nachbesserungen vorgesehen sind.

„Eine Bundesjustizministerin sollte zunächst einmal für den Schutz unserer Rechtsordnung da sein und die ist, wie oben dargestellt, nicht in Ordnung, sondern zu Lasten unserer Kinder deutlich gestört. Und sie sollte vorrangig für den Schutz der von Straftaten Betroffenen/der Opfer da sein und weniger oder besser nicht für den Schutz von (potentiellen) Tätern. Gegenwärtig wird Frau Lambrecht jedoch in der Pädophilen-Szene dafür gefeiert, dass sie die Innenminister von Bund und Ländern diesbezüglich ‚ausgebremst‘ hat.“ 

Internationaler Tag der Kinderrechte

Siehe hierzu: http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3986

Herr Rainer Becker freut sich zwar über das Engagement von Frau Lambrecht in Sachen einer abstrakten Nachbesserung des Grundgesetzes für die Rechte unserer Kinder, die deutsche Kinderhilfe e. V. würde sich aber noch mehr freuen, wenn sie mit dem konkreten strafrechtlichen Schutz unserer Kinder vor (sexueller) Gewalt im eigenen Haus beginnen würde“.

Gewaltprävention in Kindergarten und Grundschule

Gewaltprävention in Kindergarten und Grundschule

Fachkräftefortbildungen werden immer wichtiger!

RS/PR Die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen nimmt immer mehr zu. Der Staat hilft nur begrenzt. Umso wichtiger ist es, dass Gewaltprävention in Kindergarten und Grundschule den Fachkräften frühzeitig vermittelt wird. Auch die Eltern müssen hier als Vorbild fungieren, damit Gewalt verhindert wird.

Gewaltprävention in Kindergarten und Grundschule
Gewaltprävention in Kindergarten und Grundschule

Nahezu wöchentlich erfahren wir über das Fernsehen, Radio oder Internet, wie gewalttätig es an manchen Grundschulen zugeht. Berlin ist immer öfter in den Medien. Aber auch andere Städte sind davon betroffen. Und selbst in den Kindertagesstätten ist aggressives Verhalten keine unbekannte Größe: Die Kinder müssen sich immer häufiger mit Anpöbelungen, Gebrüll, Rüpeleien und Handgreiflichkeiten auseinandersetzen. Zweifellos eine beunruhigende Entwicklung, hervorgerufen durch ein ganzes Bündel von gesellschaftlichen Problemen und individuellen Ursachen. Doch man kann der Gewalt entgegentreten, wissen die Präventionsexperten des Sicher-Stark-Teams seit über 20 Jahren zu berichten – mit Hilfe von Prävention bei den Fachkräften und durch einfühlsame und stärkende Begleitung der Kinder.

Gewaltprävention in Kindergarten und Grundschule

ErzieherInnen und LehrerInnen, aber auch LeiterInnen von Kitas und Grundschulen, müssen frühzeitig reagieren und Gewalt verhindern, denn jedes Kind, das geschlagen wird, ist ein Kind zu viel in Deutschland.

Je früher, desto besser

Vorbeugen ist besser als heilen, heißt eine Redensart. Das gilt in besonderem Maße auch für die Gewaltprävention.

Schon die Kleinsten zeigen sich ab etwa dem 2. Lebensjahr manchmal aggressiv – doch dies gehört als „Trotzphase“ zur kindlichen Entwicklung dazu. Aber wenn man der Aggression und der Gewalt nicht frühzeitig Grenzen setzt, besteht zumindest bei einem Teil der Kinder die Gefahr, dass sie immer häufiger maßlos wird und irgendwann in Gewalt gegen Menschen und Dinge umschlägt.

Deshalb hat sich die Kitaleiterin Sonja Erhardt am 21.09.19 in Alsdorf auch dazu entschlossen, die Experten einen Tag lang die Erzieherinnen im Familienzentrum Eva Ofden  schulen zu lassen.

Um Verhaltensstörungen dieser Art wirkungsvoll vorzubeugen, sollte der sozial verträgliche Umgang mit Aggressionen zum frühest möglichen Zeitpunkt und bevor Probleme mit Gewalt massiv auftreten, trainiert und eingeübt werden – nach Expertenmeinung des Sicher-Stark-Teams funktioniert das bereits im Kindergartenalter recht gut.

Auch die Einschulungsphase gilt als besonders günstig für Präventionsmaßnahmen, die die Entwicklung positiv beeinflussen. Je früher mit Prävention begonnen wird, umso mehr ist ein sozialer Umgang und soziales Lernen in den Kindergärten und Grundschulen möglich. 

Je älter die Kinder sind, desto mühsamer wird es, sie von ihren eingeübten und „erfolgreich“ praktizierten aggressiven und gewalttätigen Verhaltensweisen abzubringen, vor allem, wenn sie sich schon auf dem sozialen Rückzug befinden.

Das Präventionsprogramm von Sicher-Stark unterstützt den Erwerb von Kompetenzen

Es geht zwar durchaus rau zu in den Kindergärten – mit sehr unmittelbaren Formen von Gewalt, wie spucken, hauen, beißen, Haare reißen, aber dieses Phänomen ist nicht in jeder Kita anzutreffen, wissen die Sicher-Stark-Experten aus jahrelanger Erfahrung zu berichten.

Gewalt lässt sich im Vorfeld mittels klarer Regeln vermeiden!

 Leider sind aber in den ersten Schuljahren Hänseleien und Ausgrenzungen keine Seltenheit: Wir sprechen hier bereits von Mobbing, wenn Grundschulkinder dies jeden Tag ertragen müssen. Doch gleichzeitig sind Kindergarten- und Grundschulkinder in einer Entwicklungsphase, in der viele soziale und emotionale Kompetenzen erst noch erworben werden.

Deshalb ist es wichtig, dass Fachkräfte gutes Wissen und Kompetenz besitzen und Fortbildungen regelmäßig besuchen.

Hier setzt das bundesweite und durch Fernsehen bekannte Sicher-Stark-Präventionsprogramm an. LehrerInnen und ErzieherInnen nehmen regelmäßig an den Sicher-Stark-Fortbildungen teil.

Das Programm von „Sicher und Stark“ will die sozialen und emotionalen Kompetenzen bei Kindern fördern. In ein paar Hundert Kitas und über Tausend Grundschulen ist es bereits umgesetzt worden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.sicher-stark-team.de

Eltern stärken ihre Kinder

Starke und selbstbewusste Kinder sind gut gewappnet gegen aggressive Verhaltensweisen und Zwänge aller Art. Um dies zu erreichen, ist es ideal, wenn Eltern in den Sicher-Stark-Veranstaltungen auch anwesend sind.  Als Eltern haben Sie die Möglichkeiten, Ihren Kindern den Rücken wirkungsvoll zu stärken und die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Eine beständige, liebevolle Beziehung, ein möglichst stabiles Umfeld, das Vermeiden von körperlichen Strafen, ein Angebot entwicklungsgerechter Erfahrungen, klare Grenzen, mindestens 15 Minuten Zeit für das Kind am Tag nehmen und eine Kommunikation ohne verletzende Elemente sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen.

Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein für Kinder

Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein für Grundschulkinder in Arnsberg  

Arnsberg /ppt/ Mit den Themen Missbrauch und Gewalt setzten sich die Zweit-/ und Drittklässler der Grundschulen in der Region auseinander. Mit ihrem Schnuppertageskurs war das Sicher-Stark-Team zu Gast bei Ausrichterin Manuela Mohn. Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein für Kinder.

„Wir erzählen euch jetzt eine Geschichte, in der Tante Knuddel und Onkel Sabbelschmatz Dinge tun, die nicht angenehm sind und ihr Entscheidungen treffen müsst“, erklärt Ralf Schmitz. Doch zuvor schauen sie den Lehrfilm „Starke Kinder können sich wehren!“ an.

Es ist mucksmäuschenstill im Schulungsraum, in dem der Gewaltpräventionsexperte und Ex-Polizeibeamter Ralf Schmitz mit seiner Puppe Felix vor den Kindern sitzt, während er diese und weitere Geschichten erzählt.

Die Situation stellt eine unangenehme Umarmung und küssen da. „Kein Kind muss das ertragen, denn der Körper gehört Dir, und Du darfst immer selbst entscheiden, ob sich etwas angenehm oder unangenehm anfühlt – und wenn es sich nicht gut anfühlt, darfst Du immer „Nein“ sagen“, so der Missbrauchsexperte Ralf Schmitz. „Ihr dürft Euch auch immer Hilfe holen!“

Die Experten von Sicher-Stark haben ein eigenes Präventionsprogramm für die Primärstufen in Deutschland entwickelt!

Das Sicher-Stark-Team hat eine ganze Reihe von Modulen und Themen in den 20 Jahren entwickelt, für starke Kinder und Eltern, aber auch, um Fachkräfte zu schulen. Sie reichen von der Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein, Selbstverteidigung bis hin zu realitätsbezogenen Rollenspielen.

Rollenspiele über kreative Lösungen für klassische Eltern-Kind oder Kind-Kind-Konflikte.

Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein für Kinder.

Weitere Infos zum Programm unter https://www.sicher-stark-team.de/

Missbrauch und Gewalt stehen im Mittelpunkt eines insgesamt eintägigen Schnupperkurses mit dem Sicher-stark-Team, das bereits an einigen hundert Grundschulen zu Gast war. Unter dem Titel „Mut tut gut!“ zeigen die Gewaltpräventionsexperten kindgerecht mit vielen Rollenspielen, wo Missbrauch anfängt und wie Gewalt verhindert werden kann, sodass auch weniger Mobbing-Opfer an den Grundschulen vorhanden sind. 

Was zunächst völlig harmlos wirkt, kann fatale Folgen haben. Umso wichtiger ist es, stark zu sein und unabhängig sowie eigenverantwortlich über das eigene Leben zu bestimmen. Das heißt auch, in der Lage zu sein, Nein zu sagen, wenn es darauf ankommt. „Es geht darum, Mut zu haben, richtig aufzutreten und Selbstbewusstsein auszustrahlen.

„Auch wenn eine Gruppendynamik einsetzt und Druck von anderen erfolgt“, sagt Ralf Schmitz, Ex-Polizeibeamter. Die realitätsbezogenen Rollenspiele zahlen sich aus, denn so erlernen die Kinder die richtige Strategie und Verhaltensweise.

 „Wir hatten das Präventionsprogramm des Sicher-Stark Teams im Internet entdeckt und waren von Anfang an begeistert“, sagt Ausrichterin und Mutter Manuela Mohn aus Arnsberg.

Der Umgang mit den beiden Problematiken Missbrauch und Gewalt an Grundschulkindern, die in dem Schnuppertageskurs angegangen werden, sei wichtig, betont Mohn.

Bei den SchülerInnen kommt der Sicher-Stark-Tag mit Realitätsbezug und Geschichten mit Raum für eigene Entwicklung gut an. „Wir haben Situationen durchgespielt, die so oder ähnlich passieren könnten. Man ist jetzt ein Stückweit darauf vorbereitet und weiß, wie man sich selber verhalten und wie man Hilfe erhalten kann“, sagt Ben. Für Luise hat sich dabei herausgestellt, dass Hilfe suchen kein Zeichen von Schwäche, sondern eines von Stärke ist.